Kreditwürdigkeit

Kreditwürdigkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Verbrauchers oder Unternehmens, Kredite zu bedienen. Sie wird durch Auskunfteien ermittelt und muss ausreichend sein für die Vergabe von Krediten durch Banken und andere Akteure notwendige Bedingung.

Die Kreditwürdigkeit wird anhand verschiedener Kriterien gemessen. Ein sehr wichtiges Kriterium ist die Eigenkapitalquote. Eigenkapitalquoten von mehr als 25 % gelten als sehr gut. Eigenkapitalquoten unterhalb von 10 % gelten dagegen als problematisch.

In der Praxis wird die Kreditwürdigkeit anhand von Jahresabschlüssen, Gewinn- und Verlustrechnungen und Ratings bestimmt. Ratings werden zum Beispiel von Creditreform erstellt. Die Ratings messen die statistische Ausfallwahrscheinlichkeit. In das Rating fließen allgemeine Größen wie Branche, Umsatz pro Mitarbeiter und Unternehmensalter, aber auch Merkmale wie zum Beispiel das Zahlungsverhalten ein.

Unternehmen mit einer guten Kreditwürdigkeit sind gegenüber Banken in einer guten Verhandlungsposition. Diese Unternehmen erhalten bei vielen Anbietern Kredit und können günstige Konditionen durchsetzen. Unternehmen mit einer schlechten Kreditwürdigkeit müssen dagegen mit Risikozuschlägen und sogar Absagen rechnen.

Unternehmen können ihre Kreditwürdigkeit durch verschiedene Maßnahmen verbessern. Neben dem Aufbau von Eigenkapital durch den Verzicht auf Ausschüttungen zählen dazu auch Leasing und Factoring. Wird zum Beispiel eine Anschaffung nicht über einen Kredit finanziert, sondern geleast, verkürzt dies die Bilanz zugunsten einer höheren Eigenkapitalquote.

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