Kreislaufwirtschaft – ressourcenschonend Umdenken mit System

Abfallvermeidung, Recycling und Upcycling sind ein Indikator für Nachhaltigkeit im Unternehmen

Entsorgungswirtschaft

Um zu verstehen, was Kreislaufwirtschaft bedeutet, ist es wichtig, das lineare Wirtschaftssystem zu verstehen. Unser Konsumverhalten war seit dem 18. Jahrhundert dadurch geprägt, dass wir Rohstoffe entnahmen, Produkte herstellten, kurzfristig benutzten und wegwarfen bzw. später der Müllbeseitigung zuführten. Dass unsere Ressourcen begrenzt sind und dieses lineare Wirtschaften und Konsumieren kontraproduktiv ist, war lange nicht in unserem Bewusstsein angekommen.

Nachhaltigkeit war kein Thema, denn weshalb Dinge wieder verwenden oder gar recyceln, wenn man sie doch unproblematisch neu produzieren konnte? Erst Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts sickerte langsam die Gewissheit in unser Bewusstsein, dass Ressourcen nicht endlos vorhanden sind und wir umdenken müssen. Aber wie Produkte und Ressourcen mehrfach nutzen?

Die Funktionen einer Kreislaufwirtschaft

Die Idee einer Kreislaufwirtschaft war geboren. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) trat am 01.12.2012 in Kraft. Das Ziel war klar definiert: Die Lösung konnten nur Produktionsverfahren sein, in denen Stoffe aus zweiter oder dritter Hand weiter verarbeitet oder weiter genutzt werden.

Das Gesetz beinhaltet eine klare Abfallkaskade:

    1. Abfälle vermeiden
    2. Vorbereitung zur Wiederverwendung
    3. Recycling
    4. Sonstige Verwertung
    5. Beseitigung der Abfälle

Defekte Produkte werden repariert, anstatt sie wegzuwerfen. Küchenabfälle werden zu Kompost verarbeitet und der Natur wieder zugeführt. So werden Rohstoffe in ihren unterschiedlichen Phasen der Nutzung modifiziert und zum zweiten oder dritten Mal eingesetzt. Soweit der Grundgedanke des Gesetzgebers.

Abfall ist viel mehr als Müll in der Kreislaufwirtschaft

Entgegen unserer bisherigen Haltung steht in der Kreislaufwirtschaft die Abfallvermeidung vor aufwendigem Recycling. Denn um etwas zu recyceln, brauchen wir wiederum Energie und Rohstoffe, beides nur begrenzt vorhanden und teuer. Noch in den 1960er bis 1980er Jahren bestand die ganze Abfallverwertung darin, den Müll möglichst unauffällig und leise zu entsorgen. Die einfachste Verwertungsmethode war das Auffüllen der Müllberge mit Erde und nachfolgender Begrünung. Diese künstlichen Hügel wurden als Teil von Freizeitanlagen genutzt. Welche Gase und Abfallstoffe sich darunter entwickeln würden, erfuhr man erst Jahre später.

Üblicherweise blieb der Müll jedoch einfach auf Deponien liegen. Erst in den Folgejahren übernahmen Müllverbrennungsanlagen eine (fast) vollständige Beseitigung. Was man dabei an Ressourcen verschenkte, war noch völlig unbekannt. Das hat sich geändert. Inzwischen werden immer mehr Müllverbrennungsanlagen zu hoch effizienten Wärme- und Energiespeicherstätten umfunktioniert.

Im Ergebnis nutzt Kreislaufwirtschaft also den natürlichen Stoffkreislauf, in dem alles so lange genutzt, geteilt, wiederverwertet und verändert wird, bis es ohne Abfälle und Emissionen restlos ausgeschöpft ist. Genau genommen keine neue Idee, denn das jahrhundertelang praktizierte Bestellen der Felder, ernten, verarbeiten und verbrauchen der Ernte hinterließ kaum Abfälle oder Emissionen.

Upcycling oder Recycling? Kreislaufwirtschaft im Unternehmen umsetzen

Wie sinnvoll Kreislaufwirtschaft für jedermann aussieht, beweist der Trend Upcycling. Dabei werden Abfallprodukte und scheinbar nutzlose Materialien zu neuen Produkten umfunktioniert. Die Wiederverwertung mit meist einfachen Mitteln reduziert den Verbrauch an Energie und Rohstoffen. Je weniger Ressourcen und finanzielle Mittel vorhanden sind, desto kreativer werden die Ideen zum Upcycling. Strapazierfähige Taschen und Accessoires aus alten Feuerwehrschläuchen, Flip-Flops aus alten Autoreifen, Lampen aus Wasserrohren, Sitzmöbel aus Paletten und Grundstücksbegrenzungen aus Eisenbahnschwellen sind nur einige Beispiele.

Recycling ist zwar auch keine neue Errungenschaft, wurde jedoch lange zu wenig als Müllverwertungschance gesehen. Während die simpelste Methode des Recyclings die Verwendung von Pferdekot als Dünger war, brachte die Forschung schrittweise Papier aus Stofffasern und Kleidung aus PET-Flaschen. Wusste man früher nicht, was mit den gesammelten Batterien passieren sollte, zerlegt man sie heute in ihre Einzelteile und verwendet diese in anderen Produkten weiter.

Um den scheinbaren Müll recyceln zu können, müssen die Materialien getrennt werden. Doch selbst bei sorgfältiger Trennung ist nicht alles zu recyceln. Die beliebten Milchtüten sind beispielsweise ein großes Problem, denn sie bestehen aus Pappe, Kunststoff und Alu. Diese Mischung ist nicht mehr zu recyceln, Milchtüten müssen deshalb verbrannt werden. Hätte man den Rohstoffmix beim Design der Milchtüten bereits berücksichtigt, wäre heute ein Weiterverarbeiten einzelner Rohstoffe möglich. Ein Vorteil, der bei der Menge an Milchverpackungen in Deutschland wünschenswert wäre.

Die Kreislaufwirtschaft fängt beim Design an

Das Beispiel der Milchtüten zeigt, dass gelungene Kreislaufwirtschaft bedeutet, Wegwerfprodukte und Abfälle von vornherein zu vermeiden. Beispiele, wie weit wir davon entfernt sind, gibt es reichlich. Während noch vor wenigen Jahrzehnten die Waschmaschine für die nächsten 25 Jahre gesichert ihren Dienst verrichtete, sind viele Marken heute scheinbar darauf programmiert, nach spätestens der Hälfte der Zeit den Dienst zu quittieren. Versuche, die Maschine zu retten, scheitern häufig an nicht nachbestellbaren Ersatzteilen oder an Geräten, die nicht in ihre Einzelteile zerlegt werden können.

Auch Kleingeräte sind in den Ruf geraten, eine Sollbruchstelle zu haben, um den Konsumenten zum Neukauf zu bewegen. Anders liegt es bei vielen Einwegprodukten und Verpackungen, die zwecks mangelnder Haltbarkeit oder Ausführung ohnehin weder mehrfach benutzt, noch für andere Zwecke umfunktioniert werden können. Viele andere Produkte lassen sich gar nicht erst zerlegen, da sie nicht geschraubt, sondern verpresst oder geklebt sind. So lassen sich Einzelteile nicht ersetzen und das Produkt muss entsorgt werden.

Produktmerkmale nachhaltiger Ware in der Kreislaufwirtschaft

Wie muss nun eine Ware beschaffen sein, um es in die Kreislaufwirtschaft zu integrieren? Vor allem sollten die verwendeten Materialien gut trennbar sein. So können sie unabhängig voneinander weiterverarbeitet oder wiederverwendet werden. Das Produkt sollte zudem gut zu zerlegen sein, um Reparaturen einfach auszuführen. Einzelteile müssen dazu selbstverständlich nachbestellt werden können. Um die Nachhaltigkeit lange zu gewährleisten, sollten die verwendeten Produktteile innerhalb der Marken austauschbar sein. Nicht jedes Modell einer Marke muss im Innenleben neu konzipiert werden. Das schafft unnötige Lagerhaltung an Ersatzteilen und viel Entsorgungsmüll.

Verpackungen sollten möglichst ganz entfallen. Nicht jede Gurke, jedes Buch oder jedes Kabel muss aufwendig in Plastik eingepackt sein. Das häufig angeführte Argument, dass das Produkt sonst leidet, kann keinen Bestand haben, denn noch vor wenigen Jahren sah man Verpackungen viel seltener. Regionale Produkte machen übertriebene Vorsichtsmaßnahmen durch kurze Transportwege ohnehin verzichtbar.

Wenn Verpackungen dennoch als notwendig angesehen werden, beispielsweise bei kleinteiligem Inhalt, sollten diese aus natürlichen Rohstoffen stammen, verzehrbar oder kompostierbar sein. Ideal sind auch Verpackungen, die mit wenigen Handgriffen in praktische Boxen oder Taschen umgewandelt werden können. Ideen für ökologisches Design gibt es viele. Man muss sie in den Unternehmen jedoch auch umsetzen (können). Dazu bedarf es Engagement und finanzieller Mittel.

Initiative Kreislaufwirtschaft (Joint Initiative on Circular Economy – JICE)

Um die Kreislaufwirtschaft auch im eigenen Unternehmen zu etablieren, braucht es finanzstarke Partner. Aus diesem Grund haben sich die Europäische Investitionsbank und 5 europäische Förderbanken zusammengetan und die Initiative Kreislaufwirtschaft, genauer gesagt Joint Initiative on Circular Economy – JICE, gegründet. Damit sollen ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum gefördert, Arbeitsplätze geschaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der teilnehmenden Unternehmen gestärkt werden.

Die beteiligten Banken der Initiative sind:

    • Bank Gospodarstwa Krajowego (BGK) – Polen
    • Caisse des Dépôts et Consignations-Gruppe (CDC-Gruppe), einschließlich der Bpifrance – Frankreich
    • Cassa Depositi e Prestiti (CDP) – Italien
    • Instituto de Crédito Oficial (ICO) – Spanien
    • KfW Bankengruppe – Deutschland

Grüne Unternehmen, die Projekte rund um die Kreislaufwirtschaft initiieren und realisieren, können sich um die Fördergelder bewerben.

Geförderte Projekte:

    • Reduzierung und Recycling schon zu Beginn der Entstehung eines Produktes. So wird Abfall von Anfang an vermieden
    • Wiederverwendung, Umgestaltung, Reparatur, Ergänzung und Aufarbeitung von Produkten
    • Abwärmerückgewinnung, Abwasserwiederverwendung, Gewinnung von Rohstoffen und weiteren Stoffen aus Abfällen
    • Digitalisierung und Dienstleistungen zur Unterstützung der Kreislaufwirtschaft

Was gilt als grünes Unternehmen?

Als grüne Unternehmen gelten solche Unternehmen, in deren Fokus nicht ausschließlich Gewinnstreben steht. Im Mittelpunkt steht zusätzlich eine stringente ökologische Ausrichtung sowie die Verknüpfung mit sozialem Engagement. Sie legen in ihren Produkten, Dienstleistungen, Marketingstrategien und Technologien ökologische Maßstäbe an, die nicht-grüne Unternehmen unberücksichtigt lassen oder zumindest kaum verfolgen.

Was noch vor wenigen Jahren als Außenseiterunternehmen galt, ist heute schon State of the Art. Immerhin haben grüne Unternehmen im vergangenen Jahrzehnt 1 Million Arbeitsplätze geschaffen.

Grüne Unternehmen verfolgen stringente ökologische Ausrichtung

Längst haben sie sich zu einem zentralen Wirtschaftsfaktor entwickelt und sind mit kreativen Ideen und Innovationen Vorreiter geworden. Dabei verfolgen grüne Unternehmen vorrangig die gleichen wirtschaftlichen Ziele wie nicht-grüne Unternehmen: Umsatzwachstum, Profitabilität, optimale Wettbewerbsposition. Dazu kommen jedoch verstärkt ökologisch-sozial motivierte Ziele, die bei nicht-grünen Unternehmen eher eine untergeordnete Position einnehmen. Damit sind grüne Unternehmen wichtige Treiber der Kreislaufwirtschaft.

Merkmale grüner Unternehmen im Detail:

    • Sie sind meist weniger als 10 Jahre am Markt.
    • Grüne Unternehmen sind zum Teil noch in der Entwicklungsphase und haben ein marktreifes Angebot, jedoch noch keinen nennenswerten Umsatz.
    • Der andere Teil der Unternehmen ist bereits weit entwickelt und verzeichnet starke Umsätze bei vielen Nutzern.
    • Ziele der Green Economy werden von allen grünen Startups umgesetzt oder verfolgt.
    • Von den rund 23.700 Startups in 2018 wurden ca. 6.000 als grüne Startups eingestuft.
    • Dabei stellen die Bundesländer Baden-Württemberg, Berlin und Nordrhein-Westfalen die meisten grünen Startups.
    • Schwerpunktmäßig beschäftigen sich die jungen grünen Unternehmen mit der Informations- und Kommunikationstechnologiebranche, gefolgt von Ernährung und Nahrungsmittel, Energie und Konsumgütern.
    • Als besonders wachstumsorientiert erweist sich die Informations- und Kommunikationstechnologiebranche.
    • Besonders häufig „grün“ gründen Unternehmen in der Energie- und Elektrizitätsbranche mit 8 von 10 Startups. In der Mehrzahl grün wird ebenfalls in den Branchen Textil, Agrar- und Landwirtschaft, Chemie, Pharma, Grundstoffe, Future Mobility und Verkehr gegründet.

Wenig bis gar keine „grünen“ Bemühungen sind in der Finanzbranche bei Banken und Versicherungen feststellbar. Was schade ist, denn gerade hier werden viele Chancen rund um die Ressourcen Energie, Ernährung, Informations- und Kommunikationstechnologie, Materialien etc. vertan. Ein Manko, das in einem Prozess, in dem 2/3 aller jungen Unternehmen (grün und nicht-grün) soziale und ökologische Ziele verfolgen, behoben werden sollte. Sonst gehen Innovationen der Kreislaufwirtschaft an der Finanzwelt vorbei.

Finanzierungsmöglichkeiten und Anwendungsbeispiele

In diesen Bereichen haben grüne Unternehmen mit besonderen Widerständen zu kämpfen:

    • Vertrieb
    • Produktentwicklung
    • Finanzierung

Vor allem die Kapitalbeschaffung stellt für junge grüne Unternehmen mit nachhaltigem Angebot, jedoch noch ohne nennenswerten Umsatz und Kundenstamm eine große Hürde dar. Für sie stehen diverse Kreditmittel und Ausschreibungen zur Verfügung:

StartGreenAward des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit:

Im Rahmen des Awards werden Preise über 60.000 EUR für innovative und nachhaltige Geschäftskonzepte vergeben.

BMU-Umweltinnovationsprogramm 230

    • Gefördert werden in- und ausländische Unternehmen.
    • Finanziert werden innovative Umweltschutzmaßnahmen in Deutschland mit Multiplikatorwirkung.
    • Gefördert werden Projekte, die unsere Umwelt entlasten in den Bereichen Abwasserbehandlung, Abfallvermeidung, -verwertung, -beseitigung, Bodenschutz, Luftreinhaltung, Lärmschutz, Energieeinsparung, Nutzung erneuerbarer Energien, Ressourceneffizienz.

KfW-Umweltprogramm 240

    • Gefördert werden Unternehmen und Freiberufler
    • Finanzierungsmittel bis 10 Millionen EUR pro Vorhaben im In- und Ausland
    • Günstige Zinsen mit langfristiger Zinsbindung
    • Finanziert werden Investitionen in Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu diesen Themen:
      • Maßnahmen zur Materialeinsparung
      • Maßnahmen zur Materialeinsparung
      • Verminderung von Luftverschmutzungen und Lärmemissionen
      • Abfallvermeidung und -verwertung
      • Abwasserreinigung und -nutzung
      • Boden- und Grundwasserschutz
      • Altlastensanierung
      • Anschaffung von Elektro-, Hybrid-, Brennstoffzellen-, Schienen- oder Wasserfahrzeugen
      • Ladestationen oder Betankungsanlagen

ERP-Mezzanine für Innovation 360

    • Gefördert werden Unternehmen und Freiberufler, die mindestens 2 Jahre bestehen
    • Unterstützt wird die Entwicklung neuer Prozesse, Produkte und Dienstleistungen
    • Finanzierungsmittel bis zu 5 Millionen EUR
    • Max. 60%ige Risikoübernahme der KfW
    • Finanziert werden Investitionen und Betriebsmittel:
      • Kosten für Forschungs- und Entwicklungsaufträge, für Beratungsleistungen und Sonstiges
      • Aufwände für Weiterentwicklung und Testreihen
      • Maßnahmen zur Qualitätssicherung

ERP-Digitalisierungs-und Innovationskredit 380

    • Gefördert werden junge Unternehmen in Gründung, etablierte Unternehmen und Freiberufler
    • Finanzierungsmittel max. 25 Millionen EUR für Investitionen und Betriebsmittel
    • Besonders günstige Zinssätze
    • Finanziert werden beispielsweise:
      • Entwicklung und Implementierung von Datensicherheitsnetzen
      • Digitale Plattformen und Apps für den elektronischen Handel
      • Vernetzung von ERP- und Produktionssystemen
      • Implementierung innovativer Fertigungsverfahren wie 3-D-Druck
      • innerbetriebliche Breitbandnetze
      • Integration mobiler Geräte und Implementierung von Big-Data-Anwendungen
      • Integration und Implementierung digitaler Workflows und Social-Media-Konzepte
      • Entwicklung und Anwendung von digitalen Standards und datenbasierten Dienstleistungen

KfW-Kredit für Wachstum 290

    • Gefördert werden Unternehmen im In- und Ausland mit Umsatz bis 2 Milliarden EUR
    • Unterstützt werden Investitionen und Betriebsmittel in den Bereichen Digitalisierung und Innovation
    • Risikounterbeteiligung durch die KfW
    • Auslandsinvestitionen deutscher Unternehmen möglich
    • Vorhaben müssen in Deutschland liegen bei ausländischen Unternehmen
    • Finanziert werden beispielsweise:
      • Erschließungskosten neuer Märkte und neuer Kundengruppen
      • Vorhaben zur optimierten Digitalisierung
      • Entwicklung und Implementierung neuer Produkte und Prozesse
      • Forschungs- und Entwicklungsausgaben
      • Anschaffung von Kapitalgütern
      • Kosten für Software, Qualifizierung und gewerblichen Schutzrechten
      • Ausgaben für Marketing und Design
      • Test- und Prüfungsaufwände für Innovationen und Modifikationen
      • Einführung neuer IT-Sicherheitskonzepte

BMWi Beratungszuschuss für KMUs

    • Gefördert werden junge Unternehmen bis 2 Jahre, Bestandsunternehmen ab dem 3. Jahr und Unternehmen in Schwierigkeiten
    • Antragsteller müssen der EU-Definition für mittelständische Unternehmen entsprechen
    • Gefördert werden u. a.
      • Beratungen rund um wirtschaftliche, finanzielle, personelle, organisatorische Themen
      • Bei Bedarf Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbskompetenz
      • Schwerpunktberatungen zu relevanten Themen, beispielsweise Unternehmensführung durch Menschen mit Behinderung oder MigrantInnen, Fachkräftegewinnung und -sicherung, Gleichstellungsfragen, Nachhaltigkeit und Umweltschutz, Arbeitsabläufe

FinCompare-Finanzpartnerprogramm

Mit FinCompare finden Sie erfahrene Finanzierer für viele Ihrer Vorhaben. Sie geben an, was Sie in welcher Höhe finanzieren möchten und wir vermitteln Ihnen bis zu 5 maßgeschneiderte Angebote. Entscheiden Sie in Ruhe, welches Angebot zu Ihrem Finanzierungsbedarf passt oder kombinieren Sie es mit einem Kredit bzw. Zuschuss der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Unsere kompetenten Berater beantworten Ihnen Ihre Fragen gerne auch telefonisch. Wichtig: Wenn Sie Kreditmittel der KfW einsetzen möchten, müssen Sie diese beantragen, bevor Sie mit der Maßnahme beginnen bzw. konkrete Vorbereitungen dafür treffen.

Warum sollte auch der Mittelstand aktiv werden?

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz birgt jede Menge Chancen für die Wirtschaft. Chancen, die nicht jedes Unternehmen ergreift, obwohl durch die Kostenbelastung der Rohstoffe jede Einsparungsmöglichkeit genutzt werden sollte. Dabei können die positiven Auswirkungen auf Image und Fachkräftesituation eines Unternehmens erheblich sein. Oft bestehen jedoch Hemmnisse, die in mangelndem Know-how und Berührungsängsten mit dem Thema Kreislaufwirtschaft begründet sind.

Um sich weiterzuqualifizieren und das notwendige Know-how aufzubauen, sollten Unternehmer und Startups den BMWi Beratungszuschuss für KMUs nutzen (siehe oben) und sich zu ihren Fragen kompetenten Rat holen. Im nächsten Schritt kann der Bedarf eines Unternehmens rund um die Kreislaufwirtschaft ermittelt werden. Dieser Bedarf sollte dann quantifiziert und dessen Kosten eingeschätzt werden.

Innovationen und neue Verwertungsprozesse sparen dann nicht nur Ressourcen, sondern verändern auch die Außenwirkung. Rohstoffeffiziente Unternehmen wirken dynamischer, wettbewerbsfähiger und verantwortungsbewusster. Zudem liegen sie mit ihrem Umweltengagement voll im Trend. Angenehmer Nebeneffekt des ressourcenschonenden Engagements kann die Erschließung neuer Kundengruppen sein, die sich bei nicht-grünen Unternehmen nicht wohlfühlen.

Entwicklungsbereitschaft und der intelligente Umgang mit Abfällen, Produkten und Prozessen können auch Fachkräfte anlocken, die sich einen zeitgemäßen und aktiven Arbeitgeber wünschen. Zudem bildet das Engagement zur Kreislaufwirtschaft eine gute Basis für Wettbewerbe und Zuschussanträge. Wer einmal damit begonnen hat, sich mit unserem Konsumverhalten und den Möglichkeiten der Abfallverwertung und -vermeidung zu beschäftigen, kann ungeahnte Potenziale seines Unternehmens entdecken. So entsteht eine Win-win-Situation zwischen Unternehmen und Umwelt.

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