So können Unternehmen ihre Internetgeschwindigkeit optimieren

So optimieren Sie die Internetgeschwindigkeit in Ihrem Unternehmen

Eine hohe Internetgeschwindigkeit ist für Unternehmen ein wichtiger Einflussfaktor auf eine effiziente Arbeitsgestaltung. Wenn Sie minutenlang auf das Laden einer Webseite warten müssen oder der Download von Dateien scheinbar ewig dauert, dann werden Arbeitsabläufe abgebremst. Doch welche Ursachen hat eine langsame Verbindung und wie beheben Sie das Problem?

Was sind mögliche Störfaktoren?

Ausgangspunkt für die Umsetzung von Verbesserungsmöglichkeiten zur Erhöhung der Surfgeschwindigkeit in Ihrem Unternehmen ist die Analyse der Ausgangssituation. Sie müssen eventuelle Störfaktoren identifizieren, um Optimierungen zu implementieren.

  1. Alte Software oder Hardware

Veraltete Software und Hardware bremsen die Netzgeschwindigkeit aus. Oftmals gilt die Weisheit „Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.“ Problematisch ist, dass Technik in der modernen Zeit relativ schnell überholt ist. Es lohnt sich daher, beim Neukauf der IT auf einen hohen Standard zu achten, um das Intervall bis zur Überalterung möglichst groß zu halten. Eine allgemeine Angabe, ab welchem Alter ein PC als technisch veraltet gilt, kann nicht getätigt werden. Sie müssen jedoch damit rechnen, dass bereits nach 5 Jahren die Leistungsfähigkeit deutlich reduziert sein kann.

Leasing stellt eine attraktive Lösung für dieses Problem dar!

  1. Zu viele andere Computer oder mobile Geräte im Netzwerk

Die Anzahl an Geräte im Netz beeinträchtigt die Internetgeschwindigkeit an den einzelnen Arbeitsplätzen. Sie müssen für eine ausreichende Kapazität sorgen, die sich an der Geräteanzahl orientiert. Bei der Konzeption der IT-Architektur im Unternehmen ist dieser Aspekt zu berücksichtigen. Haben Sie nachträglich zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, so ist eine Anpassung der IT-Architektur sinnvoll.

  1. Fortlaufende Downloads

Downloads kosten direkte Kapazitäten. Wenn Sie einen Download starten, dann werden Datenpakete aus dem Netz heruntergeladen, was zu einem vorübergehenden Absinken der verbleibenden Bandbreite führt. Starten mehrere Mitarbeiter parallel einen Download, dann beeinträchtigen diese Aufgaben sich gegenseitig. Im Worst Case entsteht eine spürbare Reduktion der Geschwindigkeit oder einzelne Downloads brechen sogar ab.

  1. Signalstörungen durch Wände oder andere Geräte

Viele Unternehmen nutzen WLAN zur Bereitstellung des Internetzugangs. Hierzu werden Router an die physikalische Verkabelung angeschlossen, von den Routern strahlt ein Sender das WLAN-Signal aus. Obgleich WLAN Wände und andere Barrieren durchdringt, nimmt jedoch die Signalstärke mit jedem Entfernungsmeter und jedem realen Objekt, auf das es trifft, ab. Einige Materialien stören das WLAN-Signal stärker als andere Materialien. So stellt Blei beispielsweise eine größere Barriere dar als Holz.

  1. Niedrige Internetgeschwindigkeit durch Internetanbieter

Die oben beschriebenen Ursachen für eine geringe Internetgeschwindigkeit führen zur Reduktion der nutzbaren Internetgeschwindigkeit beziehungsweise der Bandbreite, die an den einzelnen Arbeitsplätzen zur Verfügung steht. Doch was ist, wenn die Ausgangsbandbreite bereits so niedrig ist, das die Kapazität nicht für die Erfüllung der Aufgaben ausreicht? In diesem Fall liegt die Fehlerquelle beim Internetanbieter, dem Leitungsnetz oder bei der Wahl der Vertragsgestaltung. Zwei Möglichkeiten bestehen: Entweder haben Sie mit Ihrem Internetanbieter eine zu niedrige Geschwindigkeit vereinbart oder dem Anbieter gelingt es nicht, die vertragliche festgehaltene (Höchst)Geschwindigkeit bereitzustellen. Beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass die im Vertrag genannte Geschwindigkeit als Maximalgeschwindigkeit zu verstehen ist. In der Praxis erreichen viele Anbieter insbesondere in ländlichen Gegenden diese Bandbreite nicht.

Welche Internetgeschwindigkeit benötige ich in meinem Unternehmen?

Bei den Angaben des Internetanbieters müssen Sie zwischen der Bandbreite – also der maximal möglichen Geschwindigkeit beim Datenaustausch – und der Reaktionsgeschwindigkeit unterscheiden. Die Reaktionsgeschwindigkeit bezieht sich auf die Zeit, die verstreicht, bis ein angeforderter Seitenaufruf die Zieladresse erreicht und der Aufbau der Webseite beginnen kann. Die benötigte Geschwindigkeit hängt von der angestrebten Nutzung und der Anzahl der Endnutzer an.

Beispiel:

Angenommen Sie haben in Ihrem Büro einen oder zwei Arbeitsplätze geschaffen, von denen aus Internet verfügbar sein soll. Folgende Internetgeschwindigkeiten sind zu empfehlen:

  1. Handelt es sich um eine klassische Internetnutzung mit Videos anschauen, Emails schreiben und Online-Banking, dann ist ein einfacher Anschluss mit 6 bis 16 Mbit/s ausreichend.
  2. Möchten Sie größere Datenmengen über das Internet austauschen oder hochauflösende Videos ansehen, dann sollten Sie die unter Punkt 1 genannte Grenze möglichst nach oben ausreizen und einen Anschluss mit 16 Mbit/s ordern.
  3. Soll über den Internetanschluss auch Fernsehprogramm empfangen werden, dann sollten Sie zur Sicherstellung einer störungsfreien Übertragung 50 Mbit/s buchen. Sie können in diesem Fall HD Programme empfangen und gleichzeitig noch von einem anderen Endgerät aus im Internet surfen.
  4. 50 Mbit/s sind zudem erforderlich, wenn Sie regelmäßig größere Datenmengen downloaden oder regelmäßig größere Datenmengen übertragen möchten. Die Angabe 50 Mbit/s ist hierbei als untere Grenze zu verstehen – je größer die Bandbreite ist, desto schneller und stabiler verlaufen die Downloads.
  5. Je mehr Endgeräte gleichzeitig im Netz surfen, desto geringer sind die an den einzelnen Positionen vorhandenen Downloadgeschwindigkeiten. Daher sollten Sie bei mehreren Arbeitsplätzen – oder auch im Falle des zusätzlichen Einloggens von mobilen Endgeräten aus – mindestens einen 16 Mbit/s Anschluss auswählen.

Wie berechne ich die benötigte Internetgeschwindigkeit in meinem Unternehmen?

Grundsätzlich gilt: Je höher die Geschwindigkeit ist, desto schneller erfolgt der Download von Daten. Die Einheit „Mbit/s“ bedeutet, dass ein Mbit pro Sekunden aus dem Netz geladen wird. Ausgehend von der zugehörigen Formel:

Benötigte Zeit für den Download = Datenmenge / Geschwindigkeit kann die reine Downloadzeit bestimmt werden. Jedoch bedeutet dies nicht, dass sich die Gesamtzeit proportional zur Datenmenge verändert. Zusätzlich zur oben stehenden Formel müssen unter anderem Zeiten für den Verbindungsaufbau und die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger berücksichtigt werden.Die folgende Übersicht stellt eine Orientierung für die aus den verschiedenen Geschwindigkeiten resultierenden Unterschiede zwischen den Downloadzeiten dar:

Digitales Foto (4 MB)

  • Mit 16 Mbit/s dauert der Download 2 Sekunden.
  • Mit 50 Mbit/s dauert der Download 640 Millisekunden.
  • Mit 100 Mbit/s dauert der Download 160 Millisekunden.
  • Mit 400 Mbit/s dauert der Download 80 Millisekunden.
  • Mit 1.000 Mbit/s dauert der Download 32 Millisekunden.

Software (500 MB)

  • Mit 16 Mbit/s dauert der Download 4 Minuten 10 Sekunden.
  • Mit 50 Mbit/s dauert der Download 1 Minute 20 Sekunden.
  • Mit 100 Mbit/s dauert der Download 40 Sekunden.
  • Mit 400 Mbit/s dauert der Download 10 Sekunden.
  • Mit 1.000 Mbit/s dauert der Download 4 Sekunden.

So verbessern Sie die Internetgeschwindigkeit in Ihrem Unternehmen

  1. Neue Software oder Hardware

Sollten Sie feststellen, dass die Software oder die Hardware überaltert ist, so können Neukauf und Installation zur Verbesserung der Performance führen.

  1. Höhere Leistung mit Ihrem Anbieter vereinbaren.

Ermitteln Sie, ob Ihr Internetanbieter eine höhere Leistung bereitstellen kann und schließen Sie einen entsprechenden Vertrag ab. Achten Sie darauf, dass die Bereitstellung tatsächlich möglich ist.

  1. Optimieren Sie die PC-Leistung

Achten Sie darauf, dass Programme die PC-Leistung nicht ausbremsen. Entsprechende Optimierungsprogramme und das Löschen nicht benötigter Dateien bieten Abhilfe.

So beugen Sie auch zukünftig langsames Internet im Unternehmen vor

Die optimale Gestaltung der IT-Architektur im Unternehmen ist Grundvoraussetzung für ein schnelles und stabiles Internet. Benennen Sie einen Administrator, der durch regelmäßige Schulungen oder Selbststudium aktuelles Wissen besitzt. Der Administrator übernimmt in Absprache mit der Unternehmensleitung die Pflege der IT, wodurch potenziellen Fehlerquellen und Bremsen verhindert werden.

Finanzierung von Software und Hardware

  1. Wie kann ich die Finanzierung gestalten?

Die Finanzierung kann aus vorhandenen liquiden Mitteln oder durch einen Kredit erfolgen. Wir von FinCompare vermitteln Ihnen gerne einen passenden Kredit.

  1. IT-Leasing bei FinCompare

Eine sehr gute Alternative dazu IT zu kaufen und diese ständig auf dem neuesten Stand zu halten kann Leasing sein. Der Vorteil des Leasings ist, dass Ihr Unternehmen immer die neuste Technik erhält und nicht ständig in neue Technik investieren muss. Auch Ihre Flexibilität wird deutlich gesteigert und Sie haben mehr liquide Mittel für andere Investitionen. Lesen Sie gerne noch einmal ausführlich alles Vorteile zum Leasing!