Bilanzneutralität

Bilanzneutralität liegt vor, wenn eine Anschaffungsentscheidung eines Unternehmens sich nicht auf die Bilanz auswirkt. Dies ist regelmäßig bei Leasing der Fall. Bilanzneutralität bietet Unternehmen verschiedene Vorteile.

Schafft ein Unternehmen eine Maschine im Wert von zum Beispiel 1 Million EUR mit einem Kredit an, führt dies einer Bilanz Verlängerung. Auf der Aktivseite wird die Maschine, auf der Passivseite das Bankdarlehen verbucht. Da das Eigenkapital dieser Konstellation absolut konstant bleibt, verringert sich die prozentuale Eigenkapitalquote. Dies hat prinzipiell eine Verschlechterung der Bonität zufolge.

Anders verhält es sich beim Leasing. Hier wird das Leasinggut (in diesem Fall die Maschine im Wert von 1 Million EUR) in der Bilanz des Leasinggebers aktiviert und abgeschrieben. Das Leasinggut taucht nicht in der Bilanz des Leasingnehmers auf. Dadurch entfällt die Bilanzverlängerung und der Rückgang der Eigenkapitalquote. Damit die Aktivierung beim Leasinggeber und damit die Bilanzneutralität beim Leasingnehmer möglich ist, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Diese werden in den Leasingerlassen des Bundesfinanzministeriums dargestellt.

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