Factoring: Die Top 10 Fragen | Ein Gastbeitrag der Elbe Finanzgruppe

Was steckt eigentlich hinter der bankenunabhängigen Finanzierungslösung Factoring? Wie genau funktioniert diese? Immer wieder tauchen die gleichen Fragen zum Thema Factoring auf. Diese Gelegenheit möchten wir nutzen,um einen Überblick der Top 10 Fragen und Antworten rund um die Finanzierungsalternative Factoring zu geben.
Hinweis: Manche Antworten unterscheiden sich selbstverständlich bei den jeweiligen Factoring-Anbietern. Die genannten Antworten beziehen sich dementsprechend auf das Factoring-Angebot der Elbe Finanzgruppe.

Frage 1 – Was bedeutet Factoring?

Factoring ist die Finanzierung von Forderungen. Hierbei verkaufen Unternehmen fortlaufend ihre Rechnungen an ein sogenanntes Factoring-Unternehmen und erhalten dafür sofortige Liquidität. Zudem sind die Forderungen bei der klassischen Variante des Full-Service-Factorings gegen Forderungsausfall versichert und das Unternehmen wird im Forderungsmanagement unterstützt.
Mit der Rechnungsvorfinanzierung, dem Ausfallschutz und dem ausgelagerten Debitorenmanagement haben Factoring-Kunden gleich drei wichtige Bausteine in einer Dienstleistung. Das oft zeitaufwändige Mahnwesen wird beim Factoring professionell betreut und das Unternehmen kann sich stärker auf wichtige Kernaufgaben konzentrieren.

Frage 2 – Welchen Nutzen hat Factoring?

Häufig machen die offenen Forderungen 20 bis 35 Prozent der Bilanzsumme mittelständischer Unternehmen aus. Durch Factoring wird sofortige Liquidität generiert, der Ausfallschutz ist inklusive sowie ein professionelles Mahnwesen wird sichergestellt. Hierdurch gewinnen Unternehmen einen zeitlichen sowie finanziellen Handlungsspielraum, die langen Zahlungsziele der Auftraggeber belasten sie nicht mehr und die Position gegenüber Lieferanten wird gestärkt.

Frage 3 – Für wen ist Factoring geeignet?

Generell ist die Finanzierungslösung Factoring in zahlreichen Branchen und verschiedenen Bereichen einsetzbar. Jedoch liegen die Schwerpunkte im Dienstleistungsbereich, in der verarbeitenden Industrie sowie bei Handels- und Transportunternehmen. In den meisten Fällen sind die Abnehmer gewerblich. Einzelne Anbieter haben sich jedoch auch auf das Factoring im Privatbereich spezialisiert, zum Beispiel bei Bestattungsunternehmen oder Fahrschulen.

Frage 4 – Was für Kosten fallen für das Factoring an?

Die Elbe Finanzgruppe bietet mit ihrem speziellen Service für Freiberufler, Selbstständige sowie Kleinunternehmen „Rechnung48“ eine feste Gebühr von 3,97 % pro eingereichte Forderung an. Für den Mittelstand setzen sich die Factoring-Kosten aus der Factoring-Gebühr, Zins-Gebühr und Bonitätsprüfungskosten zusammen. Die Höhe der Factoring-Gebühr orientiert sich an individuellen Kenngrößen, wie zum Beispiel Jahresumsatz, Anzahl und Höhe der Rechnungen, Bonität und Struktur der Debitoren.

Frage 5 – Wie viel und wie schnell wird Liquidität freigesetzt?

Unternehmen stellen nach erbrachter Leistung wie gewohnt die Rechnungen an ihre Kunden. Parallel hierzu übermitteln sie die Rechnungskopien elektronisch an den Factor. Bereits am nächsten Werktag erhalten Freiberufler, Selbstständige sowie Kleinunternehmen die eingereichte Rechnungssumme abzüglich der Servicegebühr auf ihr Konto überweisen. Im Mittelstand ist es so, dass nach Eingang der Rechnung 80 Prozent der Forderung abzüglich der Factoring-Gebühr an das Unternehmen ausgezahlt wird. Die verbleibende Summe dient zunächst als Sicherheitseinbehalt für den Fall von Rechnungskürzungen durch den Debitor bzw. zur Absicherung der Eigenbeteiligungsquote im Falle des Forderungsausfalls. Hat der Auftraggeber die Rechnung an den Factor beglichen, dann erhält das Unternehmen den vollen Sicherheitseinbehalt ausgezahlt.

Frage 6 – Müssen alle Kunden in das Factoring gegeben werden?

Dies unterscheidet sich je nach Factoring-Gesellschaft sowie Factoring-Modell. In den meisten Fällen wird der gesamte Kundenstamm abgebildet. Die Elbe Finanzgruppe bietet beispielsweise zudem die Möglichkeit des Ausschnittsfactorings an. Hierbei wird gemeinsam mit dem Unternehmen ein Kundenausschnitt definiert, welcher dennoch ein ausreichendes Maß an Sicherheit, Liquidität sowie Entlastung bietet. Für das Ausschnittsfactoring ist die Voraussetzung eine Mindestanzahl an Debitoren sowie ein Factoring-Volumen von mindestens 0,5 Millionen Euro.

Frage 7 – Wann kann mit dem Factoring gestartet werden?

Innerhalb kürzester Zeit kann mit der alternativen Finanzierungslösung gestartet werden. Unternehmen sind nicht auf die langen Bearbeitungswege der Hausbank angewiesen. Die Prüfung der Unterlagen erfolgt bei der Elbe Finanzgruppe in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Der erste Ankauf der Rechnungen kann beim Factoring bis zu 30 Tagen rückwirkend erfolgen, was Unternehmen einen zusätzlichen Liquiditätsschub verschafft.

Frage 8 – Welche Unterlagen werden für einen Vertragsstart benötigt?

Nach Vertragsunterschrift benötigt die Elbe Finanzgruppe ausgewählte Firmendaten für den internen Prüfprozess. Zu diesen gehören die beiden letzten Jahresabschlüsse, die aktuelle Offene-Posten-Liste, die aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung, die Kundenstruktur, AGB sowie der Handelsregisterauszug. In der Regel erhalten Unternehmen das Ergebnis der Prüfung innerhalb von 24 Stunden mitgeteilt.

Frage 9 – Was denken die Debitoren über eine Factoring-Zusammenarbeit?

Factoring-Gesellschaften achten auf eine gesunde Kunden- und Abnehmerstruktur der Factoring-Partner. Daher werden Factoring-Neukunden auch nach ihrer Bonität eingehend geprüft. So werden nur gesunde Unternehmen mit werthaltigen Forderungen, guter Bonität und gutem Ertragswert aufgenommen. Ein offenes Factoring ist somit für die Abnehmer und Kunden ein Indiz für finanzielle Gesundheit.

Frage 10 – Was passiert im Falle eines Forderungsausfalls?

Schnell kann der Ausfall einer oder mehrerer Rechnungen im Insolvenzfall eines Debitors die Existenz eines Unternehmens gefährden. Die Elbe Finanzgruppe übernimmt für das Unternehmen das Risiko, wenn die offenen Rechnungen ausfallen sollten. Hierfür wird im Rahmen von Factoring eine Warenkreditversicherung abgeschlossen. Die Elbe Finanzgruppe übernimmt das komplette Handling und die Meldepflichten. Das Unternehmen ist abgesichert und hat keinen weiteren Aufwand.

Über die Elbe Finanzgruppe GmbH

Die Elbe Finanzgruppe ist ein bankenunabhängiger Finanzdienstleister mit Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen. Als anerkannter Finanzdienstleister bietet die Elbe Finanzgruppe innovative Finanzierungsmöglichkeiten für Factoring, Leasing, Finetrading sowie Inkasso aus einer Hand. Die Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist durch ein besonderes Vertrauensverhältnis gekennzeichnet. Die Kunden haben durch die Kooperation einen leistungsstarken Partner an ihrer Seite, mit einer gesicherten Refinanzierung und einem erfahrenen Team. Als anerkannter Finanzdienstleister der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegt die Elbe Finanzgruppe vergleichbaren regulatorischen Anforderungen wie Banken. Dies sichert unseren Kunden ein Höchstmaß an Seriosität und Qualität.

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