Innovationen im deutschen Mittelstand

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Gehen dem Mittelstand die Ideen aus? Für eine langfristig starke Position im Wettbewerb müsste mehr in Innovationen investiert werden. Doch bei mittelständischen Unternehmen zeigt sich eine sinkende Innovationskraft und damit das Risiko, an Wettbewerbsstärke einzubüßen und perspektivisch ins Abseits zu gelangen. Warum wird weniger investiert? Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf Investitionen?

Innovatorenquote ist niedrig 

Die Risikobereitschaft in Deutschlands mittelständischen Unternehmen ist gering. Dies ergibt sich aus einer Studie mit 1.000 Teilnehmern aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor. 46 Prozent, also annähernd die Hälfte aller Mittelständler sind laut Studienergebnis und eigenen Angaben innovationsfern. Warum ist das so, wo „Made in Germany“ doch weltweit für innovative Ideen und Qualität steht? Die Frage ist durchaus berechtigt. Immerhin sind 58 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer im Mittelstand beschäftigt, was die immense Bedeutung dieser Unternehmen für die deutsche Wirtschaft und die Exportfähigkeit aufzeigt. Doch die Anzahl der Innovatoren sinkt kontinuierlich und bereits in der Gegenwart ist ersichtlich, dass Deutschlands Wirtschaft von anderen Nationen überholt und aus dem Wettbewerb verdrängt wird. Die Politik und die Wirtschaftsweisen mahnen die Abhängung im Wettbewerb an und wenden sich gezielt an mittelständische Unternehmen, die ihre Zukunftsfähigkeit und ihre Wettbewerbsstärke deutlicher in den Fokus stellen müssen.

Woraus bestehen die Innovationen?

Die Innovation ist eine geplante und kontrollierte Veränderung, die im Unternehmen in Form von Ideen oder technischen Neuerungen umgesetzt wird. Einige Branchen, so zum Beispiel die Pharmaindustrie, Chemiekonzerne und die Elektroindustrie sowie IT-Unternehmen sind in der Innovationskultur führend. In diesen Branchen gibt es jährlich neue Ideen und Lösungen, die auf dem Markt eingeführt werden. Doch in anderen Branchen, beispielsweise in der Logistik sowie im Groß- und Einzelhandel stagniert Deutschland spürbar. Viele mittelständische Unternehmer haben innovative Ideen, doch sie scheuen sich vor der Umsetzung, die mit einem hohen finanziellen Aufwand und dementsprechend mit einem risikobehafteten Investment verbunden ist. Hier sind Veränderungen zwingend notwendig. Mittelständler müssen es einfacher haben, Investments für innovative Ideen zu tätigen und die Gelder dafür zu günstigen Konditionen zu erhalten. Auch eine staatliche Unterstützung und spezielle Förderprogramme können hilfreich sein und zu neuen Innovationen im deutschen Mittelstand führen. Fakt ist, dass die aktuelle Situation die Wettbewerbsfähigkeit von „Made in Germany“ senkt und perspektivisch dazu führt, dass andere Nationen den Weltmarkt anführen und Deutschland seinen Ruf als Innovationsführer verliert.

Warum gibt es weniger Innovationen im deutschen Mittelstand?

Wie bereits kurz angeschnitten, fehlt es deutschen Mittelständlern an finanziellen Mitteln. Auch die Risikobereitschaft hat abgenommen und führt dazu, dass die Anzahl der Innovationen im deutschen Mittelstand sinkt und immer weniger Unternehmen den Mut aufbringen, neue Produkte und Konzepte auf dem Markt einzuführen. Mit der Minderung der Innovationen sinkt auch die Anzahl der Beschäftigten, da das Wachstum betroffener Unternehmen ausbleibt und der wirtschaftliche Erfolg nicht im gewünschten Umfang eintritt. Unternehmen auf Wachstumskurs müssen in ihre konventionelle und in die digitale Infrastruktur investieren und auf diesem Weg für eine Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit sorgen. Es gibt gute Gründe dafür, den Mittelstand zu stärken und gerade in diese Firmen zu investieren. Denn die Ideen sind da, die Erfinder und Entwickler sind nach wie vor in Deutschland ansässig. Doch die Angst vor einem hohen Investment führt letztendlich dazu, dass es gedanklich und konzeptionell ausgereifte Innovationen nicht in die Realität und damit nicht in den Wettbewerb schaffen. Mittelständische Unternehmen stehen vor schwierigen Herausforderungen, wenn es um die Finanzierung eines neuen Projekts geht. Klassische Banken sehen nicht in jeder Innovation einen sofortigen Mehrwert und ihre Sicherheit, die zur Vergabe von finanziellen Mitteln erforderlich ist. Damit die Innovationen im deutschen Mittelstand nicht auf Eis liegen und nur in Gedanken existieren, sind wir von FinCompare ein adäquater und erfahrener Ansprechpartner. Wir sorgen mit unseren maßgeschneiderten Finanzierungslösungen dafür, dass Sie den Kopf für das Wesentliche frei haben und Ihre Ideen mit der notwendigen Geldsumme umsetzen können.

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Hat sich die Zahl der Innovationen seit Beginn der Corona-Krise verändert?

Die Veränderung seit Beginn der Corona-Pandemie ist deutlich spürbar. Einige Unternehmen reagieren noch verhaltener als vor der Krise und tätigen seit einigen Wochen keinerlei Investments. Neben der Stagnation in einigen Branchen gibt es die Gewinner der Corona-Krise, die mit ihren Innovationen im deutschen Mittelstand den Wettbewerb anführen und zeigen, dass der Ideenreichtum und der Erfindergeist nicht abhanden gekommen ist. Ein positiver Aspekt der aktuellen Situation ergibt sich aus der Bereitschaft der Verbraucher, ihr eigenes Konsumverhalten zu verändern und Neues zu testen. Hier haben innovative Unternehmen eine Chance, die Krisenzeit zur Einführung ihrer Erfindungen und Dienstleistungen zu nutzen und eine aufnahmefähige und interessierte Zielgruppe anzusprechen. Vor allem Innovationen im digitalen Bereich und im E-Commerce boomen aktuell. Aber auch die Branche spielt eine Rolle. Denn während einige Branchen seit der Corona-Krise kaum eine Rolle für die Bevölkerung spielen, haben sich andere Branchen etabliert und können die hohe Nachfrage nach bewährten und neuen Produkten kaum bewältigen. Voran stehen die Pharmaindustrie und Hersteller von Schutzkleidung, Atemschutzmasken und Desinfektionsmitteln. Hier ist der Boom unübersehbar und es gibt einige Innovationen, die im deutschen Mittelstand entwickelt und in Europa ohne die gewohnte lange Vorlaufzeit eingeführt wurden.

Die Corona-Krise ist gleichzeitig ein Risiko und eine Chance. Entscheidend ist die Branche, aber auch die Risikobereitschaft der Unternehmensführung. Denn ob sich eine Innovation während der Corona-Pandemie durchsetzt, lässt sich nur schwer bis gar nicht absehen. Innovationsprämien und finanzielle Unterstützungen für den Mittelstand führen dennoch in der aktuellen Zeit dazu, dass es im Durchschnitt mehr Innovationen als vor der Krise gibt.

Diese Branchen zeigen die meisten Innovationen auf

Die meisten Innovationen sind aktuell und über die Corona-Krise hinweg in der Digitalisierung und Technisierung zu finden. Dabei stehen nicht die Entwicklungen großer Konzerne, sondern die Innovationen im deutschen Mittelstand im Fokus. Selbst Unternehmen, die sich lange Zeit vor einer Teil- oder Volltechnisierung ihrer Prozesse gescheut haben, sind nun bereit zu investieren und haben den Puls der Zeit erkannt. Auch die Pharmazie gehört zu den Innovationsträgern dieses Landes. Ebenso sind Hersteller mechanischer Elemente, allem voran der Metallbau Innovationsführer in Europa und in der Welt. Das Bauingenieurwesen gehört auch zu den Branchen, wo Innovationen entwickelt und gelebt werden. Kaum Veränderungen gibt es in der digitalen Kommunikation und in deren Grundlagen, dem Netzausbau mit flächendeckender Performance deutschlandweit. Bio-Tech Unternehmen und Kunststoffhersteller, Entwickler von umweltschonenden Technologien sowie Hersteller von Produkten im Sport- und Lifestylebereich zeigen zahlreiche Innovationen auf. Doch dem gegenüber stehen Branchen wie die Logistik und der Handel, wo Innovationen dringend nötig wären und für die Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich sind. Ist es die Sorge vor hohen Investitionskosten oder vor der Gefahr, dass die Neuerung von der Zielgruppe nicht angenommen wird?

Mittelständer müssen mehr innovieren 

Es ist ein Fakt. Die Anzahl der Innovationen im deutschen Mittelstand muss wachsen und den europäischen, sowie den globalen Markt erreichen. Gerade in der Corona-Krise hat sich gezeigt, wie innovativ andere Länder sind und wie schnell Projekte gefühlt über Nacht realisiert werden. Deutschlands Mittelstand ist seit jeher für gute Ideen und in der Realität umsetzbare Projekte in verschiedenen Branchen bekannt. Die Überwindung der Sorge vor einem Risiko und eine höhere Risikobereitschaft sind zwei Grundlagen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben und sich nicht von Konkurrenten aus dem Ausland überholen zu lassen. Angebote verschiedener Förderprogramme für KMU helfen dabei, aus Ideen einen Prototypen und aus diesem ein seriell gefertigtes Produkt zu entwickeln. Die Fördermöglichkeiten stehen bereit und müssen lediglich angenommen und für Innovationen im deutschen Mittelstand eingesetzt werden. Neben staatlichen Fördermitteln gibt es die Möglichkeit, alternative Förderungen zu nutzen und auf dem freien Finanzmarkt einen Geldgeber mit günstigen Konditionen als Unterstützer für das Unternehmen zu finden.

Förderprogramme die KMU’s helfen zu innovieren 

Zinslose Darlehen, Fördermittel aus unterschiedlichen Fonds und klassische Bankkredite sind Möglichkeiten, mit denen Sie Innovationen im deutschen Mittelstand fördern und vorantreiben können. Viele mittelständische Unternehmer kennen nicht alle Optionen, die zur Bereitstellung von Geldern in Frage kommen und die Umsetzung einer Idee realisierbar machen. Auch die Sorge vor einer Ablehnung bei Kreditersuchen oder der Beantragung von Fördermitteln führt dazu, dass einige mittelständische Unternehmen ihre Ideen nicht zur Marktreife bringen. Sicherlich ist das Innovieren immer mit einem Risiko verbunden. Doch wenn Sie es gar nicht versuchen, erblicken bahnbrechende Ideen mit einem hohen Mehrwert gar nicht das Licht der Welt und bleiben allein in Ihren Gedanken.

Alternative Finanzierung für Mittelständer die innovieren möchten 

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