DAX

Was ist der DAX?

DAX ist die Abkürzung für Deutscher Aktien Index. Er ist eine Kennzahl, welche die Werteentwicklung der 30 bedeutendsten Unternehmen am deutschen Aktienmarkt, auch Blue Chips genannt, misst. Die Zusammensetzung der 30 DAX-Unternehmen bleibt dynamisch, denn schwächer werdende Unternehmen werden laufend durch stärkere Nachrücker ersetzt. Anleger orientieren sich an der Entwicklung des DAX, um sich einen Überblick über die aktuelle Lage am deutschen Aktienmarkt zu verschaffen. Der Index spiegelt als Leitindex das aktuelle Geschehen an der deutschen Börse wider und gilt als Börsenbarometer.

Was versteht man unter einem Index?

Ausgehend vom DAX, dem Leitindex, leiten Wirtschaftsfachleute die Entwicklung der Aktienkurse der deutschen Wirtschaft ab. Der Index ist ein Wert, der die Tendenzen der Aktienkurse anzeigt. Er als Aktienindex gibt an, wie sich die Aktienkurse innerhalb einer bestimmten Zeitperiode entwickelt haben. Neben dem Index für die 30 größten Unternehmen gibt es den MDAX für kleinere Konzerne und die Aktienindizes für einen eingegrenzten Bereich von Wirtschaftsunternehmen. Der TecDAX bewertet speziell Unternehmen der IT-Branche.

Welche Unternehmen werden in den DAX aufgenommen?

Unternehmen, die in den Kreis der 30 DAX-Unternehmen aufgenommen werden möchten, müssen gemäß einem Leitfaden der Deutschen Börse vier Grundkriterien erfüllen:

  1. Listing im Prime-Standard (Höchstes Level an Transparenz für börsennotierte Konzerne und Unternehmen)
  2. Fortlaufende Aktivität am Handelsplatz XETRA
  3. Mindestens 10 % Free-Float der Aktien (Streubesitz)
  4. Operatives Hauptquartier oder juristischer Sitz des Unternehmens muss in Deutschland sein

Die Anpassung des Indexes erfolgt regulär einmal im Jahr. Dabei werden schwächer gewordene Unternehmen durch solche ersetzt, die sich stärker entwickelt haben. Die so geregelte Anpassung des DAX bedeutet für aufgenommene Unternehmen einen regulären Eintritt, den Regular-Entry. Entsprechend wird bei ausscheidenden Unternehmen ein regulärer Austritt, der Regular-Exit vollzogen. Sollten sich vor dem festgelegten Anpassungstermin, der immer im September eines Jahres liegt, erhebliche Veränderungen in der Wirtschaftsstärke eines Unternehmens ergeben, gelten andere Regeln. Lässt die Wirtschaftskraft eines DAX-Unternehmens stark nach, so kann es durch einen Fast-Exit kurzfristig aus dem Kreis der DAX-Unternehmen entfernt werden. Ebenso ist ein Fast-Entry möglich, wenn sich ein Unternehmen überraschend rasant erstarkt und einen Spitzenplatz in der Wirtschaft einnimmt.

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