Bankfiliale des Vertrauens schließt, was nun?

Bankfiliale schließt

42.000, 32.000, 2.700, 1.800 was sich wie die Quoten der Lottoziehung liest, zeigt tatsächlich die Entwicklung der Bankfilialen und der Kreditinstitute in Deutschland. Und diese weist geradewegs nach unten. Waren es im Jahr 2016 noch 42.000 Filialen und Zweigstellen, nannten die Banken und Sparkassen im Folgejahr bereits 10.000 Beratungsstellen weniger. Auch wenn es keine offiziellen Zahlen aus dem Jahr 2018 gibt, geht die Tendenz für das Filialnetz weiter abwärts.
Auch die Anzahl der Kreditinstitute hat sich weiter reduziert.

In 2017 verzeichnete die Deutsche Bundesbank noch ca. 4.700 Banken und Sparkassen, in 2017 waren es noch rund 1.900. Damit hat sich die Anzahl der Kreditinstitute zwar mehr als halbiert, ist jedoch im internationalen Vergleich immer noch sehr hoch.

Im Zeitalter der Digitalisierung sollte die Konzentration des Bankenmarktes kein Problem sein. Schließlich ist mobil sein angesagt. Doch es fehlt nach dem Schließen einer Filiale oder der ganzen Bank deutlich mehr als der Komfort elektronischer Einrichtungen. Es fehlt die persönliche Ansprache und ein Problemlöser für den Mittelstand.

Zurück in die Zukunft der Bankfiliale

Totgesagte leben länger, das wissen wir bereits seid dem gleichnamigen Film. Auf die Bankfiliale trifft diese Erkenntnis ganz besonders zu, denn ihr wird bereits seit Beginn der 1990er Jahre das Ende vorausgesagt. Eine Entwicklung, die zu diesem Zeitpunkt kaum nachvollziehbar schien.

War doch der Bankmitarbeiter für die deutsche Mentalität so etwas wie ein Arzt oder ein Notar. Idealerweise ausgestattet mit seriöser Autorität und dezentem Understatement besprach man mit ihm, was hierzulande immer noch geheimnisvoll unter der Hand gehandelt wird. Geld ist eines der Themen, über die man eben überhaupt nicht spricht.
Kompetenz und Seriosität passten gut ins Nachkriegsdeutschland. Irgendwo musste das neue Geld aus dem Wirtschaftswunder geparkt werden. Das führte in den 50er- und 60er Jahren zu einem enormen Aufschwung der Kreditinstitute. Sie brauchten Beratungsstellen für die Kundschaft und stampfen viele kleine und größere Filialen aus dem Boden. Bis in die 1980er Jahre hatte jede Fußgängerzone, Straße und Gasse gefühlt mehr Bankfilialen als Bäcker oder Metzger.

Oft lagen Kreditinstitute mit ihren Ablegern unmittelbar nebeneinander, sodass man aus einer Filiale heraus und zum Mitbewerber nebenan wieder hineingehen konnte. Dabei warben Banken und Sparkassen mit innovativen oder klassischen Produkten, einer hochwertigen Ausbildung ihrer Mitarbeiter und immer besseren Zinsangeboten.

Der Ausbau des Filialnetzes

Mit der Geburt des Internets 1989/1990 begann eine neue Zeitrechnung. Durch die zunehmende Technisierung nahm eine Entwicklung ihren Lauf, die auch Banken und Sparkassen zu zeitgemäßeren Strukturen und Einrichtungen zwingen würde. Der Umbau und Abbau der Filialstruktur stand unmittelbar bevor. Mobile Banking war noch eine Zukunftsvision, schwebte jedoch schon über den klassischen Bankstrukturen.

Der Mauerfall 1989 stoppte diese Entwicklung. Nachdem viele Menschen aus den „neuen Bundesländern“ Konten eröffnen und Verträge abschließen wollten, wurden nicht weniger Beratungsstellen, sondern mehr gebraucht. Zu vorhandenen Filialen kamen zusätzliche hinzu, um den Ansturm und die Fragen der neuen Kunden bewältigen zu können.
Vor allem deutsche Großbanken wie Deutsche Bank, Dresdner Bank oder Commerzbank expandierten in ihrem Filialnetz. Von Abbau war nichts mehr zu spüren. Als auch dieser Markt gesättigt war, wandelten sich die vielen kleinen Filialen in teure Anhängsel für die Konzerne um.

Profitabel waren diese Kleinstfilialen erst ab ca. 5.000 Kunden. Ein Kundenbestand, den mancher Standort nicht annähernd vorweisen konnte. Zumal inzwischen die mobile Version des Bankings auch hierzulande angekommen war. Der Filialabbau war nicht mehr aufzuhalten. Einige Banken und Sparkassen bauten ihre Filialen um oder schlossen Kleinstfilialen ganz. Andere warteten die Entwicklung erst ab und begannen in den letzten Jahren verstärkt, ihr Filialnetz auszudünnen.

Filialen waren und sind beliebte Anlaufstellen für KMUs

Eine Umfrage der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ergab, dass über 90 % der KMUs ihrer Hausbank die Treue halten. Vor allem Handwerksbetriebe besuchen dabei ihre Filiale bis zu 4-mal pro Jahr.
Insbesondere bei notwendigen Krediten ist die Hausbank der erste Ansprechpartner. Da verwundert es kaum, dass stolze 80 % des Kreditvolumens über die kontoführende Bank abgewickelt werden. Dies basiert vor allem auf dem Verhalten der kleinen Mittelständler. Große Unternehmen stellen ihre Finanzen häufig auf eine breitere Basis und arbeiten mindestens mit zwei oder mehr Kreditinstituten zusammen.

Vertrauen zahlt sich aus bei der Bankfiliale

Der Vorteil für ein Unternehmen, das bereits seit Langem die gleiche Bankverbindung pflegt, ist das gewachsene Vertrauensverhältnis. Das Kreditinstitut speichert die Daten seiner Kunden seit der Kontoeröffnung. Ob Kreditaufnahme, Inhaberwechsel, Vollmachten, Unregelmäßigkeiten, Zahlungsvereinbarungen oder gar Fälligstellung eines Kredites, alles findet sich im Kontenverlauf.

Auch die eingereichten betriebswirtschaftlichen Auswertungen, Gewinn- und Verlust-Rechnungen oder Bilanzen zeichnen über die Jahre ein klares Bild der unternehmerischen Entwicklung. Skepsis gegenüber kritischen Branchen oder Fragen zur Produktpalette erübrigen sich in der Regel. Das ist vorteilhaft und zeitsparend, da das aufwendige Einreichen wirtschaftlicher Unterlagen bis auf wenige aktuelle Nachweise entfällt.

Zudem ermöglichen Kreditinstitute treuen Mittelstandsunternehmen mit guter Bonität oft Darlehen mit reduziertem Zinssatz oder die Möglichkeit von Sondertilgungen. Auch die Unterstützung bei der Beschaffung von günstigen Fördermitteln durch die Filiale schätzen KMUs sehr. Da staatliche oder kommunale Mittel meist nicht ohne das Votum eines Kreditinstitutes beantragt werden können, ist das engagierte und zügige Votum der kontobetreuenden Stelle eine große Hilfe.

Ursachen für den Abbau des Filialnetzes

Wer sich den rasanten Abbau der Bankfiliale anschaut, fragt sich dennoch, was konkret die Ursachen dafür sind. Geht es der Bankfiliale doch von außen betrachtet meistens wirtschaftlich immer noch gut. Für die Entscheidung, Standorte zu schließen oder zusammenzulegen, gibt es unterschiedliche Gründe. Man könnte sie in bankseitige und kundenseitige Gründe einteilen.

Mögliche Ursachen der Kunden

Gründe, die den Kunden davon abhalten, in die Filiale zu gehen, gibt es seit Entstehen des Internets und der demografischen Entwicklung genug. Während noch vor wenigen Jahren jede Überweisung und Abhebung zur Bankfiliale führte, hat die digitale Welt für viel Unabhängigkeit im Geldverkehr gesorgt. Via PC, Tablet oder Smartphone lassen sich die meisten Bankgeschäfte unproblematisch abwickeln.

Mobile Banking via Smartphone

Auch Kredite können längst per Mobile Banking beantragt und bewilligt werden. Sogar ältere Kunden nutzen den Komfort der mobilen Bankenwelt verstärkt, sind doch die Wege zur nächsten Bankfiliale oft beschwerlich. Dieser Trend setzt sich fort, denn die demografische Entwicklung zeigt geradewegs nach oben. Bis ins Jahr 2030 werden ca. 6,3 Millionen Menschen über 80 Jahre alt sein, das sind ca. 50 % mehr als heute. Noch eindeutiger ist die prognostizierte Entwicklung 10 Jahre später, die das Statistische Bundesamt im Juni 2019 vorstellte: 45,8 Millionen Menschen werden im Jahr 2040 zwischen 20 und 66 Jahre alt sein. 21,4 Millionen Bürger sogar 67 Jahre und älter.

Der beschwerliche Gang zur Filiale

Vielen Kunden ist schon heute der Besuch ihrer Bankfiliale aus gesundheitlichen oder zeitlichen Gründen kaum mehr möglich. Gerade Großbanken haben im Laufe der letzten Jahre ihr Netz spürbar ausgedünnt. Oft finden sich Filialen nur in großen Orten. Weniger umsatzstarke Standorte lassen Einzahlungsautomaten oder Überweisungsterminals vermissen. Daran ändert auch eine Cash-Group, die Kooperation verschiedener Kreditinstitute, nichts. Solche Geräte sind teuer in Anschaffung und Wartung. Oft wird in den einzelnen Geschäftsstellen sogar am Kontoauszugsdrucker gespart.

Zudem wird die Öffnung der Bankfiliale nur zu kundenunfreundlich reduzierten Zeiten, z.B. 09.00 – 15.00 Uhr, ermöglicht, sodass Berufstätige gar nicht erst vorbeischauen können. Als wäre das nicht bereits abschreckend genug, hält die Preisgestaltung manches Novum bereit. So werden Bargeldabhebungen am Schalter, papierhafte Überweisungen und immer häufiger auch Einzahlungen mit Gebühren belegt. Das Angebot im Mobile Banking dieser Institute ist meist ebenfalls nicht wettbewerbsfähig, was Kunden geradewegs zu innovativen Fintechs treibt.

Mögliche Gründe der Banken

Grundsätzlich legen Banken ihren Fokus gerne auf profitable Geschäftsbereiche, die jedoch im Betrieb sehr teuer sind, beispielsweise den Wertpapierbereich. Um Kosten zu sparen, werden weniger profitable und personalstarke Strukturen abgebaut, wie das Filialnetz.
Banken und Sparkassen müssen dabei scharf kalkulieren, ob sich der Betrieb einer Bankfiliale an einem bestimmten Standort lohnt. Ist man noch bis zur Jahrtausendwende davon ausgegangen, dass mindestens 5.000 Kunden ausreichen, um eine Filiale profitabel zu gestalten, sollten es heute je nach Kreditinstitut eher doppelt so viele sein. Eine Bedingung, die schon aufgrund des Bevölkerungsrückgangs in ländlichen Gebieten immer seltener zu erfüllen ist. Daher werden Zuständigkeiten verlagert und Beratungsstellen aufgelöst.

Das Ergebnis ist meist die Trennung zwischen Haupt-Filialen, die mit der vollständigen Produktpalette arbeiten und Neben-Filialen, die nur die nötigsten Produkte beraten dürfen. Das führt dazu, dass Kunden für Baukredite in eine der Haupt-Filialen fahren müssen. Das betrifft auch Beantragungen von Fördermitteln, die ohnehin ungern von Banken bearbeitet werden. Denn ihre Zukunft sehen Kreditinstitute nicht in der Bewilligung staatlicher oder kommunaler Darlehen, vielmehr möchten sie eigene Produkte verkaufen.

Die Filiale ist tot – lang lebe die Filiale

In Frankreich wurde so der Tod des Königs bekannt gegeben und gleichzeitig der neue König ausgerufen. Schaut man sich das Filialsterben an, scheint ein Ausrufen neuer Filialen kaum nötig. Allein im Jahr 2017 wurden in Deutschland 1.900 Filialen geschlossen, in 2018 sogar 2.239. Das Ende der Filialbank scheint damit unausweichlich. Doch der Schein trügt. Denn erstaunlicherweise sind junge Befragte der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) bis 24 Jahren, hierzulande alles andere als abgeneigt gegenüber der Filiale. Mehr als die Hälfte gibt an, sie gegenüber dem mobilen Ersatz zu bevorzugen.

Erfolgreiche Beispiele im internationalen Vergleich

International spiegelt sich das bereits in den Erfolgen einiger interessanter Kreditinstitute. Denn die am stärksten wachsenden Banken in den USA und in Großbritannien sind Filialbanken. Allerdings beweisen diese deutlichen Mut zum Wandel und ein großes Ohr am Kunden. Ihre Filialen sind keine distanziert wirkenden Großräume mit Granitboden und bunten Beratungsecken mit Prospekthaltern. Sie gehen viel weiter.

  • Besonders innovativ geht dabei die SNS Bank aus den Niederlanden vor. Hier ist die Filiale tatsächlich tot, stattdessen lebt der Shop. Die rund 200 Bank-Shops bieten alle Produkte zum Mitnehmen an. Durch diese Shoppingmentalität erreicht die Bank auch junge Konsumenten und senkt deren Hemmschwelle. Ein Erfolgskonzept.
  • Auch die Metro Bank in Großbritannien setzt auf innovatives Entertainment-Banking, das seriöses Bankgeschäft mit Unterhaltungswert erfolgreich verbindet.
  • Die mBank aus Polen hat sich nicht nur als kreative Filialbank einen Namen gemacht, sondern mit diesem Konzept sogar einen der begehrten Preise bei der Finovate Europe, der Bühne der FinTech-Szene, gewonnen.
  • Neue zaghafte Wege gehen manche Banken auch hierzulande schon. So gibt es bei der VR Bank Südpfalz nicht überall noch Schalter mit Personal. Wer neben den banküblichen Tagesgeschäft Fragen oder Bedürfnisse hat, kann mit einem Berater sprechen. Per Video. Diese können dann sofort die wichtigsten Fragen und Anliegen klären.
  • Um den Erwartungen ihrer Kunden gerecht zu werden, hat die HypoVereinbank sogar ein Innovationslabor eröffnet. Darin werden außerhalb der üblichen Bankprozesse neue Produkte entwickelt und getestet. Kunden und Bank arbeiten dabei eng zusammen.

Offenbar ist es für Banken an der Zeit, ihren Filialen nicht nur einen neuen Anstrich zu verpassen, sondern auch Inhalte und Selbstbild zu überarbeiten. Wer sich dieser Herausforderung öffnet, kann die Filiale durchaus zu neuem Leben erwecken.

Was bedeutet die Filialschließung für den Mittelstand?

Bis mehr deutsche Filial-Banken innovative Wege gehen, die den Kundenbedürfnissen entgegenkommen, bedarf es noch Entwicklungszeit. Die Schließung der gewohnten Filiale bedeutet daher heute für den Mittelstand einen schmerzhaften Einschnitt. Immerhin halten 93 % der KMUs ihrer Hausbank bereits seit Jahrzehnten die Treue, wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) festgestellt hat.

Unternehmen schätzen dabei:

  • Fachkompetenz und Engagement des Bankberaters
  • gute Erreichbarkeit und schnelle Reaktionen
  • Berücksichtigung der individuellen Unternehmenssituation
  • Angebot passender Produkte und Fördermöglichkeiten
  • individuellen Kundenservice und Kommunikation.

Nach Schließung fehlen gewohnte Ansprechpartner, neue Öffnungszeiten sind zu berücksichtigen und sogar die eigenen Soft Skills spielen keine Rolle mehr. Zu Letzterem können Informationen über die Inhaberfamilie, Managementwechsel, Image und Zahlungsmoral, Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern etc. gehören. Also weiche Faktoren, die Zahlen, Daten, Fakten ergänzen und erst zu einem vollständigen Bild werden lassen.

Schließung als Neustart nutzen

Betroffene Unternehmen sollten neue Wege gehen. Es ist beispielsweise möglich, dass auch weiterhin die Nähe zum gewohnten oder zu stets demselben neuen Berater besteht. Dazu bieten einige Banken bereits Video-Chats mit dem bisherigen Berater an, der in eine andere Filiale oder die Zentrale versetzt wurde. Auf diese Weise können Finanzierungsanträge zwischen dem Mittelstandsunternehmen, der neuen Filiale und dem langjährigen Berater besprochen werden. Diese Lösung setzt selbstverständlich voraus, dass der gewohnte Berater noch im Kundenbereich für dieses Kreditinstitut tätig ist.

KMUs sollten sich zudem darauf einstellen, verstärkt digitale Kommunikationswege und Produktangebote zu nutzen. Nicht zwingend muss ein Berater mit am Tisch sitzen. Wenn die Informationsangebote des Kreditinstitutes online gut aufbereitet sind, ist zu vielen Fragen eine Beratung im ersten Moment nicht notwendig. Mittelstandsunternehmen, deren vertraute Filiale geschlossen wird, sollten sich ohnehin bei dieser Gelegenheit nicht nur an eine neue Filiale gewöhnen, sondern auch über eine neue Bankverbindung nachdenken. Wenn gewohnte Strukturen ohnehin aufgelöst werden, ist es sinnvoll, die Vorteile dieser Verbindung zu hinterfragen. Veränderungen im Bankenbereich führen schließlich auch zu Anpassungsbedarf bei den betroffenen Unternehmen. Sie führen zu mehr Aufwand, der sich womöglich bei einem innovativeren Mitbewerber mit Fokus auf Firmenkunden schneller amortisiert.

Auch eigenen Strukturen sollten kritisch reflektiert werden. Firmen, in denen immer noch Chef oder Chefin die letzte Freigabe erteilen, binden unbeabsichtigt Kapazitäten und hemmen beschleunigte Abläufe. Das ist in digital unterstützten Prozessen zwischen KMU und Bank nicht empfehlenswert.

Mit digitaler Finanzierung ins Banking der Zukunft

Finanzportale sind längst nichts Neues mehr. Zumindest für Privatleute. Für den deutschen Mittelstand jedoch schon. Finanzierungen mit Mittelstandsunternehmen waren bisher das Ressort der Banken und Sparkassen. Inzwischen sind noch Fintechs und Crowdinvestportale dazugekommen. Ein vielseitiges digitales System für analoge Gewohnheiten.
Dabei bieten Finanzportale nicht nur die Chance, unkomplizierte und oft günstige Finanzierungen abzuschließen. Vielmehr können sich KMUs mit deren Hilfe einen Informationsvorsprung verschaffen und Spielräume ausloten. Mit diesem Hintergrundwissen ausgestattet, lassen sich Gespräche mit der Hausbank auf Augenhöhe führen.

Dennoch sind die meisten Finanzportale auf den Bedarf von Privatkunden ausgerichtet. Nur wenige Angebote eignen sich für Unternehmen. Eines der wenigen Portale, die sich vollständig auf den Bedarf von Unternehmen eingestellt haben, ist FinCompare. Mit über 250 Finanzierern hat jeder Anfragende die freie Wahl und kann ohne Druck entscheiden.
Ob Kredit, Leasing, Einkaufsfinanzierung oder die Unternehmensnachfolge FinCompare bietet bis zu 5 passende Finanzierungsprodukte an. Dabei wird der Unternehmer nicht allein gelassen. Denn ein kompetentes Beratungsteam findet bei Bedarf im direkten Kontakt Antworten und das passende Produkt.

Mit einer digitalen Antragsstrecke, die das Unternehmen optimal unterstützt, kann es schnell und unkompliziert das gewünschte Kreditvolumen beantragen. Dabei profitiert der Unternehmer von einem angenehmen Mix aus anbieterunabhängiger Beratung, attraktiven Konditionen und modernstem technischem Komfort.

Fazit: Wenn die Bankfiliale schließt …

… bieten sich für Mittelstandsunternehmen und Kreditinstitute gleichermaßen Chancen und Herausforderungen. Beide Seiten werden motiviert, ihre Prozessabläufe zu überdenken und Althergebrachtes anzupassen. Bei den Kunden wird das Wissen auf eine breitere Basis gestellt, was Ihnen eine bessere Verhandlungsposition mit ihrer Bank oder Sparkasse ermöglicht. Komfortable Finanzportale bieten inzwischen auch Unternehmen die Möglichkeit günstiger und unkomplizierter Finanzierungen.

Wer auf seine vertraute Bankfiliale verzichten muss, sollte einen Blick auf die Mitbewerber riskieren. Allzu oft machen sich Wechsel der Kreditinstitute durch aktuelle Technik, neue Blickwinkel und maßgeschneiderte digitale Produkte bezahlt. Zudem kann sich der vermeintliche Vorteil einer langjährigen Treue zur Hausbank bei Kreditbedarf schnell in einen Nachteil verkehren. Denn auch bei einer Geschäftsbeziehung können weiche Faktoren zur Kreditabsage führen.
Sind dem langjährigen Berater beispielsweise Schwierigkeiten mit Lieferanten oder Vermietern bekannt, schmälert das Ansehen und Image des Mittelstandsunternehmens. Steht die Kreditbewilligung ohnehin auf wackligen Beinen, können solche historischen Informationen ausschlaggebend sein. Bei einer digitalisierten Beantragung zählen Zahlen, Daten, Fakten, was in dieser Situation eher zur Kreditbewilligung führen kann.

Oder Sie bleiben Ihrer Hausbank in den üblichen Bankgeschäften treu und gehen in Sachen Finanzierung getrennte Wege. FinCompare bietet Ihnen dazu gerne individuelle Beratung und wirtschaftlich attraktive Angebote.