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Liquidität ist King: Wie KMU mit digitalen Prozessen ihre Finanzplanung professionalisieren.

Liquidität ist für jede(n) Unternehmer:in wichtig – denn damit drückt sich die Zahlungsfähigkeit einer Unternehmung aus. Jeder Partner, ob Banken, Lieferanten, Dienstleister etc. wird immer darauf achten, wie es um die Liquidität eines Unternehmens bestellt ist. Denn nur dann, wenn diese Kennziffer im grünen Bereich ist, werden von Banken Kredite ausgegeben oder eine Kontokorrentlinie eingeräumt und Lieferanten bieten vielleicht den Kauf auf Rechnung an. Denn ist ausreichend Liquidität vorhanden, sinkt das Risiko des Zahlungsausfalls. Auch deshalb gibt es Bonitätsprüfungen, Scorings und Auskunfteien, die die Zahlungsfähigkeit von Unternehmen bewerten.

Wie es um die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens bestellt ist, lässt sich selbstverständlich auch aus der Bilanz oder der GuV herauslesen. Alle diese Methoden lassen eine rückblickende Bewertung der Liquiditätssituation eines Unternehmens zu. Doch wie können Unternehmer:innen – auch ohne ein eigenes Finanzressort – einen Blick auf ihre aktuelle Finanzlage werfen? Oder noch weiter:

  • Wie lassen sich Potenziale für eine Verbesserung des eigenen finanziellen Spielraums erkennen?
  • Befindet sich das Unternehmen überhaupt gerade in der finanziellen Verfassung, einen Kredit aufzunehmen?
  • Und wie ist der Blick von außen – aus Sicht eines professionellen Kapitalgebers wie einer Bank beispielsweise auf das Unternehmen?

Das sind Fragen, die sich viele Firmenlenker im KMU-Bereich häufig stellen. Und oftmals zurecht, denn in vielen Fällen in der Vergangenheit hätten sich Insolvenzen, also die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens, vermeiden lassen, wenn auf Basis von Frühindikatoren die richtigen strategischen Entscheidungen getroffen worden wären. Unser neuer Partner CANEI, hat sich genau auf diese Herausforderung fokussiert, Unternehmer:innen rechtzeitig so zu beraten, dass sie ein Höchstmaß an unternehmerischer Freiheit genießen können. Dazu hat die Beratung ein Dashboard entwickelt, mit dem sich digital in Echtzeit und in einer übersichtlichen Art und Weise die Unternehmensfinanzen und die Potenziale erkennen lassen. Nach dem Upload der Summen- und Saldenlisten (BwA) durch das Unternehmen erfolgt eine genaue Aufstellung des Vermögens, der Kredite, des finanziellen Spielraums sowie der grundsätzlichen Bonität und der Schuldentragfähigkeit des eigenen Unternehmens.

Alle Kennzahlen auf einen Blick

 

Abbildung 1: Übersichtliche Darstellung im CANEI Cockpit

Sehr hilfreich ist dabei, dass CANEI die Perspektive eines Kapitalgebers einnimmt und mit der entsprechenden Brille auf das Unternehmen blickt (“bankers perspective”). Im Folgenden werden nun einige wichtige Kennziffern vorgestellt, die Unternehmer:innen im Blick haben sollten und die bei CANEI entsprechend analysiert werden.

Der Verschuldungsgrad

Die Verschuldungskapazität zeigt Unternehmer:innen und Kreditgeber:innen auf, bis zu welcher Gesamthöhe das Unternehmen in der Lage ist, Kredite nachhaltig zu bedienen. Der Verschuldungsgrad gibt Auskunft darüber, wie viel Eigenkapital zur Verfügung steht, um Zins und Tilgung von aufgenommenem Fremdkapital zu decken. Fremdkapital können beispielsweise Bankdarlehen, Kontokorrente sowie weitere Darlehen, unter anderem von Gesellschaftern, sein.

Die Verschuldungskapazität

Abbildung 2: Die Verschuldungskapazität gibt Aufschluss darüber, ob das Unternehmen Spielraum für Fremdkapital hat.

Bevor sich Unternehmensverantwortliche mit einem neuen Kreditwunsch auf den Weg zur Bank machen, sollten sie prüfen, ob eine höhere Verschuldung überhaupt tragbar ist. Genau das sagt die Verschuldungskapazität aus. Diese zeigt auf, bis zu welchem Betrag es aus betriebswirtschaftlicher Sicht machbar ist, Kredite aufzunehmen und im Anschluss auch bedienen zu können. Die eigene Verschuldungskapazität wird durch die Faktoren Bonität, Verschuldungsgrad sowie der aktuellen wirtschaftlichen Situation des Unternehmens bestimmt.

Der Free Cashflow 

Der freie Geldstrom ist eine zentrale Kennziffer für die Liquiditätsplanung. Der Free Cash Flow gibt Aufschluss darüber, ob ein Unternehmen beispielsweise in der Lage ist, Fremdkapital zurückzuführen oder auch eine Dividende auszuschütten. Sehr vereinfacht dargestellt, lässt sich der frei verfügbare Geldstrom aus der Summe des Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit und dem Cash Flow aus Investitionstätigkeit ermitteln. Es ist naheliegend, dass sich Betriebe mit einem hohen Free Cash Flow höher verschulden können, als Unternehmen mit einem geringeren Free Cash Flow. Das Finanzierungspotenzial ertragsstarker Unternehmen ist entsprechend höher und so können beispielsweise neue Investitionen leichter finanziert werden.

Für kreditgebende Banken ist der Free Cash Flow eines Unternehmens besonders wichtig. Dabei wird ein großes Augenmerk auf den zukünftigen Free Cashflow gelegt, denn dieser bestimmt wesentlich, ob der Betrieb in der Lage ist, jetzt ausgezahlte Kredite in Zukunft bedienen zu können. Bei der Beurteilung des zukünftigen Free Cash Flow kommt es daher auf entsprechende Nachhaltigkeit an. Das bedeutet, Unternehmer:innen müssen alle aus heutiger Sicht bekannten und realistisch zu erwartenden Einflussfaktoren bei den Kosten berücksichtigen. Auf der anderen Seite dürfen künftige Ertragssteigerungen nur dann angesetzt werden, wenn sie als überwiegend wahrscheinlich anzunehmen sind.

 

Kapitaldienstfähigkeit

Abbildung 3: Die Kapitaldienstfähigkeit wird in Prozent dargestellt, je höher, desto mehr Fremdkapital kann das Unternehmen bedienen

Für Banken ist die Kapitaldienstfähigkeit (KDF) ihrer Kreditnehmer ein wesentlicher Beurteilungspunkt im Rahmen des Ratings. Bei der Beurteilung der „wirtschaftlichen Verhältnisse“ ermitteln die Banken – neben weiteren Kennzahlen – auch, ob das Unternehmen als zukünftiger Kreditnehmer in der Lage ist, jederzeit Zins und Tilgung für die ausgegebenen Darlehen zu erwirtschaften.

Ist der Wert der Kapitaldienstfähigkeit niedrig, ist es meist ein Signal, dass bei geringen negativen Veränderungen (zum Beispiel schon bei einem Rückgang der Umsätze) die Kredite nicht mehr vollständig oder fristgerecht aus den laufenden Einnahmen bedient werden können. In diesem Fall können Kreditnehmer gezwungen sein, Teile ihres Vermögens zu veräußern beziehungsweise Eigenkapital oder Fremdkapital zuzuführen, um den Kapitaldienst sicherzustellen. Dies waren in der Vergangenheit häufig Indizien einer sich abzeichnenden Verschuldungs- beziehungsweise Unternehmenskrise.

Die Kapitaldienstfähigkeit beeinflusst damit ganz wesentlich das künftige Investitionsverhalten eines Unternehmens: Ist die Kapitaldienstfähigkeit gering, werden auch die mit Fremdkapital finanzierten Investitionsmöglichkeiten entsprechend gering sein.

 

FinCompare und CANEI: digitale Prozesse für die Professionalisierung der Unternehmensfinanzen

Diese und viele weitere Kennzahlen, die eine wesentliche Rolle in der Finanzierungsentscheidung seitens der Kreditgeber spielen, werden für Unternehmer:innen übersichtlich im Bereich „Berichte“ komprimiert zugänglich gemacht. Für Unternehmer:innen stellen diese Berichte eine wertvolle Hilfe dar, um zu verstehen, auf was Kreditgeber Wert legen. Die Kooperation zwischen CANEI und FinCompare ist daher folgerichtig: Durch die Integration von FinCompare bei CANEI, können Firmenlenker:innen unterschiedliche Finanzierungsarten, wie zum Beispiel Kredit, Factoring, Leasing etc. simulieren und in Echtzeit den direkten Einfluss auf den eigenen Liquiditätsverlauf betrachten.

Abbildung 4: Im CANEI-Cockpit können jederzeit Finanzierungen und deren Einfluss auf den Liquiditätsverlauf simuliert und angefragt werden.

Übrigens: Für Kunden von FinCompare steht die Nutzung des CANEI-Cockpits mit dem Code: FinCompare für die ersten zwölf Monate kostenfrei zur Verfügung. Einfach den Code: FinCompare kopieren und das CANEI-Cockpit testen.

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Gastbeitrag der CANEI AG

Über CANEI

Die CANEI AG hat den Bereich der betriebswirtschaftlichen Unternehmensberatung digitalisiert und eine völlig neue Form der Unternehmensberatung geschaffen. Der Ursprung von allem ist die persönliche Lebensgeschichte des CANEI Gründers, Marcus Linnepe, der selbst die negative Erfahrung machen musste, das kurz vor der Insolvenz stehende Familienunternehmen des Vaters retten zu müssen. Dabei entdeckte er seine Passion, Unternehmer:innen rechtzeitig zu beraten, sodass diese ein Höchstmaß an unternehmerischer Freiheit genießen können. Als Unternehmensberater erweiterte Linnepe sein Wissens- und Erfahrungsschatz, aus dem sich CANEI entwickelte. Eine intelligente Software und handverlesene Partner, die Sie in die Lage versetzt, Ihr Unternehmen Tag für Tag noch besser zu machen.

Weitere Informationen zu unserem Partner erhalten Sie unter: www.canei.ag

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