Mit dem Ausbruch von COVID-19 brach das Auftragsvolumen im Maschinenbau flächendeckend ein. Vor allem bereits konjunkturgeschwächte Hersteller stehen vor einer erhöhten Herausforderung. Die Corona-Pandemie bringt den Ausfall der größten internationalen Industriemesse mit sich. Neue Maschinen sollten vorgestellt und dem globalen Publikum präsentiert werden. Die Messe wurde ersatzlos abgesagt, was viele Maschinenbaufirmen vor den wirtschaftlichen Ruin stellt.

Die Stimmung im deutschen Maschinenbau ist so schlecht wie lange nicht

Laut VDMA (Verband Maschinen- und Anlagebau) ist – 50,2% die Zahl dieser Woche. Gemeint ist der Geschäftsklimaindex, der dramatisch eingebrochen und sich im Bezug auf die Kennzahl des Vormonats um weitere 25 Punkte gemindert hat. Das verwundert nicht, wissen Wirtschaftsexperten und betroffene Unternehmen. Es fehlt am Absatz und am Interesse, da potenzielle Abnehmer ebenso von der Corona-Pandemie und deren Folgen betroffen sind wie die Maschinenbauunternehmen selbst. Auch die Problematik der Reise- und Transportbeschränkungen stellt Herausforderungen, die gerade kleine und mittelständische Hersteller trotz bisher guter Performance nicht bewältigen und überbrücken können. In Gegenüberstellung der positiven und negativen Meldungen zeigt sich die schlechte Stimmung, die bis zur Aufhebung der strengen Regularien und Beschränkungen auch nicht steigen wird.

Der Maschinenbau ist flächendeckend betroffen

90 Prozent der Maschinenbaufirmen sehen sich als Betroffene der Corona-Krise. Vor allem Probleme mit sinkenden Nachfragen und Stornierungen sind zu beobachten. Dabei gibt es keine Unterschiede zwischen stärker und schwächer von der Pandemie betroffenen Regionen, wie eine Statistik des VDMA  zeigt. In einer globalen Wirtschaft, in der Sie als Maschinenbauunternehmen inner- und außergemeinschaftliche Geschäfte tätigen, sind die zusätzlichen Reisebeschränkungen und Logistikprobleme weitere Gründe für Umsatzeinbußen. Die Spitze der Stornierungen wurde laut Umfragen in der Branche Anfang Mai erreicht. Während die Auftragseinbrüche im März und im April rund drei Viertel aller Befragten betreffen, steigerte sich die Kennzahl Anfang Mai auf 85 Prozent. Von einer schnellen Entspannung ist auch nach einer Lockerung der Auflagen nicht auszugehen. Zum heutigen Zeitpunkt weiß kein Unternehmen, wie es in den nächsten Wochen und Monaten weitergeht und ob sich der Markt wieder erholt. Die Folgekette der Corona-Pandemie macht sich vor allem bei Unternehmen wie Maschinenbaufirmen bemerkbar, da der Absatz von anderen produzierenden Branchen abhängt und diese, aufgrund der Einschränkungen, aktuell in Kurzarbeit oder vollständig geschlossen sind. Die Zahl der Stornierungen von bereits ausgelösten Produktions- und Lieferaufträgen ist beträchtlich. Ein weiteres Problem basiert auf den Reisebeschränkungen und den generellen Ausgangs- und Veranstaltungsverboten.

Das in Anbetracht dieser Tatsachen eine schlechte Stimmung aufkommt, ist weder verwunderlich noch hinterfragungswürdig. Als mittelständisches Maschinenbauunternehmen stehen Sie vor der größten Herausforderung in Ihrer bisherigen Karriere. Wir von FinCompare unterstützen betroffene Firmen durch die Beratung und Vermittlung von Krediten, mit der Sie den Engpass überbrücken und Ihre wirtschaftliche Stabilität auch in Krisenzeiten erhalten können.

Jetzt unverbindliche Finanzierungsanfrage stellen

Erhalten Sie bis zu 5 individuelle Angebote ✔

Weitere Aussagen des Verbands deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA)

Im Inland brach das Auftragsvolumen im Vergleich zum vorangehenden Quartal um 2 Prozent ein. Eigentlich hatte die Branche mit einem Anstieg gerechnet und ist von einer Erholung nach dem Tief von Ende März bis Ende April ausgegangen. Im Bezug auf ausländische Geschäftsbeziehung sieht es noch dramatischer aus. Hier sank das Ordervolumen um ganze 12 Prozent. Bestellungen aus dem Euroraum brachen um 14 Prozent ein, während sich die Auftragseinbrüche aus Nicht-EU-Ländern um 11 Prozent verschlechterten. Fernab der Zahlen spüren alle Unternehmen im Anlagen- und Maschinenbau derzeit, dass die Einschränkungen des globalen Handels und Vertriebs zu Liquiditätsengpässen führt.

Das gesamte erste Quartal im Wirtschaftsjahr 2020 verlief problematisch. In Deutschland stand die Corona-Krise erst Anfang bis Mitte März mit voller Wucht auf dem Programm. Doch in Asien brach der Virus deutlich früher aus und zog Lieferengpässe von Bauteilen und Zubehör für den Maschinenbau nach sich. Ohne die gewohnte notwendige Lieferkette konnte die Produktion nicht im anvisierten Rahmen stattfinden, wodurch es wiederum zu Lieferengpässen bei Bestellungen in den Unternehmen kam.

In den folgenden Berichtsmonaten wird sich das wahre Ausmaß der Corona-Pandemie und ihrer Auswirkung auf Maschinenbauunternehmen zeigen, mahnt der VDMA. Die aktuell ermittelten Quartalszahlen sind noch nicht das Ende der Fahnenstange, weiß man in Expertenkreisen und spricht von einer Folgekette, deren Ausmaß sich zum heutigen Zeitpunkt nur erahnen lässt.

Was Unternehmer und Mitarbeiter im Maschinenbau aktuell noch bewegt

Die Erkenntnisse sind erschreckend und zeigen, wie tiefgreifend sich die Pandemie nicht nur auf die wirtschaftlichen, sondern auch auf die persönlichen Faktoren auswirkt. Rund 90 Prozent aller Maschinenbauunternehmer sind von Zukunftsängsten betroffen. Das wiederum bringt mit sich, dass die Psyche leidet und die Belastbarkeit im Alltag sinkt. Ein Großteil der Belegschaft ist auf Kurzarbeit oder vorübergehend zu Hause, da die Bezahlung der Gehälter ohne Einkünfte aus dem Maschinenverkauf gerade in Klein- und Mittelstandsfirmen unmöglich ist.

Die Sorge, wie es weitergeht und ob die Arbeitsplätze nach Beendigung der Krisensituation noch vorhanden sind, umtreibt praktisch jeden Arbeitnehmer in der Herstellung von Maschinen und Anlagen. Dass die Absatzzahlen derart eingebrochen sind, bringt größere Liquiditätsprobleme und Finanzierungsschwierigkeiten mit sich. Selbst renommierte Maschinenbauer kämpfen mit den Folgen und fordern Hilfen an, damit die Corona-Krise nicht zur Insolvenz und dem Sterben von Traditionsfirmen führt.

In Kleinunternehmen beträgt der finanzielle Vorlauf durchschnittlich zwei Monate. Dieser Rahmen ist nun ausgeschöpft, so dass die Bezahlung der Mitarbeiter und Verbindlichkeiten unmöglich ist. Der uneingeschränkte globale Handel ist derzeit noch in weiter Ferne und selbst wenn diese Beschränkungen aufgehoben werden, wird die Nachfrage nicht automatisch steigen. Denn potenzielle Abnehmer weltweit sind von den gleichen Problemen wie die Hersteller im Maschinenbau betroffen und teilen Zukunftsängste sowie finanzielle Einschränkungen. Die Regierungen schnüren Hilfspakete und bieten finanzielle Unterstützung durch Schnellkredite. Doch nicht jedes Unternehmen ist antragsberechtigt und begünstigt.

Bei FinCompare haben wir spezielle Fördermittelexperten die sie hinsichtliche Fördermittel beraten. Diese loten zusammen mit Ihnen aus für welche Förderprogramme Ihr Firma sich bewerben kann und begleitet Sie auf Ihren Wunsch hin durch den gesamten Antragsprozess. Durch die unabhängige Kooperation mit zahlreichen Finanzierungspartnern bieten wir außerdem neben den staatlichen Hilfsprogrammen eine ganze Bandbreite weiterer Möglichkeiten zur Behebung und Überbrückung von Liquiditätsproblemen.

Auch im Maschinenbau wird vermehrt auf Homeoffice und Kurzarbeit gesetzt 

Sollte es ein Grundrecht auf Homeoffice geben? Wer zahlt die Differenz, wenn die normale Arbeitszeit und damit die Vergütung auf Kurzarbeit umgestellt wird? Zahlreiche Fragen beschäftigen Unternehmer und Mitarbeiter gleichermaßen. Fakt ist, dass die Corona-Krise für einige Veränderungen in der Marktwirtschaft gesorgt und die Arbeitsmarktpolitik nachhaltig belastet hat. Nie gab es so viele Kurzarbeiter in Maschinenbauunternehmen wie zu Beginn des Monats Mai. Schon im April waren 300.000 Maschinenbauer von Kurzarbeit betroffen. Das ist die dreifache Menge wie in der Wirtschafts- und Finanzkrise in 2009. Die Wirtschaft, vor allem das produzierende Gewerbe wie der Maschinenbau steuern auf ein neues historisches Tief zu. Neben Homeoffice und Kurzarbeit stellt die Krise vor ein weiteres Problem, die Schließung mittelständischer Unternehmen und die darauf basierende Erhöhung der Arbeitslosenquote.[vc_column width=“1/2″]

Es handelt sich zwar um befristete, aber nicht um sofort wieder aufhebbare Maßnahmen. Die VDMA gibt zu bedenken, dass die Inanspruchnahme von Sozialleistungen Unterstützungen über die Corona-Krise hinausgehen und längerfristige Begehrlichkeiten wecken könnte. Ein weiterer zu bedenkender Punkt ist die erhöhte Bürokratie, die mit der Berechnung von Kurzarbeitergeld und anderweitigen Aufstockungen einhergeht. Es ist ein Fakt, dass sich viele Unternehmen nach der Pandemie neu positionieren und auf dem Markt etablieren müssen.[vc_column width=“1/2″]

Homeoffice Maschinenbau

Es handelt sich zwar um befristete, aber nicht um sofort wieder aufhebbare Maßnahmen. Die VDMA gibt zu bedenken, dass die Inanspruchnahme von Sozialleistungen Unterstützungen über die Corona-Krise hinausgehen und längerfristige Begehrlichkeiten wecken könnte. Ein weiterer zu bedenkender Punkt ist die erhöhte Bürokratie, die mit der Berechnung von Kurzarbeitergeld und anderweitigen Aufstockungen einhergeht. Es ist ein Fakt, dass sich viele Unternehmen nach der Pandemie neu positionieren und auf dem Markt etablieren müssen.[vc_column width=“1/2″]

Eine Liquiditätssteigerung ist hier die bessere Lösung, weiß man bei FinCompare. Anstatt Mitarbeiter für einen Zeitraum ohne bekanntes Ende in Kurzarbeit zu schicken und den gesamten Unternehmensablauf zu beeinflussen, sollte der Betrieb weitestgehend aufrecht erhalten und die Produktion hochgefahren werden. Wer sich jetzt für einen zinsgünstigen Kredit und die fortlaufende Produktion entscheidet, ist für Zeiten der höheren Nachfrage gerüstet und kann nach Aufhebung der Corona-Beschränkungen ohne Engpass liefern. Gerade Maschinenbauunternehmen profitieren von dieser Strategie und schließen vermeidbare Probleme in Folge von Kurzarbeit und Homeoffice aus.