Anschlussfinanzierung

Was ist eine Anschlussfinanzierung?

Eine Anschlussfinanzierung bezeichnet die Ablöse eines Kredits, dessen Zinsbindung ausgelaufen ist. Die Ablöse kann durch den Kredit einer anderen Bank oder eine andere Finanzierungsquelle geleistet werden.

Warum Anschlussfinanzierung?

Anschlussfinanzierungen sind relevant, wenn am Ende der vereinbarten Zinsbindung noch eine Restschuld besteht. Dies ist sehr häufig bei Finanzierungen für langfristig genutzte Vermögensgegenstände wie Immobilien, Flugzeuge, Schiffe etc. der Fall.

Der Kreditnehmer könnte das Darlehen auch nach dem Ende der Zinsbindung bei der bisherigen Bank fortsetzen. Diese kann jedoch den Zinssatz gänzlich neu festsetzen. Fällt der neue Zinssatz hoch aus, lohnt sich die Ablöse des Kredits mit anderen Mitteln.

Dazu kommt zunächst ein Kredit bei einer anderen Bank in Betracht. Genehmigt diese das Darlehen, wird es direkt zugunsten der bisherigen Bank ausgezahlt und damit die Darlehensschuld getilgt. Der Bankwechsel lohnt sich häufig, da viele Kreditinstitute bei Anschlussfinanzierungen zumindest im ersten Angebot zu hohe Preise ansetzen.

Die Anschlussfinanzierung muss nicht zwingend mit einem Bankkredit erfolgen. Die Ablöse des bisherigen Kredits kann auch durch Mittel erfolgen, die zum Beispiel im Wege einer Anleiheplatzierung, durch die Aufnahme von Mezzaninkapital oder eine Kapitalerhöhung akquiriert wurden. Kann die gesamte Restschuld durch thesaurierte Gewinne beglichen werden, handelt es sich nicht um eine Anschlussfinanzierung, sondern um eine vorzeitige Tilgung ohne angeschlossene Neufinanzierung.

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