Smart Grid

Smart Grid ist der englischsprachige Begriff für intelligentes Stromnetz. Der Begriff bezeichnet die Vernetzung von Erzeugung, Verbrauch, Speicherung, Übertragung und Verteilung in der Stromversorgung. Dadurch soll die Energieversorgung effizienter werden.

Smart Grids gewinnen durch strukturelle Veränderungen im Bereich der Elektrizitätswirtschaft an Bedeutung. Die Stromversorgung in Deutschland wird heute zunehmend dezentral bereitgestellt. Es gibt eine sehr viel größere Anzahl von Produzenten wie z. B. Windräder oder Fotovoltaikanlagen. Insbesondere Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien ist durch schwankende Produktionsmengen gekennzeichnet. Auf diese Schwankungen müssen andere Teilnehmer der Wertschöpfungskette reagieren.

Ein Beispiel für Smart Grid Anwendungen: Aufgrund eines abflauendes Windes sinkt die Erzeugung von Strom durch Windenergieanlagen. Die Anlagen teilen diese Information über Smart Grids mit. Dadurch werden automatisch Kapazitäten in anderen Kraftwerken hochgefahren. Dadurch bleibt die Menge des produzierten Stroms konstant. Die Informationen der Winderzeuger können mit aktuellen Daten von Wetterdiensten kombiniert werden. So ist es zum Beispiel möglich, einen Abfall der Stromerzeugung durch Windräder mit einem zeitlichen Vorlauf zu prognostizieren.
Bestandteil von Smart Grids sind auch intelligente Stromzähler. Diese können zum Beispiel elektrische Geräte in Haushalten immer dann einschalten, wenn im Stromnetz gerade viel Strom verfügbar ist. Dadurch lassen sich Stromproduktion und Verbrauch angleichen. Dieselbe Funktion könnte in Zukunft auch auf Elektrofahrzeuge ausgeweitet werden.

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