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Interview Stephan Heller mit Banking Hub: „Es ist wichtig, den Markt an Finanzierungslösungen möglichst breit abzudecken“

 

Im Interview mit „Banking Hub“, dem Corporate-Blog von zeb, einer der führenden Strategie- und Managementberatung im Bereich Financial Services, stellte Stephan Heller, Gründer von FinCompare, kürzlich sein Unternehmen vor.

Dass sich FinCompare als unabhängiger Marktplatz für Unternehmenskunden etabliert hat, die eine Finanzierung suchen, ist bereits vielen Unternehmern bekannt. Doch seit einiger Zeit wird FinCompare zusätzlich als Plattform von Multiplikatoren genutzt – das macht Stephan Heller gleich zu Beginn des Interviews klar: „Mittlerweile wachsen wir stark über unsere B2B-Kunden. Zum Beispiel richten wir uns mit der FinCompare-Plattform auch an freie Finanzberater, Makler etc. Zwischenzeitlich nutzen uns sogar Banken als White-Label-Lösung für ihre Geschäfts- und Firmenkunden.“

Die digitale Kundenakte für Banken

Die Vorteile für Banken liegen dabei in der volldigitalen Plattform und dem ganzheitlichen Ansatz, der klar die bankeigenen Finanzierungsexperten miteinbeziehen. „Diese können persönlich mit ihren Geschäfts- und Firmenkunden über die FinCompare-Plattform jegliches Finanzierungsvorhaben realisieren. Das ganze System funktioniert wie eine digitale Kundenakte über die – mithilfe von Technologie – ein dynamischer Finanzierungsmix vorgeschlagen wird“. FinCompare stellt dafür die White Label-Technologie bereit.

Damit baut FinCompare auf drei Säulen für die kommenden Jahre:

  1. Als zentrale Anlaufstelle für KMU in allen Fragen der Finanzierung.
  2. Partner für Banken bei der Digitalisierung des Firmenkundengeschäfts und
  3. eine Art „Operating System“ für Makler und Finanzierungsberater.

Als Partner für Banken ist auch zeb unterwegs: Seit 1992 bietet das Unternehmen Transformationskompetenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Financial Services in Europa. Zu den Kunden zählen neben europäischen Groß- und Privatbanken auch Regionalbanken und Versicherungen sowie Finanzintermediäre aller Art. Eine Zielgruppe, die auch FinCompare abdeckt: Mehr als 250 Banken und Finanzierer sind auf dem Marktplatz für KMU-Finanzierungen präsent – ganz bewusst, wie Stephan Heller erläutert: „Für uns ist es wichtig, den Markt an Finanzierungslösungen möglichst breit abzudecken. Unternehmer, die zu uns auf die Plattform kommen, erwarten einen unabhängigen und möglichst vollständigen, deutschlandweiten Vergleich von seriösen und erfahrenen Finanzierern.“

Banken stehen vor großen Herausforderungen in den kommenden Jahren

Für die kommenden Jahre sieht Stephan Heller bei den Banken vor allem die Aufgabe der Auflösung des aktuellen Dilemmas: Einerseits sollen Kosten massiv gesenkt werden, andererseits muss stark investiert werden aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung – dies alles vor dem Hintergrund von wegbrechenden Erlösmodellen. Die Lösung: „Der einzige Grund, warum ich künftig überhaupt noch Banken brauche, ist meiner Ansicht nach die persönliche Beratung. Das heißt, den breiten Kundenzugang, den Banken immer noch haben, sollten sie nutzen für kundenzentrierte Angebote.“

Dabei muss vor allem auf Firmenkundenebene Technologie und kompetente Beratung vereint werden. Ein Ansatz, den auch FinCompare seit der Gründung an verfolgt und welcher auch bei Investoren Eindruck hinterlassen hat: Mit UNIQA, Speedinvest und ING haben drei bekannte Größen im VC-Bereich in FinCompare investiert. Dabei fließt mehr als nur Geld in das Unternehmen wie Stephan Heller gegenüber BankingHub erklärt: „Wir profitieren ungemein von dieser Investorenkonstellation. Es ist „smart money“, also Kapital und Know-how, im besten Sinne des Begriffs.“

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