Investitionskredit

Kapitalintensive Anschaffungen für Ihr Unternehmen finanzieren

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Überblick

Langfristige Investitionen eines Unternehmens wie Grundstücke und Gebäude, Maschinen und Anlagen, der Fuhrpark, aber auch Lizenzen und Software können auf verschiedenen Wegen finanziert werden.
Entweder geschieht dies aus dem Eigenkapital eines Unternehmens oder – viel häufiger – aus Fremdkapital, nämlich Investitionskrediten. Investitionskredite eignen sich daher für die Anschaffung von mittel- bis langfristig genutzten und damit kapitalbindenden betrieblichen Gütern.

Was ist ein Investitionskredit?

Investitionskredite bzw. Investitionsdarlehen kommen bei der Anschaffung von kapitalintensiven und mittel- bis langfristig genutzten Gütern des Anlagevermögens zum Einsatz.

Da die Anschaffung von Sachanlagen hohe Kapitalsummen binden kann, tragen Kreditgeber meistens 75-90 % der Investitionssumme. KMUs bedienen sich beispielsweise bei der Finanzierung von betrieblichen Sachanlagen wie unter anderem Immobilien und Maschinen gern verschiedenen Arten von Investitionskrediten. Investitionsdarlehen sind zweckgebunden und werden von Banken daher nur für zuvor definierte Anschaffungen vergeben.

Da der Kreditnehmer zwischen 10-25 % der Anschaffungssumme aus eigenen Mitteln finanzieren muss, wird bei Investitionskrediten zwischen der Außen- und Innenfinanzierung unterschieden. Das vom Unternehmen in die Investitionsfinanzierung eingebrachte Eigenkapital wird aus unternehmensinternen Mitteln bereitgestellt und stellt damit die Innenfinanzierung dar. Das restliche vom Kreditgeber bereitgestellte Kapital stellt die sogenannte Außenfinanzierung dar.
Der von Unternehmen präferierten Außenfinanzierung gehören die klassische Kreditfinanzierung, Leasingkredite sowie Beteiligungsfinanzierung an.

Investitionskredit beantragen

Eignet sich ein Investitionsdarlehen für Ihre Firma?

Derartige Kredite mit einem hohen Anteil an Fremdkapital eignen sich idealerweise für kleine und mittelständische Unternehmen, welche größere Investitionen ins betriebliche Anlagevermögen tätigen möchten.

Je nach Vorhaben haben Sie die Möglichkeit klassische Investitionskredite bei privaten Finanzinstituten anzufragen oder aber Gebrauch von staatlich geförderten Investitionsfinanzierungen zu machen. Gerade für die Realisierung zukunftsweisender Projekte bieten sich für junge, aber auch etablierte, Unternehmen staatlich geförderte Investitionskredit an. Dies gilt insbesondere, wenn diese nur begrenztes Eigenkapital vorweisen können und auf externe Finanzierung angewiesen sind.

Auch für größere Unternehmen erweisen sich Investitionskredite als eine günstige Möglichkeit kapitalintensive Anschaffungen zu finanzieren. Denn dabei lässt sich die Unternehmensliquidität schonen. Je nach Investitionstyp, Bonität und anderen unternehmensspezifischen Eigenschaften können die Finanzierungskosten und der vom Unternehmen vorzuweisende Anteil an Eigenkapital in ihrer Höhe variieren. Unsere kompetenten Finanzberater helfen Ihnen gern bei Fragen!

Die Vor- und Nachteile eines Investitionskredits

Vorteile

Schonung der Unternehmensliquidität durch externe Finanzierungsquelle
Niedrigere Zinssätze aufgrund relativ langer Laufzeit
Bessere Planbarkeit durch langfristigen Tilgungsplan
Kreditraten können im Idealfall durch Cashflows des Anlageobjektes abgezahlt werden
Kombination des Investitionskredites mit zinsverbilligtem Förderkredit

Nachteile

Anlagevermögen dient als Sicherheit und kann bei Nichtzahlung der Kreditraten verpfändet werden
Oftmals zusätzliche Sicherheiten bei Immobilienfinanzierungen notwendig
Einmal für die gesamte Kreditlaufzeit festgelegte Kreditkonditionen können nicht mehr nachverhandelt werden

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Investitionskredit für Maschinen

Welche Besonderheiten sollte man bei Investitionskrediten beachten?

Der Investitionskredit richtet sich nach der Darlehensform und wird genau nach dem Verwendungszweck individuell ausgestaltet.

Bei der Finanzierung von betrieblichen Mobilien wird die Laufzeit des Investitionsdarlehens auf die betriebliche Nutzungsdauer des Anlagegutes abgestimmt.
Bei gewerblichen Immobilieninvestitionen gelten andere Besonderheiten. Anders als bei der Bewertung von mobilen Sicherheiten bewerten Kreditinstitute hier nicht den Sachwert, sondern stützen sich auf den zukünftigen Ertragswert einer Immobilie, der meistens niedriger ist als der Substanzwert. Faktoren wie Drittverwendungsfähigkeit, Unterhaltungs-aufwand, Ausfallrisiko u.ä. werden hier mitberücksichtigt.

So kann es gegebenenfalls notwendig werden, dass eine zusätzliche Sicherheit für einen Investitionskredit gestellt werden muss. Hier kann ergänzend eine persönliche Bürgschaft des Unternehmers erforderlich werden.

Wie hoch sind die aktuellen Zinsen bei einem Investitionsdarlehen?

Die Zinsen befinden sich seit einigen Jahren auf einem historisch niedrigen Niveau.
Für Unternehmen war es noch nie so günstig, die gewünschten Investitionen mit Fremdkapital zu finanzieren und wirtschaftlich voranzukommen. Bei FinCompare haben Sie die Möglichkeit einen Investitionskredit bereits ab 1,9 % p.a. zu erhalten. Hier können Sie kostenlos und unverbindlich Ihre Kreditanfrage stellen!

Unternehmensspezifische Faktoren haben Einfluss auf Ihren Zinssatz

Dabei hängt die tatsächliche Höhe des Zinssatzes für ein Investitionsdarlehen, neben den Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der allgemeinen volkswirtschaftlichen Entwicklung, von Faktoren ab, die im Verantwortungs- und Einflussbereich des Unternehmens selbst liegen.

Dazu gehören die Bonität, die Unternehmensgröße, die hinterlegten Sicherheiten, das Alter des Unternehmens, die Tilgungskonditionen und der Verwendungszweck des Kredits. Kann das Unternehmen beispielsweise aufzeigen, dass die Investitionen für einen Wachstumsschub sorgen können, wird sich dies auf die Zinshöhe niederschlagen.

Zinssatz ist von Branche zu Branche unterschiedlich

Die Branchenzugehörigkeit spielt für die Zinshöhe ebenfalls eine Rolle. Für Unternehmen in besonders risikoreich geltenden Branchen wie Logistik oder Gastronomie kann es mitunter sehr schwierig – oder entsprechend teuer – werden, einen Investitionskredit zu erhalten.

Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Bonitätsprüfung versucht der Kreditgeber die Wahrscheinlichkeit zu ermitteln, dass das Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen in Zukunft nachkommen kann (Scoring). Vom kalkulierten Ausfallrisiko hängt am Ende auch der Zinssatz ab.
Für die Prüfung werden die Geschäftsabschlüsse der letzten Jahre, Gewinn- und Verlustrechnungen, aktuelle Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA), die Bankauszüge der letzten Monate sowie bei kleinen und mittleren Unternehmen oft auch die Businesspläne auf mögliche Risiken, unrealistische Renditeerwartungen etc. herangezogen.

Variable Zinssätze aufgrund aktuell niedrigen Leitzinses sinnvoll

Wenn sich die Vertragsparteien auf einen Zins verständigt haben – aktuell sind Investitionskredite unter bestimmten Umständen schon ab 0,5 % zu haben –, können sie vereinbaren, dass der Zins regelmäßig an die sich verändernden Marktbedingungen angepasst (variabler Zins) oder als Festzins über die gesamte Vertragslaufzeit zugrunde gelegt wird.

Letztere Variante ist immer dann sinnvoll, wenn sich der Leitzins auf einem niedrigen Niveau befindet, um sich über einen langen Zeitraum günstige Konditionen zu sichern. Die erste Variante wiederum steht für größere Flexibilität und die Möglichkeit, die Zinshöhe im Laufe der Jahre an die allgemeine Zinsentwicklung anzupassen.

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