Besser heute als morgen: Digitalisierung im Mittelstand

Geld war selten so günstig und Digitalisierung selten so nötig. Aufbruchsstimmung!

Digital Transformation

Der industrielle Mittelstand ist im Umschwung – dies ist vor allem in der Produktion sichtbar. Jedes sechste Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland mit mindestens 10 Mitarbeitern nutzt mittlerweile Serviceroboter und versucht von der Digitalisierung zu profitieren. Nach wie vor setzen in erster Linie große Unternehmen auf die Automatisierung von Prozessen. Die kleineren mittelständischen Unternehmen ziehen jedoch zusehends nach.

Ihr wöchentliches Update zur Finanzbranche!

Erhalten Sie jede Woche die aktuellsten Meldungen zur Finanzwelt sowie exklusive Tipps und Tricks rund um das Thema Unternehmen und Finanzierung – kostenlos.

Ja! Ich möchte den FinCompare Newsletter erhalten.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen

Zusätzliche Information

Der Mittelstand zieht nach

Laut dem Statistischen Bundesamt liegt der Anteil von Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, die einen Teil der Arbeit von Robotern erledigen lassen, derzeit bei 53 Prozent. Mittelständische Betriebe mit 50 bis 249 Mitarbeitern kommen auf 24 Prozent. Der Abstand zum Mittelstand ist also deutlich zu erkennen. Doch angesichts des anhaltenden Trends ist zu erwarten, dass er künftig weiter zusammenschrumpfen wird. Selbst kleine Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern haben die Vorzüge der Automatisierung bereits erkannt. Etwa 10 Prozent von ihnen setzen beispielsweise Schweißroboter und Laserschneidemaschinen ein oder nutzen die Vorteile der Digitalisierung bei Transport und Reinigung.

Mit der Digitalisierung im Bereich der Industrie sind aber auch gewisse Vorbehalte verbunden. Und die kommen nicht selten von den Arbeitnehmern. Die Befürchtung liegt darin, dass Roboter vermehrt den Menschen ersetzen. Auch wenn die Digitalisierung nicht zwangsläufig mit der Automatisierung von Prozessen verbunden sein muss, ist diese Ansicht selbst unter Experten strittig. Sicher ist nur, dass die Anzahl der digitalisierten Prozesse auch im industriellen Mittelstand weiter zunimmt.

Digitalisierung schafft vor allem Daten

Unternehmen, die vermehrt auf Digitalisierung setzen, schaffen damit vor allem eines: Unmengen an Daten. Die müssen erfasst, verarbeitet und ausgewertet werden, damit ein Nutzen aus ihnen gezogen werden kann. Die einzelnen Sensoren, die in einem Auto zum Einsatz gelangen, können pro Tag Hunderte Gigabyte an Datensätzen liefern. Diese werden erst einmal an ein Rechenzentrum übermittelt. Reichen die Kapazitäten nicht aus, kommt es zu entsprechenden Verzögerungen. Als Lösung hierfür dient das Edge-Computing.

Digitale Datenverarbeitung

Damit sind Prozessoren gemeint, die bestimmte Aufgaben wie beispielsweise Mustererkennung komplett selbst erledigen, ohne dafür mit einem Rechenzentrum kommunizieren zu müssen. Die Verarbeitung geschieht gleich vor Ort, wobei große Cloud-Dienstleister und deren Lösungen zum Einsatz kommen. Statt einer zentralen Verarbeitung kommt die Auswertung an den Rändern des Systems zum Tragen, daher auch die Bezeichnung Edge.

Dieses Prinzip kommt vor allem beim Internet der Dinge (IoT) und der Vernetzung einzelner Maschinen zum Einsatz. Expertenschätzungen zufolge werden bis zum Jahr 2020 etwa 45 Prozent aller Daten über Edge-Computing verarbeitet. Diese Daten werden teilweise direkt in der Maschine gespeichert und dann parallel zum Automatisierungsprozess weiter verarbeitet. Kunden können stets selbst entscheiden, welche Daten an eine zentrale Stelle weitergeleitet und welche im Haus verbleiben sollen.

Schleppende Entwicklung

Rund 80 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen verfolgen mittlerweile eine Digitalisierungsstrategie. Es sind jedoch nur knapp 29 Prozent, die bereits aktiv an neuen Geschäftsmodellen arbeiten. Die Gründe liegen vor allem darin, dass Unternehmen hohe Kosten befürchten und den Nutzen der Digitalisierungsmaßnahmen infrage stellen. Zwar ist die Mehrheit der Unternehmen mittlerweile gut aufgestellt, was die Kommunikation nach außen betrifft. Außendarstellung und interne Verhältnisse gehen jedoch im Hinblick auf die Arbeitsumgebung weit auseinander. Auch intern ist es von großem Vorteil, wenn sich Mitarbeiter auf modernstem Wege miteinander vernetzen und so wesentlich effizienter mit ihren Kollegen zusammenarbeiten können.

Digitalisierung finanzieren – mit FinCompare

Um die Investitionskosten stemmen zu können, bieten sich auch Mittelständlern innovative Finanzierungslösungen an. FinCompare arbeitet zu diesem Zweck mit mehr als 250 Finanzierern zusammen, um aus deren Angebot das passende für herauszufiltern. Dabei kommt ihnen die Unabhängigkeit zugute, was Unternehmen wiederum die freie Wahl verschafft. FinCompare unterstützt seine Kunden durch eine digitale Antragsstrecke beim Finanzierungsprozess und steht ihnen dabei jederzeit beratend zur Seite. Unternehmen, die im Hinblick auf das Thema Industrie 4.0 endlich Fakten schaffen wollen, können über FinCompare attraktive Kredit- und Leasingangebote vergleichen lassen und so zu einer maßgeschneiderten Finanzierung für ihr Vorhaben geführt werden.