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Nachfolgefinanzierung im Mittelstand

Erfolgreich die Zukunft gestalten mit der passenden Nachfolgefinanzierung

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Übersicht

Im Lebenszyklus aller Unternehmen ist es irgendwann an der Zeit, den Staffelstab aus Alters- oder Krankheitsgründen an einen Nachfolger weiterzugeben. Bis 2019 rollt diese Aufgabe auf ganze 100.000 KMUs zu – bis 2022 auf fast 500.000. Eine gewichtige Rolle spielt hier natürlich auch eine stabile Nachfolgefinanzierung, denn nur so bleibt der Mittelstand langfristig der Wirtschaftsmotor Deutschlands.

Welche Arten der Nachfolgeregelung in Unternehmen gibt es?

Für die meisten Inhaber von kleinen und mittleren Unternehmen ist die Übergabe und damit auch die Nachfolgefinanzierung ein Thema, das lange aufgeschoben wird. Jedoch sollte im Vorfeld die Nachfolge ebenso detailliert geplant werden wie die gewerbliche Finanzierung für die Übernahme. Umso wichtiger ist es, dass Inhaber und Nachfolger die wichtigsten Optionen der Nachfolgeregelung kennen, um eine reibungslose Nachfolge zu garantieren.

Die wohl häufigste Form der Unternehmensnachfolge ist der klassische Verkauf. Dabei wird das komplette Unternehmen gegen eine relativ hohe Einmalzahlung oder eine wiederkehrende Leistung an einen familieninternen oder externen Nachfolger verkauft. Gerade bei Unternehmen, die über eine gewisse Größe hinaus gewachsen sind, erfolgt der Kauf des gesamten Unternehmens durch einen sogenannten Merger. Dabei wird das zum Verkauf stehende Unternehmen aufgekauft und existiert meist als Tochterunternehmen des Übernehmenden weiter. Alternativ kommt es zur Fusion, bei der beide Unternehmen zu einem verschmelzen.

Team diskutiert die Möglichkeit einer Nachfolgefinanzierung am Tisch.

Optimale Nachfolge: Wie bereite ich den Unternehmenskauf vor?

Die Planung für den Unternehmensverkauf ist ein zeitaufwendiger Prozess. Als Käufer sollten Sie den Unternehmenskauf gewissenhaft vorbereiten, um im Nachhinein keine unangenehmen und kapitalintensiven Überraschungen zu erleben. Sie möchten schließlich nicht zu schlechteren Konditionen die Finanzierung erweitern. Der Planungsaufwand darf in keinem Fall unterschätzt werden, sondern ist durchaus mit einer Gründung gleichzusetzen. Dementsprechend ist auch hier ein detaillierter Businessplan für den Erfolg der Nachfolgefinanzierung entscheidend.

Neben der Geschäftstätigkeit sowie dem Markt- und Wettbewerbsstatus ist die Finanzplanung mit Sicherheit der wichtigste Part im Businessplan. Hier steht zur Planung der Übernahme und der Nachfolgefinanzierung insbesondere die Rentabilitätsvorschau und die Kapitalbedarfsplanung im Fokus. Am Anfang steht dabei die Rentabilitätsvorschau, denn nur so kann der potentielle Nachfolger prüfen, ob die erwirtschafteten Gewinne ausreichen. Auf der anderen Seite steht die Kapitalbedarfsplanung. Sie gibt einen Überblick über den Kapitalbedarf, der im Rahmen der Übernahme auf Faktoren wie den Kaufpreis, die Transaktionskosten und nicht zuletzt notwendige Investitionen entfällt.

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Was ist bei der Unternehmensnachfolge zu finanzieren?

Wie hoch der Kapitalbedarf für die Nachfolgefinanzierung ist, hängt vom ermittelten Unternehmenswert ab. Dabei handelt es sich um eine Größe, die sich ausschließlich aus den Verhandlungen zwischen dem Verkäufer und dem Käufer ergibt. Typischerweise setzt der Verkäufer den Unternehmenswert deutlich höher an als der Käufer. Das ist vor allem dann der Fall, wenn es sich bei dem Unternehmer um den Gründer handelt, der sein ‚Lebenswerk‘ mit einer emotionalen Zusatzprämie versieht.

Dennoch gibt es mit dem Ertragswertverfahren und dem Substanzwertverfahren zwei Werkzeuge, mit deren Hilfe Sie den Unternehmenswert näherungsweise ermitteln können. Das Substanzwertverfahren fokussiert sich auf die Summe der Vermögensgegenstände abzüglich der Verbindlichkeiten des zu übernehmenden Unternehmens. Beim Ertragswertverfahren werden dagegen die künftig zu erwartenden Zahlungsströme in Form der erzielbaren Einnahmeüberschüsse betrachtet.

Welches Verfahren im Einzelfall das geeignetste ist, hängt nicht nur von der Größe des Unternehmens, sondern auch von dessen Rechtsform und der Branche ab.

Weitere Möglichkeiten für die Nachfolgeregelung

Management-Buy-Out (MBO) Management-Buy-In (MBI) Spin-Off Carve-Out
Ein MBO kommt infrage, wenn sich beispielsweise kein Nachfolger innerhalb der Unternehmerfamilie finden lässt. Dabei wird das Unternehmen an das eigene Management veräußert. Das wiederum hat den Vorteil, dass sich die neuen Eigentümer bereits im Unternehmen auskennen und der Betrieb fast nahtlos weitergeführt werden kann. Im Gegenzug besteht aber die Gefahr von Innovationsarmut durch fortwährende Betriebsblindheit. Beim MBI wird das Unternehmen an ein externes Management verkauft. Damit ist das Management-Buy-In das Gegenstück zum Management-Buy-Out. Den Nachteilen, die sich aus einer höheren Einarbeitungszeit ergeben, stehen unter anderem Vorteile in Form von dynamischeren Innovationsprozessen entgegen. Möglich ist hier auch eine Mischform aus MBO und MBI. Das Spin-Off bezeichnet den Verkauf einzelner Unternehmensteile bzw. eines Unternehmensbereichs an einen Finanzinvestor oder das bisherige Management. Aus den verkauften Unternehmensanteilen entsteht auf diese Weise ein rechtlich selbstständiges Unternehmen. Typischerweise sind Spin-Offs ein Stilmittel bei der Übernahme größerer Unternehmen, um Unternehmensteile zu veräußern, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Das Carve-Out ähnelt stark dem Spin-Off, da auch hier Unternehmensanteile bzw. Unternehmensbereiche abgespalten werden. Aus den abgespaltenen Unternehmensanteilen entsteht allerdings kein selbstständiges Unternehmen, zumal die Anteile an einen Investor ausgegliedert werden. Damit erhält die Muttergesellschaft einen direkten Mittelzufluss.

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