Transaktionskosten: Theorie praktisch anwenden

Transaktionsgebühren

Bei den Transaktionskosten handelt es sich um Aufwendungen, die bei der Übertragung von Gütern, Rechten und Forderungen entstehen. Sie resultieren daraus, dass es keinen vollkommenen Markt gibt. Bei den Transaktionen verbleibt ein Rest von Ungewissheit. Ein vollkommener Markt würde jedoch einen Informationsgrad von 100 % voraussetzen. Dieser ist nur in der Theorie möglich. Deshalb erfolgt ein Ausgleich über die Transaktionskosten.

Wer entwickelte die Transaktionskostentheorie?

Als Pionier der Transaktionskostentheorie gilt der gebürtige Brite und Wahlamerikaner Ronald Harry Coase. Er publizierte seine Überlegungen zu den Transaktionskosten im sogenannten „Coase-Theorem“. Dabei geht es um eine wirtschaftlich optimale Lösung für den Fall, dass bei der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen ein Ungleichgewicht aus Schaden und Nutzen bei den beteiligten Unternehmen entsteht. Beim Transaktionskostenansatz nach Coase könnte der Benachteiligte dem Inhaber der Nutzungsrechte eine Summe X anbieten. Sie soll die Mehraufwendungen decken, welche der Rechteinhaber bei einer Veränderung seines Verhaltens zugunsten des Benachteiligten aufbringen muss.

Wie könnte ein Beispiel für den Transaktionskostenansatz nach Coase aussehen?

Die Firma A ist ein Energieerzeuger und möchte Windräder errichten. Als Aufstellungsort ist ein Bereich in der Nähe eines Campingplatzes (Firma B) geplant. Firma B befürchtet, dass durch die Sichtbarkeit und die von den Windkrafträdern ausgehenden Geräusche ein Rückgang der Buchungen auftritt. Beim Transaktionskostenansatz nach Coase würde Firma B der Firma A ein Angebot unterbreiten. Es besteht in der Beteiligung an den Zusatzkosten für eine Verlagerung des Standorts der Windräder. Dieses Beispiel zeigt, dass Transaktionskosten zur Vermeidung von Umsatz- und Gewinneinbußen entstehen können.

Wie gestaltet sich der Transaktionskostenansatz nach Williamson?

Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Oliver Eaton Williamson entwickelte die von Coase aufgestellten Theorien zu den Transaktionskosten weiter. Er betrachtete bei seinem „Trade-off“ zusätzliche Effekte. Besonders interessant an den Publikationen von Williamson sind seine Überlegungen zum Cournot-Punkt und zum Betrand-Modell. Sie beinhalten die Auswirkungen der Transaktionskosten auf die Preisbildung sowie die Vor- und Nachteile, die sich für einzelne Marktteilnehmer oder die gesamte Volkswirtschaft ergeben. Das heißt, Williamson bezieht in seine Transaktionskostentheorie auch den Nutzen für die Allgemeinheit ein.

Wie gestaltet sich der Transaktionskostenansatz nach Williamson?

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Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Oliver Eaton Williamson entwickelte die von Coase aufgestellten Theorien zu den Transaktionskosten weiter. Er betrachtete bei seinem „Trade-off“ zusätzliche Effekte.

Besonders interessant an den Publikationen von Williamson sind seine Überlegungen zum Cournot-Punkt und zum Betrand-Modell.

Sie beinhalten die Auswirkungen der Transaktionskosten auf die Preisbildung sowie die Vor- und Nachteile, die sich für einzelne Marktteilnehmer oder die gesamte Volkswirtschaft ergeben. Das heißt, Williamson bezieht in seine Transaktionskostentheorie auch den Nutzen für die Allgemeinheit ein.

Welche Beispiele gibt es für die Theorie von Williamson?

Ein gutes Praxisbeispiel sind Veränderungen, durch die aus einem Oligopol (wenige Anbieter, viele Nachfrager) ein Monopol (ein Anbieter, viele Nachfrager) wird. Dieser Vorgang senkt nach dem Transaktionskostenansatz von Williamson die Transaktionskosten, da ein hoher Informationsgrad einfacher erreichbar ist. Andererseits reduziert sich der Wohlfahrtseffekt, weil ein Monopolanbieter seine Preise frei gestalten kann. Das heißt, für ihn spielt es faktisch keine Rolle mehr, wie hoch seine tatsächlichen Kosten der Transaktion von Gütern und Rechten ausfallen. Ein Monopolist kann sie komplett auf die Preise und damit auf die Kunden umlegen. Anders ist die Lage beim Oligopol und Polypol (viele Anbieter, viele Nachfrager), weil die Unternehmen durch den Wettbewerb einem erheblichen Preisdruck ausgesetzt sind. Dadurch sind die Unternehmen gezwungen, ihre Transaktionskosten so niedrig wie möglich zu halten.

Was sind ex-ante-Transaktionskosten nach Williamson?

Unter der Bezeichnung ex-ante-Kosten fasste Oliver Eaton Williamson alle Kosten zusammen, die vor dem Vertragsabschluss zum Transfer der Nutzungs- und Eigentumsrechte anfallen. Darunter fallen also die Kosten der Vorbereitung der Vertragsabschlüsse. Die Palette beginnt bei den Kosten der Information aller an einem Vertrag Beteiligten und der Suche nach potenziellen Vertragspartnern. Auch die Kosten der vorbereitenden Aushandlung der Vertragskonditionen zählt Williamson zu den ex-ante-Transaktionskosten. Hinzu kommen die Kosten, die unmittelbar für den Vertragsabschluss aufzubringen sind. Ein gutes Praxisbeispiel findet sich in der Immobilienwirtschaft. Dort gehören zu den ex-ante-Transaktionskosten die Aufwendungen für die Grundstücksvermessung und die Immobilienbewertung. Zusätzlich fallen Kosten für Grundbucheinträge (Auflassungsvormerkung) sowie die notarielle Beratung und Beurkundung der Verträge an.

Was zählt außerdem zu den Ante-post-Transaktionskosten?

Einen Schwerpunkt bei den Ante-post-Transaktionskosten stellen die sogenannten Anbahnungskosten dar. Dieser Begriff gilt, in der Betriebswirtschaftslehre als antiquiert, und wird deshalb kaum noch verwendet. Heutzutage nutzen Betriebswirtschaftler für die Bezeichnung der dazugehörigen Maßnahmen die Begriffe Kundenakquise, Marketing und Customer-Relationship-Management (kurz CRM).

Mann mit dem Rücken zugewendet schaut Wand mit aufgehängden Statistiken und Informationen an

Das heißt, zu den Ante-post-Transaktionskosten gehören sämtliche Werbeausgaben sowie Kosten für Fahrten zu Besichtigungen und Beratungen. Ebenso zählen Gebühren für Rechtsanwälte für die Formulierung der Verträge zu den Transaktionskosten.

Was bezeichnet Williamson als Ex-post-Transaktionskosten?

Oliver Eaton Williamson nutzte den Begriff Ex-post-Transaktionskosten für alle Aufwendungen, die nach dem Vertragsabschluss für die Realisierung der Vertragsinhalte notwendig sind. Sie umfassen die Kosten der tatsächlichen Übertragung der Nutzungs- und Eigentumsrechte. Bei dem vorgenannten Immobilienkauf sind das zum Beispiel die Gebühren, welche das Grundbuchamt für die Änderung der Eigentümerdaten erhebt. Aber auch Entgelte für die Buchung des Zahlungseingangs sowie das Porto für den Versand der Rechnungen für Dienstleistungen gehören zu den Ex-post-Transaktionskosten.

Was sind Abwicklungskosten bei den Ex-post-Transaktionskosten?

Die Bezeichnung Abwicklungskosten ist in der Betriebswirtschaftslehre der Fachbegriff für alle Maßnahmen der Umsetzung der Vertragsinhalte. So fallen beispielsweise Maklergebühren erst nach der vollständigen Übertragung der Nutzungsrechte an Sachen oder Rechten an. Das gilt für die Maklergebühr der Immobilienvermittler genauso wie für die Provisionen von Versicherungsagenten und Handelsvertretern. Auch die Versandkosten und Transportkosten sind ein Bestandteil der Ex-post-Transaktionskosten. Einen kleinen (aber wissenswerter) Posten stellen die Gebühren dar, die für den Geldtransfer bei der Bezahlung von Lieferungen und Leistungen anfallen. Genauso müssen die Transportversicherungen und Zölle als Transaktionskosten zum Ansatz kommen.

Welche Anpassungskosten können als Transaktionskosten anfallen?

Auch für die im Rahmen der Vertragsrealisierung notwendigen Kundenkontakte fallen Kosten an. Beispiele dafür sind Mitteilungen zu veränderten Lieferterminen. Kunden könnten die bestellten Mengen ändern. Die Berücksichtigung der Änderungswünsche verursacht einen Arbeitszeitaufwand in den Absatzabteilungen. Außerdem umfassen die Transaktionskosten beispielsweise auch den Aufwand für die Bearbeitung von Reklamationen und die Kosten für Ersatzlieferungen.

Warum sind Kontrollkosten eine weitere wichtige Position?

Viele Unternehmer vergessen, dass auch die Überwachung und Organisation der Vertragsabwicklung einen erheblichen Aufwand verursacht. Händler und Hersteller müssen beispielsweise kontrollieren, ob die Lieferungen auch pünktlich das Haus verlassen haben und beim Kunden zum angekündigten Termin eingetroffen sind. Erst wenn das der Fall ist, können sie die Bezahlung der Ware fordern. Einen Punkt bei den Kontrollkosten stellt die Überwachung der Bezahlung der Lieferungen und Leistungen dar. Das heißt, sogar in der eigenen Buchhaltung fallen Transaktionskosten in Form der für diese Überwachung aufgewendeten Arbeitszeit an.

Was beeinflusst die Höhe der Transaktionskosten?

Zuerst einmal spielt die Art des jeweiligen Geschäfts eine wichtige Rolle. Viele Verträge gehen Kunden durch das sogenannte „schlüssige Handeln“ ein. Dabei sind die Transaktionskosten besonders niedrig, weil die Kosten für die eigentlichen Vertragsabschlüsse entfallen. Bei anderen Arten von Verträgen müssen hohe gesetzliche Anforderungen an die Vertragsabschlüsse und die Abwicklung der Verträge beachtet werden. Dazu zählt beispielsweise die Notarpflicht bei Immobiliengeschäften. Branchenspezifische Gesetze erhöhen die Informationskosten. Ein typisches Praxisbeispiel ist die Informationspflicht und Dokumentationspflicht beim Abschluss von Versicherungen und der Vermittlung anderer Finanzmarktprodukte.

Welche weiteren Faktoren bestimmen den Umfang der Transaktionskosten?

Ein Punkt mit sehr großer Bedeutung ist die Häufigkeit gleichartiger Vertragsabschlüsse. Gute Beispiele dafür finden sich auf dem Finanzmarkt. Dort kommen vorgefertigte Policen für Versicherungen zum Einsatz. Außerdem müssen nicht alle Parameter in den Einzelverträgen erfasst werden, sondern die Verträge können auf die allgemeingültigen Versicherungsbedingungen für die einzelnen Versicherungsarten verweisen. Händler, Hersteller und Dienstleister können die Transaktionskosten durch detaillierte Regelungen in den AGB senken.

Wie macht sich die Transaktionsatmosphäre bemerkbar?

Bei einer vollständigen Akzeptanz der Bedingungen von allen Beteiligten kommt es schnell und kostengünstig zu einem Vertragsabschluss. Kauft ein Kunde Möbel aus der Massenproduktion, steht lediglich die Frage, ob er den Angebotspreis akzeptiert oder nicht. Ganz anders sieht es bei der Einzelanfertigung nach Maß aus, wenn die Preisvorstellungen der Tischlerei und des potenziellen Kunden stark voneinander abweichen. Dann sind oft mehrere Verhandlungsrunden notwendig, um einen Vertragsabschluss zu erreichen. Die dafür aufgewendete Zeit erhöht die Transaktionskosten spürbar.

Wie wirken sich unterschiedliche Arten von Vertriebsstrategien aus?

Die genutzten Vertriebswege haben einen sehr großen Einfluss auf die Höhe der Transaktionskosten. Sie fallen dann besonders hoch aus, wenn Vermittler für die Vertragsanbahnung zum Einsatz kommen. Gute Beispiele dafür sind die Courtagen von Immobilienmaklern und die Provisionen von Finanzmaklern. Zusätzlich macht es einen Unterschied, ob ein Unternehmen eigene Fachberater als Handelsvertreter einsetzt oder sich externe Dienstleister als Unterstützung holt. Ein erfolgreicher Handelsvertreter, der auf Gehaltsbasis arbeitet, ist in der Regel günstiger als ein externer Vermittler.

Allerdings kann auch der hauseigene Handelsvertreter höhere Transaktionskosten als ein externer Vermittler verursachen. Dieser Fall tritt bei fehlenden Vertragsabschlüssen ein. Der angestellte Handelsvertreter hat trotzdem seinen vollen Gehaltsanspruch, während beim externen Vermittler die Vereinbarung einer erfolgsabhängigen Entlohnung üblich ist.

Haben politische Entscheidungen Einfluss auf die Transaktionskosten?

Diese Frage ist ganz eindeutig zu bejahen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Einführung der LKW-Maut und die Ausweitung der Mautpflicht auf Bundesstraßen. Sie erhöhte die Ex-post-Transaktionskosten bei Produkten mit langen Transportwegen erheblich. Bei grenzüberschreitenden Lieferungen und Leistungen kommen zwischenstaatliche Vereinbarungen zum Tragen. Sie bestimmen, wie hoch die Zölle ausfallen. Politische Entscheidungen können immense Auswirkungen haben. Das zeigten in jüngster Zeit vor allem die von Donald Trump verhängten Strafzölle für die Einfuhr zahlreicher Produkte europäischer Hersteller in die USA.

Wie werden Transaktionskosten steuerlich behandelt?

Die beschriebenen Ante-post-Transaktionskosten zählen in Deutschland zu den Werbungskosten. Bei der Besteuerung der Unternehmensgewinne sind sie als Betriebsausgaben in voller Höhe absetzbar. Dabei handelt es sich um Aufwendungen, welche durch die unternehmerische Tätigkeit verursacht werden. Das ergibt sich im Umkehrschluss aus den Regelungen des §4 des Einkommenssteuergesetzes. Er definiert, welche Ausgaben gar nicht oder nicht in voller Höhe vom Gewinn abgezogen werden dürfen. Das Einkommensteuergesetz schreibt eine Nachweispflicht für den Abzug der Transaktionskosten vor. Für einige Berufsgruppen wurden Pauschalbeträge festgelegt, die ohne detaillierten Kostennachweis abzugsfähig sind.

Welche Möglichkeiten der Kostensenkung gibt es?

Eine Variante der Senkung der Transaktionskosten ist die Nutzung von standardisierten Vertragsvorlagen. Eine Minimierung der Kosten rund um eine Transaktion ist außerdem durch die Schaffung eindeutiger Bedingungen für den Vertragsabschluss möglich. Beispiele dafür sind Festpreise sowie allgemeingültige Angaben zu Mengenrabatten und optionalen Zusatzleistungen. Diese Vorgehensweise erspart den Unternehmen separate Preisverhandlungen mit jedem einzelnen Kunden. Auch der direkte Vertrieb ohne die Zwischenschaltung externer Vermittler trägt zur Reduzierung der Transaktionskosten bei. Das gilt genauso für die längerfristige Vereinbarung von Kooperationen. Dadurch fällt der Aufwand für Vertragsabschlüsse für jeden einzelnen Auftrag für regelmäßig wiederkehrende Lieferungen und Leistungen weg. Die Beschäftigung hauseigener Rechtsanwälte (auch Justiziare genannt) ist eine weitere Möglichkeit der Kostenreduzierung.

Warum muss jeder kaufmännische Mitarbeiter die Transaktionskostentheorie kennen?

Es gibt eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, die Kosten der Transaktionen auf einem niedrigen Level zu halten. Die Budgets von Unternehmen haben auch Belastungen durch die Transaktionskosten anderer Firmen zu tragen. Sie sind beispielsweise in den Rechnungen von Zulieferern enthalten. Durch die optimale Bündelung von Materialbestellungen verringern sich die an Dritte zu leistenden Kostenbeteiligungen. Die Absatz- und Versandbereiche können mit der Wahl der günstigsten Zustell- und Liefervarianten einen Beitrag zur Senkung der Transportkosten leisten. Die Mitarbeiter des betriebseigenen Fuhrparks können mit einer guten Auslastung der Lastkraftwagen und einer optimierten Tourenplanung zur Reduzierung der Kosten der einzelnen Transaktionen beitragen.

Fazit: Die Transaktionskostentheorie erfordert sehr komplexes Denken

Die bisherigen Darstellungen zeigen, dass die Transaktionskostentheorie eine Sache ist, mit welcher sich viele Fachbereiche eines Unternehmens beschäftigen müssen. Dabei ist eine sehr enge und intensive Kooperation erforderlich. Nur das Zusammenspiel vieler Optimierungsmaßnahmen bewirkt eine nachhaltige Senkung der Transaktionskosten.

Außerdem sind sowohl Kapital im Cashflow als auch Humankapital notwendig. Das Humankapital (gut ausgebildete Fachkräfte) kann mit kreativem Denken und einem guten Qualitätsbewusstsein niedrige Transaktionskosten bewirken. Im Cashflow müssen die Mittel vorhanden sein, um die Ante-Post-Kosten und die Ex-Post-Kosten zu decken. Nur so ist es möglich, die Vertragsabschlüsse vorzubereiten und zu realisieren. Der Grund ist, dass Lieferungen und Leistungen in der Regel immer erst nach dem Erhalt von den Kunden und Auftraggebern bezahlt werden.
Auf einige Arten der Transaktionskosten hat der Unternehmer selbst keinen Einfluss. Er ist beispielsweise bei Zöllen von politischen Entscheidungen abhängig. An anderer Stelle sorgen gesetzliche Vorgaben dafür, dass bestimmte Arten der Kosten rund um eine Transaktion unvermeidbar sind. Beispiele dafür sind Regelungen zur Notarpflicht sowie zur Informationspflicht, Belehrungspflicht und Dokumentationspflicht.