Vertragserfüllungsbürgschaft und Avalkredit – Sicherheiten

Vertragserfüllungssicherheit / Avalkredit

Sobald Kunden Aufträge vergeben, die eher längerfristiger Natur sind, wird nicht selten eine sogenannte „Vertragserfüllungsbürgschaft“ angewandt. Hierbei geht es letztendlich darum, dass Sie als Unternehmer verpflichtet werden, den Auftrag fristgemäß auszuführen. Speziell in der Baubranche, handelt es sich um Aufträge, die gut und gerne mehrere Monate dauern. Unter gewissen Umständen sogar Jahre. Natürlich wollen sich die Auftraggeber absichern. Schließlich besteht immer die Gefahr, dass Unternehmen während der Ausführung des Auftrages insolvent gehen. Oder aus anderen Gründen das Projekt nicht abschließen können. Demnach ist die Vertragserfüllungsbürgschaft bzw. der Avalkredit eine übliche Methode der gegenseitigen unternehmerischen Absicherung.

Vertragserfüllungsbürgschaft im Rahmen eines Werkvertrages

In der Regel, schließen Sie als Unternehmer und der Auftraggeber einen Rahmenvertrag ab. Auch als „Werkvertrag“ bezeichnet. Dieses System funktioniert nicht nur bei Freelancern (Freiberufler) sehr gut, sondern auch bei allen geschäftlichen Auftragsvergaben. Diese Funktionen untermauern den Sinn einer Vertragserfüllungsbürgschaft:

  • Ziel der vertragsgemäßen Ausführung des Auftrages
  • Gewährleistung und Schadensersatz bei Nichterfüllung
  • Erstattungen bei eventuellen Überzahlungen seitens des Auftraggebers

Als Grundlage für eine Vertragserfüllungsbürgschaft, gelten die Richtlinien laut dem:

  • §631 ff. BGB

Zudem informiert Sie die „Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen“ über dieses Thema. Das Thema Sicherheiten für Auftraggeber, spielt eine maßgebliche Rolle. Schließlich besteht das Risiko, dass Sie als Unternehmer den Auftrag aus welchen Gründen auch immer nicht fristgerecht und ordnungsgemäß fertigstellen. Daher sind derartige Verträge in vielen Branchen durchaus üblich.

Oftmals müssen Unternehmen, die an dem Großauftrag interessiert sind, eine Bürgschaftssumme aufbringen. Hierbei handelt es sich häufig um 10-20 % der Auftragssumme (Auftragsvolumen). Allerdings müssen Sie diese Summe nicht mit Ihren liquiden Mitteln aufbringen. Insgesamt gesehen, ist eine Vertragserfüllungsbürgschaft stets individueller Art und wird zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer immer flexibel vereinbart.

In diesen Branchen kommt oft eine Vertragserfüllungsbürgschaft zum Einsatz

Eine große Rolle spielen Bürgschaften im kompletten Baugewerbe. Dies zählt sowohl für das Bauhauptgewerbe (Hochbau, Tiefbau etc.) als auch für das Baunebengewerbe (Fliesenleger, Installateure etc.). Besonders weil es sich oft um sehr große Auftragssummen handelt und zusätzlich mehrere Wochen/Monate mit der Fertigstellung eingeplant werden. Um sicherzugehen, dass der Auftrag tatsächlich vollendet wird, müssen sich Auftraggeber absichern.

Allerdings hat dieser Umstand auch für Sie als Unternehmen eine Vorteil. Schließlich werden in Werkverträgen auch die Zahlungsmodalitäten festgelegt. Gegenseitige Rechte und Pflichten für beide Parteien. Sie als Unternehmer verpflichten sich zur vollständigen Abwicklung des Auftrages und im Gegenzug erhalten Sie garantiert vertraglich vereinbart Ihre Bezahlung. Aber nicht nur das Baugewerbe nutzt gerne eine Vertragserfüllungsbürgschaft.

Auch diese Branchen müssen mit dem Thema Sicherheiten kalkulieren:

  • Maschinenbau
  • Anlagenbau
  • Schiffsbau
  • Flugzeugbau
  • Industrie und Produktion
  • Handwerk
Typische Branchen für Vertragserfüllungsbürgschaft

Dennoch ist das Baugewerbe besonders betroffen, derartige Verträge zur Sicherheit des Kunden abzuschließen. Weil hier das größte Risiko einer potentiellen Nichterfüllung (Beispiel: Insolvenz) besteht. Als Bauunternehmer müssen Sie oftmals in Vorkasse gehen. Materialien, Werkzeuge, Maschinen und Personal müssen bezahlt werden, um den Auftrag überhaupt ausführen zu können.

Als Alternative kann ein Betriebsmittelkredit oder Kleinkredit für Firmen fungieren. Oder Sie bestreiten die Mittel von Ihrem Eigenkapital. Weil die Auftraggeber um diese teils schwierige Situation Bescheid wissen, müssen Sie vor der Auftragsvergabe damit rechnen, dass Ihnen eine Vertragserfüllungsbürgschaft zur Unterschrift vorgelegt wird.

Diese Methoden einer vertraglichen Bürgschaft existieren

Auf welche Art können Sie überhaupt eine Vertragserfüllungsbürgschaft abschließen?

  1. Avalkredit (Bürgschaft über ein Kreditinstitut)
  2. Bürgschaftsversicherung (Bürgschaft über einen Versicherer)

Doch welche Art einer Vertragserfüllungsbürgschaft macht Sinn?

Bei den Versicherungen die diese Art „Kautionsbürgschaft“ für Bauunternehmen und andere Branchen anbieten, handelt es sich oft um längere Verträge, die sich auch für Ihre zukünftigen Projekte eignen. Gegen einen monatlichen Beitrag, erwartet Sie die vertraglich vereinbarte Summe als Sicherheitsleistung. Zudem benötigen Sie kein Eigenkapital, um die Sicherheiten überhaupt aufzubringen.

Damit eignet sich die „Kautionsbürgschaft“ als Form einer Vertragserfüllungsbürgschaft auch sehr gut für junge Unternehmen bzw. Startups. Zudem haben Sie damit die Chance, sich auf dem Markt zu etablieren, indem Sie auch größere Aufträge überhaupt annehmen können. Grundsätzlich werden solche Verträge mit den Versicherern auch als „Bürgschaftsversicherung“ bezeichnet.

Bezüglich der Kosten für eine Vertragserfüllungsbürgschaft, schwanken die jährlichen Beiträge ungefähr zwischen 0,8-2,5 % der Bürgschaftssumme (Gewährleistungsbürgschaft). Wenn Sie sich als Unternehmer einen Bürgschaftsrahmen von 250.000 Euro sichern wollen, um jederzeit flexibel auf neue Aufträge zu reagieren, dann müssen Sie grob geschätzt zwischen 2.000-6.250 Euro Jahresbeitrag einplanen. Auch wenn Sie den Bürgschaftsrahmen nicht nutzen!

Dennoch machen solche Bürgschaften über die Versicherer durchaus Sinn, weil das Business (nicht nur in der Baubranche) ein schnelllebiges Geschäft ist. Mit einer Bürgschaftsversicherung oder einem Avalkredit, bleiben Sie stets wettbewerbsfähig und können die Anforderungen der Auftraggeber bezüglich der Sicherheiten erfüllen. Darum ist eine Vertragserfüllungsbürgschaft in den meisten Fällen erforderlich und für beide Parteien auch durchaus sinnvoll.

Avalkredit als zweite Form der Vertragserfüllungsbürgschaft

Eine andere Form eine Vertragserfüllungsbürgschaft abzuschließen, stellt der Avalkredit der Banken dar. Hierbei handelt es sich um eine Bürgschaft der Banken (bzw. Garantiezusage), dass Sie als Unternehmer die nötige Liquidität für die Auftragserfüllung bewahren. Letztendlich garantieren Sie Ihrem zukünftigem Auftraggeber mit dem Avalkredit die nötigen Sicherheiten. Dieser Umstand wirkt sich für Sie vorteilhaft aus. Nur Aufträge erwirtschaften Umsatz und sorgen für Ihr unternehmerisches Wachstum!

Doch inwiefern macht ein Avalkredit im Rahmen der Vertragserfüllungsbürgschaft Sinn? Wie beziffern sich die Kosten? Eignet sich auch für Sie als Unternehmer ein Avalkredit (Bankbürgschaft)?

Sicherheiten unter Geschäftsleuten

Weil Sicherheiten besonders bei gänzlich neuen Geschäftsbeziehungen von enormer Wichtigkeit sind, ist eine Vertragserfüllungsbürgschaft das optimale Bindeglied zwischen potentiellem Auftrag und der tatsächlichen Auftragsvergabe. Hierbei bieten einige Versicherer Lösungen an. Und zwar in Form einer Bürgschaftsversicherung. Doch in den meisten Fällen, sichert der klassische Avalkredit der Kreditinstitute eine „Zahlungskraft“ bzw. Liquidität ab. Mit diesen Vorteilen:

  • Sicherheiten auch für Startups und junge Unternehmern
  • Gewinnung neuer Kunden und Aufträge
  • Wachstum für Unternehmen durch volle Auftragsbücher
  • Minimierung des Risikos für Auftraggeber
  • Bürgschaft der Banken

Mit diesen Sicherheiten, wird der potentielle Auftraggeber befriedigt. Dabei wird aber kein Kredit in dieser Form ausgezahlt, sondern die Bank bürgt mit einem eventuellen Darlehen für die Liquidität des Auftragnehmers (Sie als Unternehmer). Warum ist das überhaupt so wichtig?

  • Sie als Unternehmer könnten bei finanziellen Schwierigkeiten den Auftrag nicht mehr durchführen bzw. abschließen.
  • Dann gerät das ganze Projekt des Kunden in Verzug und Gefahr.
  • Nun entstehen für den Auftraggeber noch weit höhere Kosten.
  • Vielleicht sind bereits Teilzahlungen geflossen, obwohl der Auftrag nicht fertiggestellt wurde.

Im Grunde versuchen sich Kunden (Auftraggeber), gegenüber einem gewissen Risiko abzusichern. Hierbei besteht das Risiko klar darin, dass Auftragnehmer aufgrund liquider Engpässe nicht „liefern“ können. Daher spielen Sicherheiten eine so übergeordnete Rolle. Speziell bei neuen Geschäftspartnern, die sich noch nicht kennen. Ganz besonders in der kompletten Baubranche, weil hier erfahrungsgemäß ein Teil der Unternehmen in Schwierigkeiten gerät und den Auftrag nicht zu 100 % abwickeln kann. Also sorgt die Vertragserfüllungsbürgschaft für die nötige Sicherheit.

Das sind die Eigenschaften von einem Avalkredit als Vertragserfüllungsbürgschaft

Grundsätzlich ist ein „Avalkredit“ ein Vertrag zwischen dem Kreditinstitut und dem Unternehmer als Kreditnehmer. In dieser Vertragserfüllungsbürgschaft, wird die Haftung der Bank beziffert. Und zwar förmlich und rechtskräftig. Nun herrscht zwischen dem Kreditnehmer und dem Kreditinstitut ein „Geschäftsbesorgungsvertrag“. Hinsichtlich der Bankbürgschaft, welcher ein Avalkredit ist, entstehen natürlich Kosten, die der Kreditnehmer zu tragen hat. Letztendlich verdienen auch die Kreditinstitute durch Bürgschaften Geld.

Die Gebühren, welche Kreditnehmer für diese Art Vertragserfüllungsbürgschaft zahlen müssen, sind nichts anderes als die „Avalzinsen bzw. Avalprovision“. Inhaltlich können diese Bürgschaftsverträge übrigens recht individuell geschlossen werden. Es gibt keine gesetzlichen Richtlinien. Dennoch müssen beide Parteien immer die Klausel des Bürgerlichen Gesetzbuches beachten (§311 BGB).

Demnach lassen sich diese Geschäftsbeziehung zwischen der Bank als Bürgen und dem Kreditnehmer (Unternehmer) wie folgt definieren:

  1. Ein Kreditinstitut übernimmt die Bürgschaft für den potentiellen Auftragnehmer.
  2. Mit dieser Vertragserfüllungsbürgschaft, werden die Forderungen nach Sicherheiten für Auftraggeber getilgt.
  3. Als eventueller Schuldner, fungieren nun Sie als Unternehmer.

Bezüglich der Avalgebühren (Provision), rechnen die Kreditinstitute entweder monatlich, pro Quartal oder auch jährlich ab. Achten Sie auf die Konditionen. Meistens beziffern sich die Gebühren auf 0,25 % bis maximal 3 %. Auch hier hilft ein Vergleich der Anbieter. Informieren Sie sich im Vorfeld genau, bevor sich die Vertragserfüllungsbürgschaft als kostspielige Angelegenheit herausstellt.

Was passiert, wenn der Unternehmer aus liquiden Gründen den Auftrag nicht abschließen kann?

Dafür kann es viele Gründe geben:

  • Forderungen Dritter (Material, Werkzeuge, Lieferanten)
  • Kunden bezahlen Rechnungen nicht (Rechnungsausfall – Factoring schafft Abhilfe!)
  • unerwartete Ereignisse wie Brand, Sturm und Wasserschäden
  • Diebstahl von Waren, Maschinen und anderen Betriebsmitteln

Vor allem „kleinere“ Unternehmen, die eben nicht über genügend Eigenkapital verfügen, könnten so in unerwartete Schwierigkeiten geraten. Auch Sie als Unternehmer sind gegenüber solchen Gefahren nicht sicher. Plötzlich stellt sich die Bewältigung Ihrer Aufgaben (Auftragserfüllung) als nicht mehr realisierbar heraus. Vielleicht verfügen Sie nicht mehr über die liquiden Mittel, um Baustoffe zu kaufen. Oder haben andere Engpässe in Ihren Finanzen.

Spätestens dann, übernimmt die Bank über den Avalkredit die anfallenden Verbindlichkeiten. Dann sind Sie als Unternehmer der Schuldner der Kreditinstitute. In solchen Situationen, könnte ein Firmenkredit vielleicht mehr Sinn machen. Oder eine Einkaufsfinanzierung.

Das sind die Vorteile vom Avalkredit als Vertragserfüllungsbürgschaft

Aufgrund der Tatsache, dass alle Geschäftspartner (Auftraggeber, Lieferanten) in jedem Fall ihr Geld erhalten, besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt zu einer Einigung kommt. In diesem Fall sollten Sie als Bauunternehmer (oder in einer anderen Branche) diese Möglichkeiten nutzen. Entweder über eine Bürgschaftsversicherung oder per Avalkredit (alternative Vertragserfüllungsbürgschaft). Zudem entfällt in den meisten Fällen eine Bonitätsprüfung.

  • Die Gebühren bei einer Vertragserfüllungsbürgschaft sind weit günstiger als bei einem klassischen Bankkredit.
  • Weiterhin gewinnen potentielle Auftraggeber Ihr Vertrauen, weil Sie die nötigen Sicherheiten nachweisen können.
  • Hohe Chance auch für Startups und Existenzgründer, erste profitable Aufträge zu generieren.
  • Zudem bleibt Ihre Liquidität stets erhalten und Sie müssen kein Eigenkapital für die Bürgschaft nutzen.
  • Aufgrund der Tatsache, dass nur in seltenen Fällen der Avalkredit tatsächlich genutzt wird, wird oftmals keine Bonitätsprüfung vorgenommen.
  • Hier existieren individuelle und maßgeschneiderte Konzepte für alle Branchen (flexible Verträge).
  • Meistens werden die Vertragsmodalitäten zügig vereinbart und längere Wartezeiten entfallen.

Ein Avalkredit als Vertragserfüllungsbürgschaft sichert Ihnen profitable Aufträge, ja sogar Großaufträge. Damit beschleunigen Sie Ihr unternehmerisches Wachstum enorm. Bieten Sie Ihren potentiellen Kunden Sicherheiten und etablieren Sie Ihr Unternehmen auf dem Markt.

Existieren auch Nachteile beim Avalkredit?

Im Rahmen der Bonität, macht die dauerhafte Nutzung von einem Avalkredit für Unternehmen wenig Sinn. Zudem könnte sich Ihre Kreditlinie nachhaltig verschlechtern. Außerdem werden Avalkredite meistens nur sehr liquiden (zahlungskräftigen) Kunden gewährt, die einfach nur Sicherheiten gegenüber Auftraggebern gewährleisten wollen. Trotz der vielen Vorteile, existieren jedoch auch einige Nachteile.

Sie sollten immer kombinieren, ob nicht doch eine Bürgschaftsversicherung eher Sinn macht. Hierbei fungiert der Versicherer mit Kapital als eine Art „Bürge“. Zudem werden keine Kreditinstitute involviert. Dennoch prüfen die Versicherer eher Ihre Bonität und meistens ist der Avalkredit günstiger in den Konditionen. In jedem Fall benötigen besonders Bauunternehmen eine Vertragserfüllungsbürgschaft, damit die Auftragsvergabe erfolgen kann.

Das sind die Arten von Bürgschaften für Unternehmer

Neben der klassischen Vertragserfüllungsbürgschaft für die Auftragsvergabe, existieren noch andere Modelle von Bürgschaften:

  1. Gewährleistungsbürgschaft: Hierbei handelt sich um eine vertraglich vereinbarte Garantie, dass bestellte Waren (zum Beispiel aus der Produktion) fristgerecht und in einem qualitativ sehr guten Zustand dem Kunden übergeben werden. Sobald der Kunde reklamiert, dann helfen Kreditinstitute mit einer Bürgschaft (Avalkredit) aus.
  2. Anzahlungsbürgschaft: Nicht selten leisten Auftraggeber eine gewisse Vorauszahlung. Diese wird speziell bei Bauunternehmen genutzt, um Materialien, Werkzeuge und andere Betriebsmittel zu kaufen. Sobald der Auftragnehmer aber in Verzug gerät, sorgt eine Bank mit dem Avalkredit für einen finanziellen Ausgleich.
  3. Prozessbürgschaft: Bei dieser Bürgschaft, werden Kosten durch Prozesse oder Zwangsvollstreckungen zeitweilig zur Verfügung gestellt. Angenommen Sie als Unternehmer klagen zivilrechtlich Ihre Forderungen ein. Dann benötigen Sie unter Umständen Sicherheiten. Oder es droht die Zwangsvollstreckung. Auch dann ist die Prozessbürgschaft hilfreich, um das Verfahren in die nächsten Instanzen zu führen.

Im Rahmen der Auftragsvergabe, spielt natürlich die Vertragserfüllungsbürgschaft eine maßgebliche Rolle. Nicht nur Bauunternehmen, sondern auch Dienstleister jeglicher Art, finden so ein Instrument zur Gewährleistung von Sicherheiten gegenüber einem potentiellen Auftraggeber.

Inwiefern beziffern sich die Fristen und Laufzeiten der Vertragserfüllungsbürgschaft?

Hier existieren keine gesetzlichen Vorgaben. Wichtig ist für Sie in jedem Fall folgender Aspekt:

  • Die Vertragserfüllungsbürgschaft erlischt, wenn der Unternehmer allen vertraglich vereinbarten Pflichten nachgekommen ist. Das heißt erst dann, wenn (Beispiel Bauunternehmen) das Projekt zur vollen Zufriedenheit und fristgerecht abgeschlossen wurde.

Beim Thema „Avalkredit“, existiert entweder eine vorher bestimmte Laufzeit oder das Geschäftsverhältnis beläuft sich auf eine unbefristete Zeit. Ähnlich verhält es sich bei den Versicherern. Auch hier unterschreiben Sie Verträge auf bestimmte Bürgschaftssummen und Laufzeiten. Vergleichen Sie die Angebote untereinander. Nutzen Sie dieses wichtige Instrument, um Eigenkapital zu schonen. Einfach indem Sie die finanziellen Sicherheiten der Auftraggeber per Vertragserfüllungsbürgschaft absichern.