Sale-and-Lease-Back

Im Unternehmen gebundenes Kapital heben

Höhe Ihrer Finanzierung?

  • check Created with Sketch. Transparent & einfach

    Mit nur einem Antrag auf Angebote von über 250 Finanzierern zugreifen.

  • check Created with Sketch. Schnell & unverbindlich

    Erhalten Sie innerhalb von 2 Tagen ein freibleibendes Angebot.

  • check Created with Sketch. Unabhängige Beratung

    Unsere Experten beraten Sie kostenlos und kompetent zu Ihrem Anliegen.

Überblick

Ihr Unternehmen hat ein großes Anlagevermögen, benötigt jedoch Liquidität? Bei einer Finanzierung durch Sale-and-Lease-Back werden Objekte verkauft und anschließend zurückgeleast. So generiert Ihr Unternehmen Liquidität und das Objekt ist gleichzeitig weiterhin nutzbar.

Wie funktioniert Sale-and-Lease-Back?

Ein Unternehmen verkauft bei dieser Finanzierungsform Objekte des Anlagevermögens an einen Leasinganbieter und least diese umgehend zur weiteren Nutzung zurück.

Die Maschinen werden dabei durchgehend im Unternehmen behalten. Interessenten erhalten auf Basis des Anlagenregisters aus der letzten Bilanz vom Anbieter eine vorläufige Einschätzung des Objekts sowie ein indikatives Angebot. Nach dessen Annahme erfolgt eine ausführliche Bewertung zur Ermittlung eines fairen Marktpreises durch einen Gutachter. Diese Bewertung bildet die Basis des Sale-and-Lease-Back-Vertrages.

Ingeneur überwacht Flotte von Robotern in einer Produktionsstätte

Für wen eignet sich Sale-and-Lease-Back?

Maschinen und sonstiges Anlagevermögen wird typischerweise zu Anschaffungs- und Herstellkosten (AHK) in der Bilanz des Unternehmens eingetragen und entsprechend den steuerrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten abgeschrieben.

Insbesondere in produzierenden Unternehmen können viele Maschinen auch über die Abschreibungszeit hinaus langfristig für die Produktion genutzt werden. In der Bilanz des Unternehmen tauchen sie nur mit einem Erinnerungs- oder einem sehr geringen Restwert auf. Im Regelfall ist der Marktwert der Maschinen jedoch deutlich höher. Diese Differenz stellt eine stille Reserve dar, die ausgeschöpft werden kann.
Auch ist Sale-and-Lease-Back-Finanzierung eine ideale Lösung zur Liquiditätsbeschaffung in Sanierungsprozessen von Unternehmen.

Die Vor- und Nachteile von Sale-and-Lease-Back

Vorteile

Stille Reserven aus im Unternehmen gebundenem Kapital werden mobilisiert
Schneller Liquiditätsgewinn
Die Objekte tauchen in der Unternehmensbilanz nicht mehr auf
Die Objekte müssen nicht bewegt und können weiter genutzt werden
Bonität des Unternehmens nachrangig, entscheidend ist die Werthaltigkeit der Objekte

Nachteile

Nicht alle Objekte sind für Sale-and-Lease-back geeignet
Spezialanfertigungen und große Mengen an identischen Maschinen sind für Leasinggesellschaften schwer abbildbar
Höhere Kosten, da z.B. Aufwand zur Wertermittlung in Vertrag abgebildet ist
Verpflichtung für eine lange Laufzeit, im Regelfall kein Ausstieg möglich

FinCompare findet das richtige Sale-and-Lease-Back für Sie

Schnell, kostenlos & unabhängig. Das passende Angebot aus dem Vergleich von +250 Finanzierern.

Jetzt kostenlos Angebote einholen

Alte Maschine, die typisches Exemplar für einen Sale-and-Lease-Bakc-Vertrag darstellt

Welche Objekte eignen sich für einen Sale-and-Lease-Back?

Die Finanzierungsform findet bei Objekten des Anlagevermögens, beispielsweise Fahrzeugen, Maschinen und Anlagen aber auch IT und Gebäuden, Anwendung.

Dabei ist es einfacher materielle Vermögensgegenstände zu nutzen. Denn bei der Bewertung von immateriellen Vermögenswerten ist die Abschätzung des Wertes zum Laufzeitende schwieriger. Die Kosten für eine Finanzierung durch Sale-and-Lease-Back bestimmen sich dabei maßgeblich auf Grundlage der Anschaffung- und Herstellungskosten.
Weitere relevante Faktoren sind das aktuelle Marktzinsniveau, die Bonität des Unternehmens und die Vertragslaufzeit.

Sale-and-Lease-Back in der Bilanzierung

Sale-and-Lease-Back Verträge wirken sich auf die Bilanz eines Unternehmens aus. In der Ausgangssituation besitzt ein Unternehmen einen Vermögensgegenstand. Dieser wird an eine Leasinggesellschaft verkauft und anschließend zurückgeleast. An der praktischen Nutzung des Gegenstands ändert sich nichts. Bilanziell ergeben sich aber Unterschiede im Vergleich zur Ausgangssituation.

Durch den Verkauf des Vermögensgegenstands an eine Leasinggesellschaft kommt es zunächst zu einem Aktivtausch. Das Anlagevermögen sinkt, dass Bankguthaben erhöht sich (entsprechend werden die Sale-and-Lease-Back Buchungssätze angewandt). Im nächsten Schritt nutzen viele Unternehmen die verfügbare Liquidität zum Abbau von Verbindlichkeiten. Dann führt Sale-and-Lease-Back zu einer Verkürzung der Bilanz. Dies geht typischerweise mit einer höheren Eigenkapitalquote einher.
Bei der Leasinggesellschaft führt die Sale-and-Lease-Back Bilanzierung zum Gegenteil. Das Bankguthaben verringert sich nach Zahlung des Kaufpreises, das sonstige Anlagevermögen erhöht sich.

Da sich nach dem Verkauf die Leasinggesellschaft im Besitz des Gegenstands befindet, übernimmt diese auch die Abschreibungen. Der Leasingnehmer (also der frühere Besitzer) zahlt monatliche Leasingraten und setzt diese als Betriebsausgabe von der Steuer ab. Dabei spielt es grundsätzlich keine Rolle, ob mit Sale-and-Lease-Back Maschinen, Immobilien, Fahrzeuge oder welche Gegenstände des Anlagevermögens auch immer finanziert werden.

Jetzt Finanzierungsanfrage starten

Nutzen Sie FinCompare als Wettbewerbsvorteil

  • Auf FinCompare erreichen Sie über 250 Banken, Sparkassen und innovative Finanzierer.
  • Wir sind unabhängig von einzelnen Anbietern und können völlig frei mit Ihnen gemeinsam die besten Lösungen finden.
  • Über +6 Mrd. Euro angefragtes Finanzierungsvolumen sprechen für sich.
Partner Banken von FinComapre

Sale-and-Lease-Back bei Immobilien

Sehr häufig betrifft Sale-and-Lease-Back Immobilien. Vor allem Büroflächen sind sehr häufig Gegenstand solcher Verträge.

Durch die Veräußerung von Immobilien und deren anschließende Nutzung im Rahmen von Leasing gewinnen Unternehmen Liquidität. Es gibt jedoch auch steuerliche Vorteile. Wie ist bei Sale-and-Lease-Back Immobilien die steuerliche Behandlung?
Solange sich ein Unternehmen selbst im Besitz seiner Gewerbeflächen befindet, nimmt es auch selbst die Abschreibungen vor. Diese fallen bei Immobilien allerdings relativ gering aus. Nach der Veräußerung einer Immobilie an die Leasinggesellschaft kann die gesamte Leasingrate als Betriebsausgabe steuerlich geltend gemacht werden. Häufig ergibt sich dadurch ein günstiger steuerlicher Effekt.

Außerdem können Unternehmen mit dem Leasinggeber eine Vielzahl an Zusatzleistungen (zum Beispiel Gebäudemanagement) vereinbaren und dadurch die Kosten optimieren.
Beim Kauf einer Immobilie ist Eigenkapital notwendig, beim Leasing dagegen nicht.

Sale-and-Lease-Back von Immobilien
Trust Logos for FinCompare

FinCompare wurde als geprüftes Vergleichsportal in der Kategorie Vermittlungsservice ausgezeichnet. Damit ist FinCompare als erster Vermittlungsservice vom TÜV Saarland nach den folgenden Kriterien zertifiziert: Qualität der Beratung, Aktualität, vielfältige Suchoptionen, Transparenz, Übersichtlichkeit, Datenschutz.

FinCompare kontaktieren








Zum Partner Newsletter anmelden