Nutztierfinanzierung für Landwirte – Übersicht der Optionen

Nutztierleasing

Wie kommt der Landwirt zu seinem Nutzvieh? Durch eine Nutztierfinanzierung! Mittlerweile werden die Tiere immer seltener mit eigenen Mitteln bezahlt. Sprich: Eigenkapital. Damit bleibt die eigene Liquidität auf einem konstant hohen Niveau. Finanzierungen für Unternehmen, in diesem Fall eine Nutztierfinanzierung, sind eine sehr gute Variante, schnell und günstig an Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge und speziell im landwirtschaftlichen Bereich an Nutztiere zu gelangen. Auch Gründer, zum Beispiel angehende Landwirte die einen Hof übernehmen, profitieren von umfangreichen Finanzierungslösungen für den Mittelstand und kleinere Unternehmen.

Nutztierfinanzierung mit weitreichenden Vorteilen – nicht nur für Landwirte

Als „Bauer“, müssen Sie immer Ihre Kosten im Überblick behalten. Oftmals sind diverse Rücklagen extrem wichtig. Spätestens, wenn die Ernte nicht den gewünschten Ertrag bringt oder andere Situationen Sie in liquide Engpässe treiben, werden Sie froh sein, Rücklagen gebildet zu haben. Demnach macht die Nutztierfinanzierung mehr als Sinn.

Bereits seit Jahren befinden sich die Zinsen für Kreditnehmer auf einem angenehm niedrigen Niveau. Davon werden auch Sie profitieren. Nur auf diese Art und Weise, bleiben wichtige liquide Mittel frei. Schließlich existieren in der Landwirtschaft zahlreiche Prozesse, die laufende Kosten verursachen.

Wichtig bei einer Nutztierfinanzierung ist die Tatsache, dass die Tiere die Finanzierungskosten sogar wieder revidieren!

  • Legehennen produzieren Eier und Fleisch für den Verkauf. Zudem fallen keine weiteren Kosten für die „Reproduktion“ an.
  • Milchkühe liefern Milch für den Verkauf und Fleisch. Auch hier (im Verbund mit Bullen), bestehen keine Kosten hinsichtlich der Reproduktion.
  • Auch die Schweinezucht ist ein einträgliches Geschäft, welches die Finanzierungskosten revidiert.

Dieses Prinzip gilt für sämtliche Nutztiere wie Schafe, Ziegen und andere Tiere in der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Statt die „eisernen Reserven“ anzugreifen, empfiehlt sich die moderne Nutztierfinanzierung in allen Facetten. Legen Sie Ihr Eigenkapital lieber für den Ernstfall zurück. Umgehen Sie damit das Risiko, im Notfall (Dürren etc.) zu wenig liquide Mittel zur Verfügung zu haben.

Klassische Nutztierfinanzierung über einen Unternehmenskredit

Nicht nur Land- und Erntemaschinen, sowie die gänzliche Technik der Bestallung, lassen sich finanzieren. Moderne Landwirte, profitieren von einer Nutztierfinanzierung, um das Eigenkapital nicht zu belasten. Besonders die Liquidität, wird dadurch verbessert. Allerdings macht diese Art der Finanzierung nur Sinn, wenn es sich nicht zwingend um Schlachtvieh handelt. Tiere in der Landwirtschaft, „erwirtschaften“ Kapital. Dieses deckt die Kosten einer Finanzierung.

Besonders wenn Sie große Mengen an Nutztieren finanzieren – zum Beispiel für die Zucht oder Milchproduktion -, lohnt sich ein Unternehmenskredit. Füllen Sie Ihre Stallungen mit Nutzvieh auf und erwirtschaften Sie dadurch schneller das erforderliche Kapital. Darum ist eine Nutztierfinanzierung sinnvoll:

  • aktuell sehr günstige Konditionen für Unternehmenskredite
  • das eigene Kapital bleibt unangetastet
  • dadurch entsteht mehr Spielraum für Investitionen
  • keine weitere Belastung Ihres Kreditrahmens erforderlich
  • oftmals sehr schnelle Zusagen der Banken

Hierbei lohnt es sich die Kreditzinsen zu vergleichen. Beachten Sie aber relevanten Aspekte wie:

  • Höhe der Nutztierfinanzierung
  • Verzinsung (effektiver Jahreszins)
  • Dauer der Nutztierfinanzierung
  • monatliche Tilgung
  • Sondertilgungen (kostenlos)
  • Wirtschaftlichkeit durch die Nutztiere

Auch Nutztiere (nicht nur für die Landwirtschaft), sind durchaus finanzierbar. Natürlich benötigen Sie bei der Antragstellung dieselben Formulare und Nachweise, wie bei der Kreditaufnahme für andere Verwendungszwecke. Zudem hängt der Kreditzins von Ihrem Unternehmensrating ab.

Nutztierfinanzierung über Leasing und Mietkauf

Ähnlich wie beim Fahrzeugleasing oder dem Leasing von Maschinen und dergleichen, existiert für Sie als Unternehmer auch die Möglichkeit, Nutztiere per Leasing zu erwerben. Damit entfallen hohe Kosten im Rahmen der Anschaffung. Erweitern Sie doch Ihren Viehbestand, egal auf welche Nutztiere Sie sich spezialisiert haben! Im landwirtschaftlichen Gewerbe, ist dieses Modell der Nutztierfinanzierung mittlerweile etabliert.

  • Rinder (Zuchtvieh, Milchkühe, Färsen (weibliche Jungtiere))
  • Legehennen
  • Zuchtschweine
  • Pferde
  • und viele andere Rassen von Nutzvieh

Aufgrund flexibler Mietkauf-Lösungen von Nutztieren, wird Ihr Tierbestand nachhaltig erweitert. Das ist auch sinnvoll, um dem Wettbewerb zu trotzen. Viele Existenzgründer im landwirtschaftlichen Bereich, profitieren von der Nutztierfinanzierung. Zum Beispiel im aufstrebenden „BIO“-Segment. Hier sind Nutztiere in hohem Maße profitabel. Allerdings unter sehr strengen Auflagen der artgerechten Haltung.

In jedem Fall ist Kapital notwendig, um Nutztiere zu kaufen. Wählen Sie zwischen der klassischen Kreditaufnahme oder dem Leasing / Mietkauf von allen möglichen Rassen und Tierarten. Bei beiden Modellen, bewahren Sie Ihre Liquidität und umgehen das finanzielle Risiko, wenn Sie Ihr Eigenkapital verwenden. Auch hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit von Nutztieren, „bezahlen“ sich diese bei einer ausgeklügelten Planung und Strategie fast schon von selbst!

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Nutztierleasing erfreut sich einer steigenden Beliebtheit

Auch als „Lohnmast“ bezeichnet, erwerben Sie für einen bestimmten Zeitraum die „Nutzungsrechte“ am Nutzvieh. Gegen eine monatliche Gebühr an den Leasinggeber, erwirtschaften Sie mit den Nutztieren bare Münze. In den allermeisten Fällen, besteht im Anschluss die Möglichkeit, zu TOP Konditionen die Tiere in den tatsächlichen eigenen Besitz übergehen zu lassen.

Leasing von Rindern als alternative Finanzierung

Hierbei können Sie als Unternehmer Milchkühe oder Zuchtvieh einfach leasen statt kaufen. Speziell größere Bauernhöfe und Stallungen, oder Existenzgründer, finden hier eine echte Alternative. Selbstständige Landwirte, profitieren beim Rinderleasing von folgenden Vorteilen:

  • Eigenkapital wird nachhaltig geschont
  • Bewahrung der Liquidität
  • Raten für das Nutztierleasing sind steuerlich absetzbar
  • Bilanz bleibt neutral
  • schnelles Wachstum auch ohne Eigenkapital

Was macht für Sie als Unternehmer jetzt mehr Sinn? Eine Nutztierfinanzierung (in diesem Fall Rinder) über einen Bankkredit oder doch eher über Leasing? In beiden Fällen, zahlen Sie monatliche Raten, die Sie in der Wirtschaftlichkeit der Tiere einplanen müssen. Zwar erwirtschaften Nutztiere einen Umsatz (Beispiele Milch und Fleisch), aber nur mit der optimalen Planung, rentiert sich dieses Vorhaben auch finanziell.

Wichtig sind in jedem Fall flexible Modelle, weil die Tierhaltung oftmals unvorhergesehene Ereignisse birgt. Stellen Sie sich die Situation vor, dass Nutzvieh erkrankt (oder gar eine Seuche ausbricht). Vielleicht sind die Milchkühe doch nicht so ertragreich wie erhofft? Grundsätzlich bestehen also Vor- und Nachteile beider Nutztierfinanzierung-Varianten.

Speziell beim Thema Leasing von Nutztieren, gilt es auch saisonale Angebote zu beachten. Zudem besteht immer ein gewisser Versicherungsbedarf und weitere Kosten wie Futterkosten und Tierarztrechnungen. Insgesamt gesehen, gestaltet sich die Planung einer Nutztierfinanzierung als nicht ganz einfach.

  • Eine Nutztierfinanzierung per Unternehmenskredit bringt den Vorteil, dass die Tiere Ihnen gehören. Beim Nutztierleasing, sind Sie unter Umständen an unvorteilhafte Verträge gebunden. Allerdings bleiben Sie flexibler.

Nutztierfinanzierung vs. Nutztierkauf

Sobald Sie mit Ihrem Eigenkapital Nutztiere kaufen, fallen keine Kosten in Form von Kreditzinsen oder Leasinggebühren an. Ein positiver Umstand. Allerdings müssen Sie Ihr Budget angreifen und viel Geld ausgeben. Besonders Gründer in der Landwirtschaft, bringen aber nicht das nötige Kapital auf. Zudem, wie schon erwähnt, bestehen immer Gefahren durch Ereignisse, die Sie kaum kalkulieren können. Halten Sie daher besser Ihr Eigenkapital zurück. Warum?

  • Nutztiere finanzieren sich mit richtigen Strategie selbst!

Wenn Sie präzise kalkulieren und wettbewerbsfähige Preise für Fleisch und Milch (und andere tierische Produkte wie Käse etc.) anbieten, entsteht ein Cashflow. Das heißt im Umkehrschluss, dass die Kosten für eine Nutztierfinanzierung durch Wirtschaftlichkeit revidiert werden.

  • Erhöhung der Eigenkapitalquote
  • verbesserte Wettbewerbsfähigkeit durch hohe Liquidität
  • steuerliche Vorteile (Zinsen lassen sich absetzen)

Natürlich bietet der direkte Kauf mittels Eigenkapital auch Vorteile. Aber aus wirtschaftlicher Sicht, sollten Sie den Cashflow nutzen und Ihre Nutztiere sich selbst finanzieren lassen. Demnach macht eine Nutztierfinanzierung über eine unsere Finanzierungslösung durchaus Sinn!

Sparen Sie Ihre liquiden Mittel lieber und investieren Sie in Ihre wertvolle Technik wie Maschinen und Fahrzeuge. Aber selbst diese, lassen sich beispielsweise per Leasing finanzieren. Grundsätzlich sollten Sie als landwirtschaftlicher Unternehmer immer darauf bedacht sein, Rücklagen zu bilden. Ernteausfälle durch Dürren, Tierkrankheiten und andere Umstände, könnten Ihre Liquidität gefährden!

Darauf müssen Sie bei einer Finanzierung für Nutztiere achten

Grundsätzlich macht die Nutztierfinanzierung Sinn, weil die aktuelle Zinspolitik der europäischen Zentralbank für attraktive Zinssätze sorgt. Sie als ambitionierter Landwirt, sollten dennoch einige Aspekte im Vorfeld beachten:

  1. Besteht ein realistischer Cashflow, indem die Tiere genug Kapital erwirtschaften, um die Tilgung Ihrer Unternehmensfinanzierung zu bedienen?
  2. Haben Sie die Zinsen für Kredite verglichen um die besten Angebote zu finden?
  3. Inwiefern möchten Sie Eigenkapital investieren?
  4. Haben Sie sich Gedanken über die genaue Kredithöhe gemacht und welche Tilgungsraten Sie sich leisten können?

Versicherungspolice für Landwirte vorlegen, dann erhöht sich eventuell Ihr Rating.

Gerade das „Rating“, beziffert die Verzinsung bei einer Nutztierfinanzierung. Weiterhin existieren spezielle Kredite für Landwirte, die unter Umständen sogar gefördert werden. Vielleicht nicht im Rahmen der Nutztierbeschaffung, aber wenn Sie beispielsweise in erneuerbare Energien investieren wollen. Nicht immer lohnt sich der Weg zur Hausbank bei einer Nutztierfinanzierung. Nur der Vergleich von Krediten für die Landwirtschaft, informiert Sie über die besten Konditionen.

Weiterhin macht auch das Hinzufügen eines Bürgen Sinn, wenn Sie aufgrund eines eher schlechten Ratings vielleicht gar keine Nutztierfinanzierung erhalten. Zudem besteht natürlich die Möglichkeit, in diesen Fällen Sicherheiten vorzubringen. Beispielsweise landwirtschaftliche Maschinen und Fahrzeuge.

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Denken Sie in einem wirtschaftlichen Rahmen

Als Landwirt unterliegen Sie einem gewissen Risiko. Besonders wenn Nutztiere im Spiel sind. Hierbei ist es empfehlenswert, sämtliche Förderungen der Gemeinden, Kommunen und der EU zu nutzen. Berechnen Sie den Kostenfaktor. Inwiefern gestaltet sich die Zucht und ist diese auch profitabel? Schließlich muss eine Nutztierfinanzierung auch getilgt werden. Allerdings besteht der große Vorteil darin, dass Sie nicht Ihr Kapital nutzen müssen. Bei recht niedrigen Kreditraten, finanzieren sich die Tiere selbst. Egal ob in der Schweinemast oder Milchproduktion bei Milchkühen.

Kalkulieren Sie wirtschaftlich. Anschaffungskosten, Zucht, Mästung und Erzeugung von Gewinnen. Im Optimalfall, revidieren sich die Kreditraten (oder Leasinggebühren). Zu einer Nutztierfinanzierung gehören aber nicht nur Schweine, Rinder und Legehennen. Vielleicht sind Sie Schäfer oder betreiben einen Reitstall? Hier kommen wir zur nächsten Frage, welche Landwirte überhaupt von einer Nutztierfinanzierung profitieren.

Diese Landwirte sollten eine Unternehmensfinanzierung in Anspruch nehmen

Ein typisches Beispiel ist der landwirtschaftliche Gründer im Rahmen einer Hofübernahme. Traktoren, Maschinen und andere Gerätschaften, sind bereits vorhanden. Doch der Vorbesitzer hat nur Ernteerzeugnisse verkauft. Sie als ambitionierter Landwirt, wollen aber Tierzucht betreiben oder Milch produzieren. Vielleicht auch einen BIO-Bauernhof etablieren. Dieser Bereich ist übrigens immer gefragter. BIO befindet sich im Trend und Verbraucher sind auch bereit, für derartige Produkte etwas mehr Geld auszugeben.

In jedem Fall muss der Stall mit Nutzvieh bestückt werden. Hier fallen hohe Kosten an, die sich besonders Gründer kaum leisten können. Demnach bietet sich die Nutztierfinanzierung förmlich an, um mit dem Business als Landwirt zu beginnen. Aber auch etablierte landwirtschaftliche Unternehmen, profitieren von einem Kredit für die Nutztierbeschaffung. Oder vom Leasing. Speziell beim Thema Wettbewerbsfähigkeit, müssen auch Landwirte schnell agieren, um auf dem Markt bestehen zu können.

  • Junge Landwirte und Gründer bzw. bei einer Hofübernahme.
  • Landwirte die ihren Tierbestand auffüllen wollen.
  • Pferdewirte die Reitpferde oder Zuchtpferde kaufen möchten.
  • Prinzipiell alle landwirtschaftlichen Bereiche mit Nutztierhaltung.

Hierbei spielt die Finanzierung von Nutztieren eine wichtige Rolle. Zwar ist diese Methode nicht ganz so bekannt, aber längst im Markt angekommen. Viele Landwirte kaufen Ihre Tierbestände (besonders in einem großen Rahmen) über eine klassische Finanzierung oder nutzen den neuesten Trend: Nutztierleasing.

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