Liquidität

Als Liquidität werden Zahlungsmittel sowie Vermögenswerte bezeichnet, die schnell in Zahlungsmittel umgetauscht werden können. Typischerweise werden im Rechnungswesen verschiedene Liquiditätsgrade ermittelt. Für die Liquidität ersten, zweiten und dritten Grades haben sich Richtwerte etabliert. Diese können allerdings branchen- und unternehmensspezifisch über- oder unterschritten werden.

Die Liquidität ersten Grades setzt flüssige Mittel ins Verhältnis zu kurzfristigen Verbindlichkeiten. Multipliziert mit 100 ergibt sich daraus ein Prozentsatz. Richtwerte dafür bewegen sich typischerweise im Bereich von 5-10 %. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass flüssige Mittel typischerweise keinerlei Erträge erzielen.
Die Liquidität zweiten Grades wird berechnet, indem die Summe aus flüssigen Mitteln und kurzfristigen Forderungen ins Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten gesetzt wird. Multipliziert mit dem Faktor 100 ergibt sich hieraus wiederum ein Prozentsatz. Dieser sollte im Bereich von 100-120 % liegen. Unterschreitet der Prozentsatz der Liquidität zweiten Grades diesem Bereich deutlich, könnte dies zum Beispiel auf eine zu hohe Lagerhaltung hinweisen.

Die Liquidität dritten Grades ergibt sich, in dem die Summe aus flüssigen Mitteln, kurzfristigen Forderungen und Vorräten ins Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten gesetzt wird. Der durch die Multiplikation mit dem Faktor 100 berechnete Wert sollte im Bereich von 120-150 % liegen.

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