Unterhaltungsaufwand

Ein Unterhaltungsaufwand im Betrieb betrifft in steuerlicher Hinsicht die vorbeugende Instandhaltung sowie die notwendige Instandsetzung von Wirtschaftsgütern. Dieser ist vom Herstellungsaufwand zu unterscheiden und gilt als Betriebsausgabe.

Der Unterhaltungsaufwand kann prinzipiell im Zusammenhang mit allen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens anfallen. Dies betrifft zum Beispiel den Fuhrpark. Hier zählen Reparaturen, TÜV-Besuche, Inspektionen etc. zum Unterhaltungsaufwand.
Die Abgrenzung zum Herstellungsaufwand verlockt insbesondere dort, wo Aufwand betrieben wird, um einen bereits früher existenten Zustand wiederherzustellen bzw. einen bestehenden Zustand beizubehalten. Wird dagegen durch Aufwand zusätzliches Vermögen geschaffen, handelt es sich um Herstellungsaufwand. Das geschaffene Vermögen muss bilanziert werden.

Ein Unterhaltungsaufwand kann in direktem Zusammenhang mit Leasing anfallen. Wird zum Beispiel ein Fuhrpark geleast, sind in den Leasingraten auch die Kosten des Leasinggebers für Instandhaltung und Reparaturmaßnahmen enthalten. Eine gesonderte Erklärung ist dann nicht notwendig, da ohnehin die gesamte Leasingrate als Betriebsausgabe steuerlich geltend gemacht werden kann.

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