Valuta

Was bedeutet Valuta?

Eine andere Bezeichnung für Valuta ist „Wertstellung“. Werden im täglichen Geschäftsverkehr einer Bank Geldbeträge auf Konten überwiesen und abgebucht, werden nur die einzelnen Kontobewegungen erfasst. Wird ein Betrag mit Valuta versehen, steht das Datum fest, an dem die Buchung wirksam geworden ist. Das Valutadatum ist nicht mit dem Buchungsdatum deckungsgleich, kann jedoch sowohl davor als auch dahinter liegen.

Derartige Buchungen haben Auswirkungen auf die Verzinsung des Banksaldos. Der Zinslauf beginnt erst mit dem Valutadatum. Dies wirkt sich auf einem Girokonto ebenso aus wie auf einem Sparkonto. Auch im internen Rechnungswesen spielt das Valuta eine Rolle. Eine Valuta Rechnung ist mit einem Datum versehen, zu dem der Betrag gebucht oder überwiesen werden soll.

Datum der Wertstellung

Der Begriff »Valuta« findet sich häufig auf einem Kontoauszug. Die aus dem Bankensektor stammende Formulierung legt das Datum fest, an dem eine Belastung oder Gutschrift auf dem Konto verbucht wird. Deshalb wird in der Bankensprache auch das Wort »Valutadatum« verwendet. Hiermit wird das Datum angegeben, zu dem der gebuchte Betrag in Wert gestellt wird.

Das Valutadatum ist nicht immer identisch mit dem Buchungsdatum. Das Valuta kann vor oder nach der Buchung liegen. Bei Bareinzahlungen und Überweisungen ist der Regelfall, dass das Valuta vor der Buchung bei der Bank liegt. Bei Schecks liegt das Valutadatum hinter dem Buchungsdatum.

Es kann also vorkommen, dass ein Geldbetrag per Saldo bereits auf dem Konto zur Verfügung steht, aber nach Valuta noch nicht gebucht wurde. Zinsen werden jedoch erst nach Valuta gezahlt. Obwohl die Buchung dem System schon vorher bekannt ist!
Für die Jahresbilanz wiederum gelten diese Zahlen als abgerechnet. Selbst, wenn die Valuta erst im neuen Jahr liegt.

Was ist eine Wertstellungsklausel?

Die Wertstellungsklausel legt den Termin fest, zu dem eine Buchung in Wert gestellt wird. Bei einer Geldeinzahlung auf das eigene Konto hat der Kontoinhaber im selben Moment einen Forderungsanspruch gegen die Bank. Möchte der Geldeinzahler, dass das eingezahlte Geld Zinsen bringt, muss er mit der Abbuchung warten, bis das Valuta durch die Bank festgelegt wurde. Aus diesem Grund vereinbaren die Banken für Einzahlungen und Überweisungen feste Wertstellungsklauseln.
Um sogenannte Valutagewinne zu vermeiden, ist die Bank seit mehreren Jahren angewiesen, dass mit dem Tag des Zahlungseingangs auf dem Konto auch die Valuta in Wert gestellt werden soll.

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