Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind das Gegenstück zu Forderungen. Eine Verbindlichkeit bezeichnet die Verpflichtung eines Schuldners, bis zum Ende einer festgelegten Frist einen festgelegten Geldbetrag an den Gläubiger zu bezahlen. In einem Unternehmen entstehen diese zum Beispiel, wenn Waren angeliefert werden und die Zahlung mit Zahlungsziel auf Rechnung erfolgt.

In der Regel sind Verbindlichkeiten mit offenen Rechnungen gleich zu setzen. Sie können jedoch auch darin bestehen, dass gegenüber einem Schuldner bestimmte Leistungen erbracht werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Handwerksunternehmen von einem Kunden Vorkasse verlangt. Nachdem der Kunde gezahlt hat, besteht eine Verbindlichkeit gegenüber dem Kunden zur Erbringung der vereinbarten Leistung (zum Beispiel Neueindeckung des Daches).
Sie können gegenüber verschiedenen Typen von Gläubigern bestehen. Kreditoren sind typischerweise Lieferanten, die Lieferungen und Leistungen zur Verfügung stellen und die mit Zahlungsziel bezahlt werden. Verbindlichkeiten gegenüber Banken entstehen durch die Aufnahme von Krediten und gegenüber dem Finanzamt entstehen sie durch den Zugang von Steuerbescheiden, in denen Nachzahlungen festgelegt werden. Sie entstehen darüber hinaus zu festgelegten Terminen, soweit sie die Vorauszahlungen für ein bestimmtes Steuerjahr betreffen.

Verbindlichkeiten sind auf der Passivseite der Bilanz zu finden. Sie müssen in der Liquiditätsplanung berücksichtigt werden. Zur Erfüllung dieser fließt Liquidität ab. Dieser abfließenden Liquidität müssen Mittelzuflüsse aus Forderungen gegenüberstehen.

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