Hotelinvestments bieten in Zeiten von Nullzinsen attraktive Renditen!

In diesem Beitrag erfahren Sie wie Sie Hotels als Investment einsetzen können.

Hotelinvestments

Hotelinvestments sind bisher keine gängige Geldanlage für deutsche Klein- und Mittelstandsunternehmen. Während immer häufiger Strafzinsen erhoben werden, sind jedoch innovative und unkonventionelle Anlagemöglichkeiten gefragt. Hotelinvestments in Deutschland erweisen sich zunehmend als lukrative Alternative zu klassischen Anlagevarianten, zumal die längst totgesagte Tourismusbranche nach einigen schwachen Jahren boomt.

Europa und insbesondere Deutschland sind nicht nur bei asiatischen Urlaubsreisenden, sondern allgemein für Kurz- und Städtereisen und bei geschäftlichen Aufenthalten sehr beliebt. Hotelinvestments versprechen daher nicht nur Urlaub mit Mehrwert, sondern einen stabilen Cashflow und attraktive Renditen.

Sachwertinvestitionen als Alternative zur klassischen Geldanlage

Sein Geld einigermaßen lukrativ anzulegen, ist für Privatanleger und institutionelle Anleger in den letzten 10 Jahren zunehmend schwieriger geworden. Die Pleite der US-Investmentbank Lehman 2008 brachte einen Stein ins Rollen, der alles Bekannte und Gewohnte in der Kreditwirtschaft ins Rutschen brachte.

Während sich unglaubliche Summen an Gelder binnen Stunden in nichts auflösten, kam Finanzaufsehern die bittere Erkenntnis, dass sie nicht viel wussten über die glitzernde Finanzwelt. Was nach außen hin erfolgreich und stabil wirkte, war innerlich oft unkontrolliert und zerbrechlich. Die Folgen waren fatal für Anleger wie für unzählige Unternehmen und deren Mitarbeiter, die danach mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten.

Leitzins der EZB seit mehr als 3 Jahren auf 0,00 %: Zinspapiere nicht mehr beste Alternative

Die Konsequenzen: Aufsichtsbehörden verschärften ihre Kontrollbemühungen und der Gesetzgeber führte neue Aufgaben und Regularien für Kreditinstitute, Darlehensnehmer und andere Kunden ein. Um den Markt zu stützen, begann die Europäische Zentralbank mit umfangreichen Anleihenkäufen. Zugleich wurde der Leitzins gesenkt. Erst kaum spürbar, im Laufe der wiederholten Verlängerungen der Aktivitäten sank er jedoch bis auf 0,0%.

Zudem wurden Strafzinsen für Banken eingeführt, die ihr Geld bei der Deutschen Bundesbank und anderen Notenbanken parken wollten, anstatt Kredite an Unternehmen und Privatpersonen zu vergeben. Diese Strafzinsen gaben immer mehr Banken an ihre Kunden weiter. Sparen und anlegen wurde für Unternehmen und Privatpersonen immer weniger einträglich. Auch die ehemals als sichere Investition gehandelten Bundeswertpapiere konnten das Zinsniveau nicht anheben.

Die Folge: Als Alternative zu den verschwundenen Geldanlagen früherer Tage bleiben u. a. Sachwerte. Die Investition in private Immobilien kann renditestark sein. Eine Investition in Hotels gilt in jedem Fall als lukrativ.

Hotelinvestments bieten Stabilität und attraktive Renten: Anleger verdoppeln Kapital

Viele Anleger haben bislang noch nicht daran gedacht, in Hotels zu investieren. Viel zu komplex und unbekannt erscheint die Branche und zu schwierig eine Bewertung. Tatsächlich stellt schon die übliche Käufergruppe für unerfahrene Investoren neues Terrain dar, denn neben privaten Anlegern finden sich Hotelgruppen, Vermögensverwalter, Versicherungen, Private Equity-Fonds und Real Estate Investment Trusts. Sie alle haben die positive Entwicklung auf dem deutschen Hotel- und Tourismusmarkt im Blick und möchten den günstigen Moment nicht verpassen.

Ein wichtiges Entscheidungskriterium ist dabei der Kaufpreis des Objekts, der sich am realistischsten unter Zuhilfenahme einschlägiger Kennzeichen einordnen lässt. Denn auf Quadratmeterbasis lässt sich der Kaufpreis einer Hotelimmobilie nicht ermitteln. Vielmehr zieht der Investor relevante Kaufpreisfaktoren und Renditen zurate.

Maßgeblich sind eine professionelle Bewertung und der Vergleich dieser Kriterien:

  • Lage und Infrastruktur
  • Größe und wirtschaftliche Bedeutung des Einzugsgebietes
  • Marktumfeld und Image der Umgebung
  • Gründe für Eigentümerwechsel
  • Verkaufsbedingungen und Zeithorizont
  • Hoteltyp, Zustand, Historie
  • Ausbaureserven, Denkmalschutz oder andere Einschränkungen
  • Kategorie, ggf. Auszeichnungen
  • Betriebsführung, bestehende Verträge mit Pächtern, Mitarbeitern, Dienstleistern

Hotelinvestments lohnenswert: Hotelmarkt auf Wachstumskurs in Europa

Ideal ist es, wenn mehrere positive Eigenschaften des Hauses oder der Umgebung zusammenkommen, damit ein Hotel nicht nur ein Standbein hat. Optimal sind beispielsweise Hotels, die reizvoll für Urlauber sind und zugleich Geschäftsreisenden optimale Bedingungen für Tagungen und Konferenzen bieten. Erfährt dann eine Ausrichtung Schwankungen, weil wetterbedingt Urlauber ausbleiben oder die Unternehmen Reisekosten sparen und Seminare verstärkt in den eigenen Räumen abhalten wollen, bringt das ein gut aufgestelltes Hotel noch nicht in Existenznöte.

Ob ein Kaufpreis für das Hotelinvestment angemessen ist, lässt sich unter Zuhilfenahme dieser Kriterien auch an der Jahresnettokaltmiete errechnen. Während in gewöhnlichen Lagen ca. das 18-fache an Jahresnettokaltmiete als Kaufpreis angesetzt wird, können es in Top-Lagen schon mal das 23-fache sein. Daraus lässt sich erkennen, dass der deutsche Hotelmarkt einen deutlichen Aufwärtstrend erfährt. Eine Entwicklung, die übrigens weit früher begann. Schon in 2017 stieg der deutsche Hotelmarkt mit 5,16 Milliarden Euro zu einem der größten Investmentmärkte in Europa auf.

Zwar schwankt der Markt, was jedoch in erster Linie an fehlenden Objekten für die zahlreichen Investoren liegt, die bereits ungeduldig in den Startboxen stehen. Denn der Tourismus in Deutschland ist so stark wie noch nie und wächst ungebremst weiter.

28 % Anstieg der Übernachtungen in deutschen Hotels

Als mit der Pleite der Investmentbank Lehman Europa in die Bankenkrise stürzte, war nicht nur die Finanzwelt in Schieflage geraten. Düster sah es auch in der Tourismusbranche aus. Und das bereits seit Längerem. In Deutschland Urlaub zu machen, galt bei der eigenen Bevölkerung als antiquiert und blieb denen überlassen, die es sich nicht leisten konnten, das Ausland zu besuchen. Geschäftstouristen mieden die deutschen Hotels meist aus Kostengründen. So manches Budget ließ Tagungen und Seminare in chicen Hotels nicht zu.

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Ausschweifendes Ausklingen so mancher Konferenz gehörte zwar in einigen Branchen zum guten Ton, sprengte jedoch jede Planung. Auch das Gegenteil war immer häufiger der Fall.

Vor allem große Konzerne wollten ihren erfolgsverwöhnten Vertriebs- und Investmentbereichen etwas bieten und setzten auf exotisches Flair im Ausland statt auf gewohnt biedere Hotelkultur in deutschen Tagungshotels.

Deutschland vom überholten Urlaubsland zum attraktiven Reiseziel

Besucher aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland kamen schon seit Langem für Stippvisiten nach Heidelberg, München oder Berlin, waren dann jedoch ebenso schnell wieder weg. Dazu gestalteten sich die Rahmenbedingungen in manchen Großstädten ebenfalls nicht gerade förderlich für Tourismus. An lukrative Hotelinvestments war nicht zu denken.

Das hat sich rigoros gewandelt, da viele Städte und Regionen in ihre Infrastruktur und individuelle Angebote für den Urlaubs- und Geschäftstourismus investiert haben. Auch die Hotellandschaft hat sich verändert und wurde beispielsweise um die sehr beliebten Boutique Hotels erweitert. Gerade Reisende, die geschäftlich unterwegs sind oder einen Erholungstrip von wenigen Tagen einlegen wollen, schätzen die gepflegte und moderne Atmosphäre solcher überschaubaren und zeitgemäß designten Hotels.

Positive Rahmenbedingungen sorgen für strukturelles Wachstum

In der Folge hat sich der Hotelmarkt in Deutschland längst gedreht. Kaum jemand hätte geahnt, dass 10 Jahre nach der Finanzkrise Deutschland zum Urlaubs- und Besucherland Nr. 1 in Europa aufsteigen würde. Die Zahlen und Ergebnisse des Deutschen Tourismusverbands e. V. sprechen für sich.

  • Flexibilität und individuelle Gestaltung sind die wichtigsten Zutaten für ein gelungenes Hotelkonzept. Kurzreisende haben naturgemäß andere Erwartungen an ein Hotel als Langzeiturlauber.
  • Sicher ist auch hier die Lage besonders wichtig, da alles schnell und unkompliziert erreichbar sein soll.
  • Die technische Ausstattung muss ebenso überzeugen. Vor allem ein gut funktionierendes WLAN-Netz punktet bei Kunden.

Solche moderaten Investitionen schmälern bei einem Hotelinvestment kaum das Budget, locken jedoch Gäste an und wandeln sie nach einem zufriedenstellenden Aufenthalt in „Wiederholungstäter“ um.

Die Gesamtzahlen der Übernachtungen und Gäste in Deutschland, spiegeln einen aufstrebenden Markt:

  • Tatsächlich ist die Anzahl der Übernachtungen von 380,3 Mio in 2010 auf bemerkenswerte 478 Mio in 2018 gestiegen.
  • Auch die Anzahl der Gästeankünfte hat sich rasant nach oben entwickelt. Der Deutsche Tourismusverband e. V. konnte ein signifikantes Plus von 32,4 Mio. Gästen feststellen.

Deutschland: größter Messeplatz und wichtigster Veranstaltungsort Europas

eutschland hat kulturell und landschaftlich viel zu bieten. Mindestens genauso überzeugt es als Geschäftsreiseziel. Als Veranstaltungslocation für Kongresse und Tagungen liegt Deutschland mit 682 internationalen Verbandskongressen 2017 hinter den USA auf dem 2. Platz. Auch als Messeplatz kann es mit Superlativen aufwarten. Allein in 2018 fanden 178 internationale und nationale Messen statt, die 195.000 Ausstellern eine Bühne boten und 9.500.000 interessierte Zuschauer anzogen.

Auch die Ausgaben der Geschäftsreisenden stellen dabei einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor für die deutsche Wirtschaft dar: 47,8 Mrd. Euro. Insgesamt gaben Reisende in Deutschland übrigens 287,2 Mrd. aus, die sich auf Übernachtungsleistungen, Shoppingausgaben und Gaststättenleistungen aufteilen.

Welche Regionen punkten im Tourismus besonders?

In 2018 freuten sich deutsche (Groß-)Städte über diese Besucherströme:

  • Berlin 32,8  Mio
  • Münschen 17,12 Mio
  • Hamburg 14,53 Mio
  • Frankfurt 10,15 Mio
  • Düsseldorf 4,99 Mio.
  • Dresden 4,60 Mio.
  • Stuttgart 3,91 Mio.

Dabei konnten die Bundesländer Zuwächse bei Übernachtungen von durchschnittlich 4 % verzeichnen. Im Einzelnen betrachtet, fielen die Zuwachsraten sehr unterschiedlich aus, was abhängig vom bisherigen Übernachtungsstatus und den Rahmenbedingungen war. Gegenüber 2017 fielen die Zuwachsraten in 2018 wie folgt aus:

  • Schleswig-Holstein 15,3 %
  • Bremen 5,8 %
  • Berlin 5,5 %
  • Hamburg 5,1 %
  • Bayern 4,6 %
  • Mecklenburg-Vorpommern 3,9 %
  • Baden-Württemberg 3.6 %
  • Brandenburg 3,5 %
  • Niedersachsen 3,4 %

Die restlichen Bundesländer bewegen sich im moderaten Zuwachsbereich von unter 2 % bis zum leichten Minus bei Thüringen von -0,7 %.

Apropos bewegen: Wenn Deutsche im eigenen Land Urlaub machen, bevorzugen sie als Transportmittel das Auto. Genau 73 % nutzen den PKW, nur vergleichsweise geringe 14 % setzen auf die Bahn, bei 5 % punktet der Bus und bei 2 % das Flugzeug.

Bedeutung des Tourismus steigt

Reisende und Geschäftsleute aus ganz Europa, aber auch aus Übersee, fokussieren sich immer stärker auf Deutschland. Dabei sind den Beschäftigungsmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt.

Diese Aktivitäten bevorzugen Besucher bei Ihrem Aufenthalt in Deutschland:

  • Besuch kultureller oder/und historischer Sehenswürdigkeiten
  • Naturtrips, Wanderungen und Spaziergänge unternehmen
  • Landestypisch essen oder in Bars gehen
  • Zeit mit Familie und Freunden verbringen
  • An Veranstaltungen und Events teilnehmen
  • Sportliche oder spaßige Aktivitäten
  • Shoppen

Kurzurlaube bleiben hierzulande die beliebteste Urlaubsform. Nach Angaben der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. wurden in 2018 weltweit 83,7 Mio. Kurzreisen unternommen. Davon entfallen auf Deutschland 74,2 %.

Innerhalb Deutschlands führt Bayern mit 16,6 % die Liste der beliebtesten Kurzurlaubsregionen an. Auf Rang 2 steht Nordrhein-Westfalen mit 11,2 %, gefolgt von Berlin mit 9,5 % und Hamburg und Sachsen mit 9,2 % bzw. 8,2 %.

Hohe Übernachtungszahlen in Europa durch Kurzreisen & Städtetrips und Reisen der asiatischen Mittelschicht

2,92 Millionen Arbeitnehmer waren 2015 nach dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der deutschen Tourismusbranche beschäftigt. Und der Bedarf steigt weiterhin. Schon allein der Blick auf die Reiselust der Deutschen zeigt, wie groß die Chancen sind. Denn noch nie sind Deutsche so viel gereist wie heute. 70,1 Mio. Urlaubsreisen und 88 Mio. Kurzurlaubsreisen wurden in 2018 von ihnen unternommen.

Ein Großteil davon fährt immer wieder in das eigene Land. Das tun Besucher aus Übersee und Asien auch. Bei insgesamt 32,4 Mio. Gästeankünften aus aller Welt wird das Potenzial in der deutschen Hotellerie erst deutlich. Diese Reisen erfordern den passenden Rahmen. Da die Reisenden bis auf einen kleinen Prozentsatz keinen Wohnwagen oder Wohnmobil nutzen, besteht Bedarf an ausreichenden und geeigneten Unterkünften.

Der deutsche Hotelmarkt profitiert

Dabei schwören nach den Erfahrungen des Deutschen Tourismusverbands e. V. geschäftliche und private Reisende mit 47 % überwiegend auf das Hotel als ideale Unterkunft, gefolgt von der Ferienwohnung oder dem Ferienhaus mit 22 %. Mit etwas Abstand kommt die Unterkunft bei Bekannten mit 9 % und dem Wohnmobil oder Wohnwagen mit 7 %. Sonstige Unterkunftsarten stehen mit 6 % auf der Beliebtheitsskala vor dem Zimmer in Pensionen und Appartements mit 4 %.

Dass auch die Deutschen wieder vermehrt Urlaub im eigenen Land machen, kommt nicht von ungefähr. Unruhen im Ausland und steigende Preise vertreiben deutsche Urlauber immer häufiger aus ihrem Urlaubsland in Sonne oder Schnee. Hitzewellen in Deutschland veranlassen zudem immer mehr Reisende, im eigenen Land zu bleiben.

Reizvolle Landschaften, Sportmöglichkeiten aller Art, königliche Schlösser, vielseitige Städte, ein umfangreiches Kultur- und Speisenprogramm bieten Anreize genug, in Deutschland Urlaub zu machen. Geschäftsleute dagegen finden beste Tagungs- und Konferenzbedingungen, Seminarunterkünfte und Hotels vor. Das fördert die Kommunikation bzw. den Lernprozess und motiviert die Teilnehmer.

Hotelinvestments: Langfristige Pachtverträge reduzieren das Risiko für Anleger

300 Mio. Euro kostete das Hilton-Hotel in Berlin einen Investor, 157 Mio. Euro das Leonardo Royal Hotel München. Das sind nur zwei Beispiele von erfolgversprechenden Investitionen, die im letzten Jahr in Hotels getätigt wurden. Gegenüber den letzten 10 Jahren hat sich das Investment in Hotels damit verzehnfacht. Kein Zweifel, Hotels sind das neue Investment für Profis, das bestätigt auch eine Studie der Jones Lang Lasalle (JLL).

Was zählt, ist neben der Berufserfahrung und dem Engagement eines Pächters wie bei jeder Immobilie die Lage, Lage, Lage. Ausstattung, Lage und Design des Hotels müssen dabei seinem Zweck folgen, da Kunden es ansonsten schlechter annehmen. Ein Businesshotel für Geschäftsreisende sollte entsprechend hochwertig ausgestattet sein, ein angesagtes Design haben und über technisch bestens ausgestattete Konferenz- und Seminarräume verfügen.Am wichtigsten ist jedoch die Lage, denn zentral in der Nähe eines Bahnhofs und einer Autobahn gelegen, lassen sich Zeit und Aufwand der Anreise für Gäste optimal reduzieren. Will man dagegen ein Romantikhotel für Hochzeitsreisende führen, sollte die Location entsprechend ausgestattet und auch für große Feierlichkeiten geeignet sein. Stimmen Konzept, Ausstattung und Betreiber, können Hotelinvestments sehr lukrativ werden. Dabei ist vor allem die Ausstattung maßgeblich, die im eigenen Haus vorhanden ist. Erst danach beurteilen Gäste, was die Umgebung zu bieten hat.

Verwaltungskosten und Risiko für Anleger reduzieren: Wartungs- und Instandhaltungsarbeit übernimmt Hotelbetreiber

Dabei geht der Investor nicht nur Risiken ein, er ist gegenüber einem Investment in private Immobilien sogar besser abgesichert. Zukünftige Investitionen und Verwaltungsarbeiten lassen sich im Zusammenspiel mit einem Pächter aufteilen. Da ein Pachtvertrag zwischen Investor und Pächter in der Regel zwischen 10 und 30 Jahren Laufzeit hat, hält sich der Aufwand mit einem erfahrenen Pächter in Grenzen. Während bei Privatimmobilien der Vermieter für Verwaltung, Reparaturen, Renovierung und bei Bedarf für die Neuvermietung zuständig ist, lässt sich die Verantwortung im B2B-Bereich ganz anders aufteilen. Wesentliche Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten können vertraglich dem Betreiber übertragen werden. So wird ein Hotelinvestment nicht nur lukrativ, sondern für den Investor auch komfortabel.

Fazit: Mit einem Sachwertspezialisten zu erfolgreichen Hotelinvestments

Wer in Hotels investieren möchte, sollte unbedingt den Markt studieren und zudem einen erfahrenen Sachwertspezialisten zurate ziehen. Das Marktumfeld sollte einer der Hauptaspekte sein. Maßgeblich ist auch, um was für einen Hoteltyp es sich handelt. Ein Vollhotel erfordert ein ganz anderes Investment als ein Hotel mit Frühstücksangebot.

Zudem sind diese Fragen wichtig:

  • Werden künftig weitere Hotels in der näheren Umgebung gebaut? Welche Zielgruppen und Angebote planen diese?
  • Wird die Infrastruktur verbessert und weiter ausgebaut? Dann steigert es die Marktchancen des Objekts.
  • Weist das Hotel einen Renovierungsstau auf und müsste es im Design modernisiert werden? Diese Maßnahmen verursachen Kosten und Aufwände. Zudem können die Zimmerpreise bis zur abgeschlossenen Renovierung nicht zu hoch angesetzt werden.
  • Gibt es Ausbaureserven, die bei guten Geschäften eine Aufstockung der Besucherzahlen zulassen?

Besichtigungen und Verhandlungen sollten stets so ausgeführt werden, dass der Hotelbetrieb nicht gestört wird. Diskretion ist besonders wichtig, schließlich werden meist Hotels im laufenden Betrieb angeboten. Gäste im Urlaub oder auf Geschäftsreise möchten durch Besichtigungen und Verhandlungen nicht gestört werden. Auch das Personal muss ungestört seine Arbeit erledigen können. Werden erst einmal Pläne zum Verkauf publik, kann dies zu schmerzhaften Einbußen durch Abwanderung der Gäste und der Mitarbeiter führen. Auch Mitbewerber fühlen sich schnell angesprochen, wenn durch Anfeuern der Verkaufsgerüchte die Chance besteht, den Markt zu bereinigen.

Sensible betriebswirtschaftliche Daten zum angebotenen Objekt dürfen nur an vorab geprüfte Bewerber freigegeben werden. Verlaufen die Verkaufsaktivitäten zu indiskret, kann dies die Perspektive für einen schnellen Verkauf und einen fairen Preis deutlich schmälern.

Stabiler Cashflow und attraktive Rendite!

Hotelinvestments haben alle Chancen, einen stabilen Cashflow und attraktive Renditen einzufahren. Der innerdeutsche Hotelmarkt ist lukrativ und vielseitig geworden. Kreative und innovative Lösungen sind gefragt, die nicht nur den Hotelbesitzern nützen, sondern auch Gästen gefallen, die dem Einerlei gängiger Hotelkonzepte ausweichen wollen. Während früher nur große Hotels mit dreistelliger Zimmeranzahl gefragt waren, stehen inzwischen kleine, feine Hotels immer häufiger im Interesse von Investoren und Gästen.

Innovativ stellen sich auch neue Konzepte ohne Verpflegungsbereich dar. Hotels ohne Mittag- und Abendessen sind längst üblich. Hotels ohne Frühstücksbereich dagegen sind neu. Um die Zimmeranzahl zu optimieren, bieten einige Hotels kein Frühstück mehr an, sondern einzelne Zutaten im Foyer, wie Kaffee, Brötchen, Marmelade, Butter, Obst, die auf das Zimmer oder auf die Tagestour mitgenommen werden können.

Für jeden Gast das passende Konzept anzubieten und individuell auf Trends und kulturelle Unterschiede einzugehen, schafft die Basis für erfolgreiches Engagement in diesem Bereich. Ob als Direktinvestor oder über Crowdfunding  Hotelinvestments können eine noch ungewohnte, aber lukrative Anlageform sein. Finanzieren können Sie ein solches Investment mithilfe Ihrer Hausbank, einem Finanzierer mit Interesse an der Hotelbranche oder im Rahmen des Crowdfundings. Lassen Sie sich bei der Frage nach der passenden Finanzierung von einem spezialisierten Berater für die Hotelbranche beraten. Auch mit einem Steuerberater, der sich in den steuerlichen Möglichkeiten des Hotelinvestments auskennt, sollten Sie Ihr Vorhaben durchspielen.

Unsere Tipps:

  • Hinterfragen Sie das Image des anvisierten Hotels. Was schreiben ehemalige Gäste oder Interessenten im Netz darüber? Was wissen die Sozialen Medien zu berichten?
  • Hotels, die in früher Imageprobleme hatten, sollten kritisch geprüft werden. Haben sich Ruf und Haltung des Hotels gewandelt?
  • Wie groß ist die Auslastung? Zögern interessierte Gäste aufgrund eigener früherer negativer Erfahrungen oder Erzählungen anderer, das Hotel zu buchen? Meist haftet ein schlechter Leumund wie Klebstoff an dem Hotel oder seiner Umgebung.
  • Manchmal wird jedoch ein schiefes Image zur Chance. Ein Beispiel dafür ist das Bahnhofsviertel in Frankfurt am Main. Ehemals eine berüchtigte Gegend rund um Prostitution und Drogenhandel. Heute das In-Viertel schlechthin, durch das Führungen angeboten werden. Hotels in direkter Nähe sind nicht nur sehr willkommen, sondern auch sehr gut gebucht.

Informieren Sie sich über ein Hotelinvestment an Ihrem Wunschort und lassen Sie sich die Chancen auf attraktive Renditen nicht entgehen.