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Was ist Revenue-Based Financing ?

Revenue-Based Financing, auch als „umsatzbasierte Finanzierung“ bzw. „Einnahmenbezogene Finanzierung“ bekannt, kommt ursprünglich aus den USA und wird nun auch öfters in Deutschland als alternative Finanzierungsform genutzt.

Besonders für StartUps, aber auch für Wachstumsunternehmen, so genannten ScaleUps, aus dem Klein- und mittelständischen Bereich, ist diese Finanzierungsalternative interessant, da sie noch nicht über genug Eigenkapital verfügen.

Beim Revenue-Based Financing bringen Investoren Kapital in das Unternehmen ein und erhalten im Gegenzug dazu einen festen Prozentsatz der laufenden Bruttoeinnahmen. Die Zahlungen basieren dabei allerdings auf der Grundlage der Geschäftseinnahmen. Die Investoren erhalten für ihre Anlagen jedoch keine Firmenanteile, wie bei einer StartUp Finanzierung üblich.

Wie funktioniert Revenue-Based Financing?

Ein Revenue-Based Financing Investor investiert in ein Unternehmen, welches ihm im Gegenzug eine prozentuale Beteiligung an den Umsätzen zahlt. Diese Zahlungen erfolgen so lange, bis sie insgesamt die Höhe einer zuvor abgemachten Summe erreicht haben. Daher sollte demnach gesichert sein, dass das Unternehmen zum Zeitpunkt der Investition bereits über stetig wachsende und belastbare Umsätze verfügt.

Welche besonderen Formen von Revenue-Based Financing gibt es?

Es gibt durchaus unterschiedliche Formen des Revenue-Based Financings. Dabei dreht es sich besonders um den Finanzierungszeitraum sowie den Verwendungszweck. Im Großen und Ganzen kann man zwei Kategorien erfassen; das kurzfristige und langfristige Revenue-Based Financing.

Langfristiges Revenue-Based Financing:
Hierbei handelt es sich um Wachstumsfinanzierung von größeren & längerfristigem Umfang, welche durch Venture-Capital-Investoren getätigt werden. Als Kriterium gilt hierbei, dass die Größe der Investments mindestens 6 Monatsumsätze mit einschließt und sich in etwa im 7-stelligen Bereich aufhält. Dabei werden in der Regel die gängigen Kosten des Unternehmens über ein gesamtes Jahr, oder länger, abgesichert und es kann langfristig in das Wachstum des Unternehmens investiert werden. Dabei kann die Rückzahlung bis zu 5 Jahre betragen.

Kurzfristiges Revenue-Based Financing:
Dies eignet sich speziell für die Finanzierung von Umlaufvermögen, als Factoring einzelner Kundenverträge oder aber als saisonale Verkaufsspitzen. Dabei handelt es sich ungefähr um 1-3 Monatsumsätze, die in den meisten Fällen entweder 5- oder 6-stellig sind. Der Unterschied liegt nicht lediglich in der Größe der Summe, sondern ebenfalls im Zeitraum der Rückzahlung. So müssen kurzfristige, kleine Finanzierungen oft innerhalb weniger Wochen (höchstens innerhalb 12 Monaten) zurückgezahlt werden.

Für wen lohnt sich Revenue-Based Financing?

Revenue-Based Financing lohnt sich vor allem für Wachstumsunternehmen, die bereits belastbare und wachsende Umsätze vorweisen können. Vor allem für hochmargige Geschäftsmodelle, wie zum Bsp. bei Software-as-a-Service (SaaS) Unternehmen, aber auch E-Commerce oder D2C Geschäftsmodelle ist die umsatzbasierte Finanzierung eine gute Alternative. D.h. schnell wachsende Unternehmen mit konstanten und monatlich wiederkehrenden Einnahmen sind die Unternehmenstypen die davon profitieren.

Was sind die Vorteile von Revenue-Based Financing?

Mit der umsatzbasierten Finanzierung können Unternehmen Ihre Liquidität steigern, indem sie ihren Umsatz als Sicherheit verwenden. Es sind also keine weiteren Sicherheiten oder Bürgschaften notwendig, vor allem wenn das Unternehmen über keine bzw. über noch keine Vermögenswerte verfügt.
Außerdem ist die umsatzbasierte Finanzierung sehr schnell und flexibel. Eine Finanzierung innerhalb 24 – 48 h ist nicht unüblich.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das es keinen negativen Einfluss auf das Kreditrating gibt.

Was sind die Nachteile von Revenue-Based Financing?

Die umsatzbasierte Finanzierung ist jedoch nicht für alle Unternehmen geeignet. Unternehmen benötigen einen konstanten bzw. am besten wachsenden Umsatz, da die Höhe der Finanzierung von Ihrem Umsatz abhängt.
Außerdem ist die umsatzbasierte Finanzierung ideal für kurzfristige Finanzierung., die Umsätze generieren. Für Finanzierungen länger als ein Jahr sind Bankdarlehen wirtschaftlicher.

Welche Kosten fallen bei Revenue-Based Financing an?

Bei einer umsatzbasierten Finanzierung werden keine Zinsen bezahlt, sondern nur eine einzige feste Gebühr berechnet. Damit wissen Sie genau, was im Voraus zurückgezahlt werden muss.

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