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EZB erhöht Leitzins – was bedeutet das für Ihre Investitionen?

>>> UPDATE VOM 15.12.2022:

Im Kampf gegen die hohe Inflation erhöht die EZB den Leitzins erneut um zusätzliche 0,5 Prozentpunkte und damit auf 2,5 %. Noch im Oktober und September hatte sie die Zinsen in großen Schritten um jeweils 0,75 Prozentpunkte nach oben gesetzt.

Mit der Erhöhung ist die EZB nicht die einzige Notenbank, die im Zuge der Inflation Gegenmaßnahmen ergreift. Auch die Zentralbanken in Norwegen, Großbritannien und in den USA haben an der Zinsschraube gedreht. Grund für die Zinsanpassungen sind stark erhöhte Verbraucherpreise und die steigende Inflation, welche im europäischen Raum auf 8,1 %, und damit auf das Vierfache des angedachten Ziels von 2 % geklettert ist. Je nach Prognosen und zukünftigen Erwartungen kann es im September zu weiteren Zinssteigerungen kommen. Die EZB, die für die Geldwertstabilität verantwortlich ist, hat bezüglich der Leitzinserhöhungen mit einem Dilemma zu kämpfen. Einerseits ist es eine wichtige Maßnahme, der stark ansteigenden Inflation entgegenzuwirken, andererseits soll die sowieso schon krisengeschwächte Konjunktur im Euroraum nicht ausgebremst werden und die Stabilität des Währungsraumes nicht gefährdet werden. Konjunktur nicht noch weiter ausgebremst werden. Die Auswirkungen der derzeit stattfindenden Zinswende ist für Unternehmen nicht unerheblich – sie sorgt unter anderem auch dafür, dass Kapital am Markt teurer und Investitionen gedämpft werden.

Unser Beratungsexperte Michael Bramkamp hat sich einigen interessanten Fragen zu diesem Thema gestellt:

Wie macht sich die Zinserhöhung bei FinCompare und in deinem Alltag bemerkbar?

“Wir merken gerade einen deutlichen Anstieg der Finanzierungsanfragen. Dazu trägt vor allem der Preisanstieg für Rohstoffe durch den Krieg in der Ukraine und die Inflation bei. Viele Unternehmen haben zudem den Aufwärtstrend der Zinsen erkannt und bemühen sich jetzt um Kapital, um noch relativ günstig davonzukommen.”

Gibt es Auffälligkeiten bei bestimmten Finanzierungsformen? Welche sind zurzeit besonders gefragt?

“Vor allem im Bereich der Immobilienfinanzierung und der Warenfinanzierung kommt ein erhöhter Bedarf auf.”

Mit der Erhöhung ist die EZB nicht die einzige Notenbank, die im Zuge der Inflation Gegenmaßnahmen ergreift. Auch die Zentralbanken in Norwegen, Großbritannien und in den USA haben an der Zinsschraube gedreht. Grund für die Zinsanpassungen sind stark erhöhte Verbraucherpreise und die steigende Inflation, welche im europäischen Raum auf 8,1 %, und damit auf das Vierfache des angedachten Ziels von 2 % geklettert ist. Je nach Prognosen und zukünftigen Erwartungen kann es im September zu weiteren Zinssteigerungen kommen. Die EZB, die für die Geldwertstabilität verantwortlich ist, hat bezüglich der Leitzinserhöhungen mit einem Dilemma zu kämpfen. Einerseits ist es eine wichtige Maßnahme, der stark ansteigenden Inflation entgegenzuwirken, andererseits soll die sowieso schon krisengeschwächte Konjunktur im Euroraum nicht ausgebremst werden und die Stabilität des Währungsraumes nicht gefährdet werden. Konjunktur nicht noch weiter ausgebremst werden. Die Auswirkungen der derzeit stattfindenden Zinswende ist für Unternehmen nicht unerheblich – sie sorgt unter anderem auch dafür, dass Kapital am Markt teurer und Investitionen gedämpft werden.

Unser Beratungsexperte Michael Bramkamp hat sich einigen interessanten Fragen zu diesem Thema gestellt:

Was bedeutet die Zinswende für Unternehmen? Vor allem in Hinblick auf kleine & mittelständische Unternehmen und Start-ups?

“Der Zugang zu Krediten und Liquidität wird vor allem für kleine und jüngere Unternehmen in Zukunft schwieriger und teurer. Die Kosten für Kapital steigen und die Zugangshürden für Kredite werden erschwert.“

Warum es sich dennoch lohnt, gerade jetzt einen Kredit aufzunehmen

Trotz dieser Entwicklungen kann es richtig sein, gerade jetzt einen Kredit aufzunehmen oder eine alternative Finanzierungsform in Betracht zu ziehen. Entscheidend für die Aufnahme eines Kredits sind Überlegungen zur aktuellen und zukünftigen Zinsentwicklung. Da weitere Zinserhöhungen schon für September angekündigt wurden, kann es bei dringendem Liquiditätsbedarf sinnvoll sein, zeitnah eine Finanzierungsanfrage zu stellen.

Einen solch rasanten Zinsanstieg wie Anfang des Jahres gab es noch nie, und auch der absolute Zinssprung von 78 Basispunkten im März verzeichnet den höchsten Anstieg der letzten 20 Jahre. Dennoch deuten Analysen und Prognosen darauf hin, dass sich Unternehmen auf eine längere Phase steigender Zinsen einstellen sollten. Der derzeitige Zinssatz für Unternehmenskredite ist deshalb im historischen Kontext noch vergleichsweise niedrig und erwartet in Zukunft weitere Sprünge nach oben.

In der Grafik von Barkow Consulting ist der Anstieg an Finanzierungs- & Kreditanfragen in Deutschland (gelbe Linie) seit Anfang des Jahres deutlich zu sehen.

Wie erwartest du die Entwicklung der Zinsen in Zukunft und was bedeutet das für Unternehmensfinanzierungen?

“Unternehmen sollten jetzt schnell handeln und ihren Finanzierungsbedarf erkennen. Bei vielen Banken werden jetzt wöchentlich Zinserhöhungen stattfinden. Deshalb gilt: Je schneller, desto besser.”

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Über FinCompare

FinCompare ist ein Berliner Fintech, das sich auf die Vermittlung und unabhängige Beratung von Mittelstandskrediten fokussiert. Neben Krediten bieten wir auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten, um für jedes Unternehmen und jede Branche Kapital in passender Form bereitzustellen. Zu unserem Produktspektrum zählen außerdem Schnellkredite, Firmenleasing, Factoring, Lagerfinanzierung sowie Einkaufsfinanzierung. FinCompare wurde 2016 gegründet und beschäftigt heute rund 70 Mitarbeiter:innen. Auf unserer Vermittlungsplattform sind über 250 Banken, Leasing- und Factoringgesellschaften. Unser Unternehmen hat bis heute über 30.000 Kreditanfragen mit einem Finanzierungswert von über drei Milliarden Euro betreut. Das ausgeklügelte Software-Tool wird zwischenzeitlich auch als Whitelabel-Lösung an Geschäftsbanken lizenziert. Unsere Berater:innen beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich.

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