Working Capital Optimierung für KMU

Working-Capital-Optimierung

Die Funktion des Working Capitals begründet sich darin, betriebswirtschaftliche Ziele erreichbar zu machen und die dafür notwendige Liquidität zur Verfügung zu stellen. Explizit handelt es sich um eine Bilanzkennzahl, die auch zur Bewertung der finanziellen Stärke eines Unternehmens herangezogen wird. Für die Berechnung werden das Umlaufvermögen und kurzfristige Verbindlichkeiten herangezogen. Wie sich die Unternehmensperformance durch Working Capital Optimierung verbessern lässt lesen Sie hier.

Luxusproblem von Unternehmen mit hohem Wachstumskurs 

Während manche Unternehmen unter einem Mangel an arbeitenden Geldern leiden, ist die Auftragskapazität anderer Unternehmen deutlich höher als das bereitstehende Kapital. Von diesem Luxusproblem sind vor allem die schnell wachsenden Firmen betroffen. Das Unternehmen wächst, die Nachfrage steigt und bei der Planung der Kapazitäten fällt auf, dass das notwendige Kapital für die Realisierung aller Aufträge fehlt. Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Das Unternehmen kann abwägen und Aufträge „schieben“, oder sich für eine kurzfristig Erhöhung des Working Capitals entscheiden. Letzteres ist die bessere Option, denn eine Absage an Kunden führt im Regelfall zu einem Imageverlust und dämmt das Wachstum des Unternehmens ein. Hier sind clevere Alternativen zur Finanzierung der guten Auftragslage gefragt. Da die Gelder mit Erledigung der Aufträge beim Unternehmen eingehen, handelt es sich um kurzfristige und dementsprechend günstige Verbindlichkeiten. Ein Verzicht auf die finanzielle Unterstützung zieht nach sich, dass das Wachstum stagniert und dass Kunden nach einer Absage des Auftrags zur Konkurrenz gehen.

Je schneller Ihre Firma wächst, umso eher könnten Sie vor der Luxusproblematik des fehlenden Working Capitals stehen. Welche Möglichkeiten haben Sie? Wie bereits angesprochen, ist die Überbrückung des vorübergehenden finanziellen Engpasses in Ihrem Fall die einzig richtige Lösung. Denn das steigende Wachstum zeigt, dass Ihr Unternehmen bei den Kunden ankommt und dass Sie auf dem direkten Weg in die Expansion sind. Blockieren Sie sich nicht, wenn Sie mit einer finanziellen Unterstützung weiter wachsen und die an Sie gestellten Forderungen erfüllen können.

Was ist Working Capital? 

Wenn es um Working Capital geht, geht es um die Liquidität Ihres Unternehmens. Aus der Übersetzung der englischen Bezeichnung ergibt sich, dass dieser Begriff nicht für Ihr Betriebsvermögen im eigentlichen Sinn, sondern für Ihr arbeitendes Geld steht. Vielmehr handelt es sich um Ihr Umlaufvermögen und damit um die Umlaufvermögensbindung, die Sie beim Zugriff auf externe Finanzmittel eingehen. Seit 2013 ist ein stetiger Anstieg des Working Capitals bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zu beobachten. Dennoch stehen viele Unternehmer vor der Problematik, dass ihnen zu wenig einsatzfähiges Vermögen im Kontext zu den Aufträgen zur Verfügung steht. Working Capital sind die Gelder, die ad hoc verfügbar sind und für die Realisierung von Aufträgen, für die Begleichung von Verbindlichkeiten und für den Kauf von Waren oder Dienstleistungen eingesetzt werden können. Dementsprechend handelt es sich um flüssige Geldmittel, die ohne längerfristige Planung für Bezahlungen verwendet und so in die Performance des Unternehmens eingebracht werden können.

In vielen Unternehmen – auch im KMU – gibt es ein bestimmtes Betriebsvermögen, das sich aber größtenteils auf feste Werte bezieht. Maschinen und Baufahrzeuge sowie Produktionsmittel sind nicht ins arbeitende Geld einbezogen, da sie sich nicht ad hoc in Bargeld verwandeln und für die Auftragserfüllung einsetzen lassen. Dem gegenüber steht das Working Capital, das genau diese Voraussetzung erfüllt und jederzeit abruf- sowie einsatzbereit ist. In Unternehmen mit einem starken Wachstum kann es trotz hoher Umsätze und steigendem Kundeninteresse zum Luxusproblem fehlenden Working Capitals und damit zu einem nicht von der Hand zu weisenden Finanzierungsbedarf kommen.

Working Capital Management – Diese Stellschrauben gibt es 

Ein gutes Kapitalmanagement ist das A und O dafür, das Sie mit Ihrem stetig verfügbaren Geld arbeiten und die Aspekte des Working Capitals beachten können. Sichern Sie sich Ihren finanziellen Spielraum doch extern und nutzen die derzeit günstigen Zinsen, um durch Finanzmittel von außen eine Erhöhung des Working Capitals zu erzielen. FinCompare ist ein Ansprechpartner, der Ihnen aus dem Netzwerk mit zahlreichen Partnern garantiert das beste Angebot für eine günstige Finanzierung Ihres Unternehmenswachstums ermöglicht.

Es gibt verschiedene Stellschrauben, mit denen Sie Ihr Working Capital knapp und dennoch in ausreichender Menge vorhalten können. Folgende Details bedürfen einer Überprüfung und lassen erkennen, wo Sie mit Ihrem beweglichen Kapital nicht sorgsam genug umgehen und eine Verbesserung herbeiführen können.

  • Die Zahlungsvereinbarungen mit Lieferanten und Geschäftspartnern können optimiert werden.
  • Nutzen Sie alle Möglichkeiten zur Skontierung vollständig aus.
  • Prüfen Sie, ob Factoring für Sie eine Option als alternative Finanzierungsquelle ist.
  • Optimieren Sie Ihre Zahlungsvereinbarungen mit Kunden.
  • Senken Sie den Zeitraum zwischen der Lieferung und Rechnungsstellung.
  • Gehen Sie im Mahnwesen konsequent vor.
  • Führen Sie ein Warenwirtschaftssystem ein.

Wie Sie sehen, gibt es ganz unterschiedliche Stellschrauben für Ihr Working Capital Management. Wichtig ist, dass Sie die Prozesse aufspüren, die Ihre beweglichen Finanzmittel verschlingen und dementsprechend kontraproduktiv sind.

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Hebel zur Optimierung von Working Capital

Ehe Sie Ihr Working Capital optimieren können, müssen Sie die aktuelle Situation inklusive aller internen Prozesse im Unternehmen prüfen. Der operativen Optimierung folgt die digitale Optimierung, in deren Umfang Sie unnötig gebundenes Kapital ermitteln und lösen können. Um wirtschaftlich effizient zu arbeiten und jederzeit liquide zu sein, benötigen Sie verfügbares und ungebundenes Kapital. Doch viele Studien zeigen auf, dass gerade in Kleinunternehmen und im Mittelstand mehr Kapital gebunden, als in die Wirtschaft einbezogen ist. Eine Cashflow-Optimierung ist der optimale Hebel, mit dem Sie Ihre Liquidität steigern und sich auf die Veränderungen des Marktes und auf Ihr Wachstum konzentrieren können. Gerade in der Dach-Region ist wenig Potenzial erkennbar, obwohl das Betriebsvermögen groß und die Möglichkeit auf eine Steigerung des Working Capitals damit gegeben ist. Dazu ist auch anzumerken, dass die Durchlaufvermögen bei den meisten Unternehmen dennoch um 12 Prozent gestiegen und somit gewachsen sind. Doch mit dem richtigen Hebel ist weitaus mehr flüssiges Kapital möglich. Sie müssen beachten, dass fest angelegte Gelder und reines Betriebsvermögen keine Umsatzsteigerung mit sich bringen und Sie damit Wachstum eher hemmen als fördern. Ein deutlicher Unterschied des Working Capitals ist auch branchenspezifisch erkennbar. Während zum Beispiel die Chemie- und Pharmabranche sowie das Gesundheitswesen eine deutliche Steigerung aufweisen, sitzen die arbeitenden Gelder in der Telekommunikation und in der Logistik nach wie vor fest. Das bedeutet, dass die Hebel nicht genutzt und vorhandene Gelder nicht ins Wachstum und in die Auftragserfüllung investiert, sondern im Unternehmen gehalten und als Betriebsvermögen deklariert werden.

Einkaufsfinanzierung 

Ein immer häufiger genutzte und sehr effiziente Möglichkeit zur Steigerung des Working Capitals ist die Einkaufsfinanzierung. Wie funktioniert das? Waren werden von einem Einkaufsfinanzierer, so zum Beispiel von FinCompare erworben und an einen Weiterverkäufer veräußert. Der Einkaufsfinanzierer verlängert das Zahlungsziel auf bis zu vier Monate und gibt Ihnen so die Möglichkeit, vor der Begleichung der Außenstände ein eigene Wertschöpfung zu erzielen und zu wachsen. Die Rechnung beim Einkaufsfinanzierer begleichen Sie erst aus den Erlösen, die Sie durch die Wertschöpfung auf Basis der Zahlungszielverlängerung erzielt haben. Ihr arbeitendes Geld wächst und Sie erhöhen Ihre Liquidität deutlich. Dieser Umstand macht sich in der gesamten unternehmerischen Performance bemerkbar. Liquiditätsengpässe und Zahlungsschwierigkeiten sind eine Erinnerung an die Vergangenheit, während diese Problematiken in Ihrer Gegenwart und in der wirtschaftlichen Zukunft keine Rolle mehr spielen. Vordergründig handelt es sich hierbei um eine Wachstumsfinanzierung, die mit einigen Begleitvorteilen aufwartet und sich positiv auf Ihre unternehmerischen Möglichkeiten auswirkt. Sie haben keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber dem eigentlichen Lieferanten, da dieser vom Einkaufsfinanzierer – beispielsweise von einem Partner von FinCompare bezahlt wird. Ihre Verbindlichkeiten bestehen beim Einkaufsfinanzierer, der Ihnen ein deutlich längeres Zahlungsziel als der eigentliche Lieferant gewährt. Ein zweiter Vorteil dieser üblichen Praktik basiert auf einer Verbesserung der Lieferantenbeziehungen, da Sie durch die Einkaufsfinanzierung nicht in Schwierigkeiten und in Verzug der Rechnungsbegleichung geraten können.

Factoring

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Factoring. Haben Sie sich bisher selbst mit dem Betreiben Ihrer Außenstände beschäftigt? Durch Factoring sichern Sie sich eine bessere Position und können Liquiditätsengpässe durch nicht beglichene Verbindlichkeiten ausschließen. Auch wenn der Factor eine Gebühr verlangt, können Sie Ihr Working Capital erhöhen und sich darauf verlassen, dass Sie durch Forderungsausfälle nicht in wirtschaftliche Schieflage geraten und vor Problemen stehen. FinCompare kennt starke Partner für die Steigerung und den optimalen Einsatz Ihres Working Capitals im Unternehmen.